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Feuerwehr verhindert Gasexplosion in Halles Süden

Wegen Explosionsgefahr musste die Moskauer Straße im Süden von Halle (Saale) gesperrt werden. Anwohner hatten verdächtigen Geruch bemerkt und den Gasstördienst der EVH verständigt. Der stellte nach Angaben der Feuerwehr eine relativ hohe Konzentration eines entzündbaren Gases fest und alarmierte wegen bestehender Explosionsgefahr die Feuerwehr, die den Bereich weiträumig absperrte

Feuerwehr verhindert Gasexplosion in Halles Süden

Wegen Explosionsgefahr musste die Moskauer Straße im Süden von Halle (Saale) gesperrt werden. Anwohner hatten verdächtigen Geruch bemerkt und den Gasstördienst der EVH verständigt. Der stellte nach Angaben der Feuerwehr eine relativ hohe Konzentration eines entzündbaren Gases fest und alarmierte wegen bestehender Explosionsgefahr die Feuerwehr, die den Bereich weiträumig absperrte.

Ursache für das ausströmende Gas war ein defekter Herd in einer Wohnung im vierten Obergeschoss. Die Feuerwehr schieberte die Leitung ab und belüftete das Haus, nach einer halben Stunde konnten die Anwohner in ihre Wohnungen zurück. Der Mieter der betroffenen Wohnung wurde vom Rettungsdienst behandelt, weil er hohe Konzentrationen des Gases eingeatmet hatte.
[map=Moskauer Straße]

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30.04.2011
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Abiturienten feiern letzten Schultag & Amt räumt auf

Bunt geschmückt, mit Trillerpfeifen oder wahlweise Musik aus dem Handy zogen hunderte Jugendliche am Freitag durch Halle (Saale). Der Grund: der letzte Schultag für die Abiturienten. Unter dem Motto „12 Jahre Rotstiftmilieu“ verabschiedeten sich die Herder-Schüler von der Penne

Abiturienten feiern letzten Schultag & Amt räumt auf

Bunt geschmückt, mit Trillerpfeifen oder wahlweise Musik aus dem Handy zogen hunderte Jugendliche am Freitag durch Halle (Saale). Der Grund: der letzte Schultag für die Abiturienten. Unter dem Motto „12 Jahre Rotstiftmilieu“ verabschiedeten sich die Herder-Schüler von der Penne. Na gut, nicht ganz, nun stehen die Abiturprüfungen an.

Wie in jedem Jahr gab es auch diesmal wieder abends bis in die Nacht hinein eine Party auf der Ziegelwiese. Knapp 1.800 Besucher wurden gezählt. Aus den Erfahrungen der Vorjahre hatten Stadt und Polizei reagiert. Toilettenhäuschen wurden aufgestellt. 124 Polizisten und neun Mitarbeiter des Ordnungsamtes waren im Dienst. Auch das Jugendamt war mit fünf Streetworkern und zwei Jugendschützern vor Ort.

Wie HalleForum.de auf Nachfrage erfuhr, gab es insgesamt drei Körperverletzungen, zwei Gewahrsamnahmen, einen Platzverweis und einmal Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Zudem musste der Rettungsdienst zu sechs Einsätzen ausrücken. Vier Diebstähle und eine Sachbeschädigung wurden registriert.

Eines der größten Probleme war die gesperrte Brücke von der Eissporthalle zur Peißnitz. Die ursprüngliche Sicherung wurde nämlich ignoriert, die Jugendlichen strömten über die gesperrte Brücke zur Peißnitz. Zunächst sperrte die Polizei den Zugang ab, bevor das Tiefbauamt die Sicherungen verstärkte. Das Ordnungsamt passte aber weiterhin auf.

Viel Müll haben die Jugendlichen hinterlassen. Doch das der noch tagelang auf der Peißnitz, wie in der Vergangenheit, umher liegt war diesmal nicht der Fall. Mitarbeiter des Grünflächenamtes und aus dem Eigenbetrieb für Arbeit griffen zu Müllsack und Handschuhen. Und um halb 8 am Samstagmorgen konnte gemeldet werden: Peißnitz und Ziegelwiese sauber. Ordnungsdezernent Bernd Wiegand zeigte sich auf Nachfrage von HalleForum.de insgesamt zufrieden.


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30.04.2011
hallelife.de - Redaktion
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Kunststiftung Sachsen-Anhalt fördert 51 Künstler und Projekte

Der Stiftungsrat der Kunststiftung Sachsen-Anhalt hat im Rahmen seiner 17. Stiftungsratssitzung beschlossen, 51 Künstler und Projekte aus Sachsen-Anhalt mit insgesamt 340. 480,30 Euro zu fördern

Kunststiftung Sachsen-Anhalt fördert 51 Künstler und Projekte

Der Stiftungsrat der Kunststiftung Sachsen-Anhalt hat im Rahmen seiner 17. Stiftungsratssitzung beschlossen, 51 Künstler und Projekte aus Sachsen-Anhalt mit insgesamt 340.480,30 Euro zu fördern. Dem Stiftungsrat lagen 109 Anträge auf Förderung vor, darunter 30 Bewerbungen für Arbeitsstipendien, 52 Bewerbungen für Projektförderungen, neun Bewerbungen für Aufenthaltsstipendien im Schloss Wiepersdorf und 18 Bewerbungen Aufenthaltsstipendien im Künstlerhaus Ahrenshoop.

Erfolgreich waren auch zahlreiche Künstler und Projekte aus Halle (Saale) wie die Kunstaktion von Radio Corax im Zoo Halle “Kunst für Tiere”, das Jahresprogramm der Galerie “dieschönestadt” am Steintor, die Kurzfilmwanderung “Stadtflimmern 3” durch die Saalestadt und das Tanzprojekt “Der Bau” im Intecta-Kaufhaus.

Die Kunststiftung des Landes schreibt jährlich Stipendien und Projektförderungen aus, um Kunst und Kultur in Sachsen-Anhalt gezielt und nachhaltig zu unterstützen. Jetzt konnten erstmals auch Stipendien an Kuratoren vergeben werden, die neue Ausstellungskonzepte für Künstler aus Sachsen-Anhalt entwickeln.

Stipendien
• Ursula Achternkamp (Bildende Kunst / Installation)
• Wilhelm Bartsch (Literatur)
• Charlotte Erckrath (Bildende Kunst / Installation)
• Peter Godazgar (Literatur)
• Robert Haslbeck (Design)
• Anna Herrgott (Glaskunst)
• Suse Kaluza (Design)
• Birgit Kindler (Buchkunst)
• Claudia Klinkert (Keramik, Verlängerung des Stipendiums)
• Viola Lippmann ((Design)
• Jill Luise Muessig (Fotografie)
• Marko Raffler (Grafik)
• Johanna Richter (Design)
• Sebastian Ristow (Buchkunst)
• Antonia Rothe-Liermann (Film)
• Veronika Schneider (Installation, Verlängerung des Stipendiums)
• Michael Wernitz (Malerei)
• Stephan Zinke (Grafik)

Ahrenshoop-Stipendien 2011
• Friederike von Hellermann (Buchkunst)
• Anne Rose Bekker (Malerei)
• André Schinkel (Literatur)

Wiepersdorf-Stipendien 2011
• Danilo Pockrandt (Literatur)
• Franca Bartholomäi (Grafik)

Kuratoren-Stipendien
• Holger Neumaier
• Christin Müller-Wenzel

Projektförderungen
Auf dem Gebiet der Bildenden und Angewandten Kunst werden gefördert:
• Lyonel-Feininger-Galerie (Quedlinburg): „Jonathan Meese. Totalste Graphik“, Ausstellung und Öffentlichkeitsarbeit
• Robert Kunec (Halle): Künstlerkatalog, Druckkostenzuschuss

Auf dem Gebiet der Darstellenden Kunst, Tanz und Interdisziplinär werden gefördert:
• Nordharzer Altertumsgesellschaft e. V. (Thale): Zuschuss zum Theaterstück „350 Jahre Schlüssel- und Glockenkrieg Neinstedt“
• Toralf Friesecke (Halle): Zuschuss zur Filmproduktion „Ohne den Schutz des Schwarzen Drachen“
• Rusfilm GbR Verleih (Berlin): „Russische Filmtage in Sachsen-Anhalt 2011 in Burg, Genthin und Merseburg“

• ABundZUSpiel e. V. (Halle): Zuschuss zum Tanzprojekt „Der Bau“, Aufführung im Intectakaufhaus Halle
• Projektgruppe Stadtflimmern (Halle): „Stadtflimmern 3“, Kurzfilmwanderung in Halle
• Corax e. V. (Halle): „Kunst für Tiere“, Kunstaktionen im Zoo Halle mit den Künstlern Ralf Wendt, Hagen Bäcker, Thomas Rabisch, Veronika Schneider, Brain Catling, Jason Lim, Bernhard Schipper und Lune Léoty
• Public Art Worker (Leipzig): „Public Art Worker”, Kunstvermittlung im öffentlichen Raum der Stadt Halle
• Stiftung Bauhaus (Dessau-Roßlau): „Farbfest 2011“, Zuschuss für Künstlerischen Kurator für das „Farbfest 2011“
• Puppentheater der Stadt Magdeburg (Magdeburg): Zuschuss zum Festival „La Notte“, 2011 unter dem Titel „…zu neuen Ufern”
• Sabine von Oettingen (Lutherstadt Wittenberg): Ausstellungsprojekt „Wie Phönix aus der Asche – oder New York ist da, wo wir sind“

Auf dem Gebiet der Literatur wird gefördert:
• Hasenverlag GmbH (Halle): „Matthias BAADER Holst", Gestaltung des Materialbuchs

Auf dem Gebiet der Musik werden gefördert:
• Evangelisches Kirchspiel Halberstadt (Halberstadt), „fluctus sonorum“, Uraufführung der Komposition von Ralf Hoyer
• Förderkreis Biederitzer Kantorei e. V. (Biederitz): „150. Psalm“, Uraufführung der Vertonung von Sir Colin Mawby
• John-Cage-Orgel-Stiftung Halberstadt (Halberstadt): „Internationales Cage Festival 2012“, Konzeption und Durchführung
• Landesmusikrat Sachsen-Anhalt e. V.: „IMPULS-Festival für Neue Musik in Sachsen-Anhalt 2011“
• Straße der Musik e. V. (Halle): Sonderkonzerte im Rahmen des Festivals „Unerhörtes Mitteldeutschland“ mit Werken von Jens Marggraf, Siegfried Thiele, Knut Müller und Steffen Schleiermacher

Förderung Kunstankauf
• Kunstmuseum Kloster Unserer Lieben Frauen (Magdeburg): „Waffenruhe“ von Michael Schmidt

Förderung im Rahmen des Kurzfilmprogramms „wage-mutig“
• Tim Romanowsky: Drehbuchstipendium „best of both worlds“

Förderungen im Rahmen der Programme „rent a gallery“ und „art affairs“
• dieschönestadt e. V.: Jahresprogramm 2011
• Forum für zeitgenössische Keramik e. V.: Ausstellungen 2011/2012 mit Gerold Tusch, Netty van Osch u. a.
• Kunstverein Röderhof e. V.: Ausstellungen 2011, mit Volker Lang, Rüdiger Giebler, Ulrich Tarlatt, Anette Munk u. a.
• Marc Fromm: Teilnahme an der Kunstmesse „Volta 7“ in Basel

Der Stiftungsrat beschloss zudem, eine Ausstellung zu unterstützen, die die Arbeitsergebnisse von Künstlerinnen und Künstlern präsentiert, die als Stipendiaten der Kunststiftung Sachsen-Anhalt oder als Stipendiaten der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle in den Jahren 2011 und 2012 in Istanbul arbeiten konnten. Die Ausstellung wird parallel zu den, ein internationales Publikum anziehenden Eröffnungsveranstaltungen, der 12. Internationalen Istanbul Biennale im September 2011 in der Galerie der Mimar Sinan Güzel Sanatlar Üniversitesi in Istanbul und anschließend in Halle zu sehen sein.

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30.04.2011
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Rundgang durch Halle

Halle an der Saale mit seiner 1. 200-jährigen Geschichte und seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten ist eine Reise wert. Daneben hat die Kulturhauptstadt Sachsen-Anhalts mit dem Saaletal noch eine reizvolle Umgebung zu bieten, die zu vielfältigen Ausflügen einlädt

Rundgang durch Halle

Halle an der Saale mit seiner 1.200-jährigen Geschichte und seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten ist eine Reise wert. Daneben hat die Kulturhauptstadt Sachsen-Anhalts mit dem Saaletal noch eine reizvolle Umgebung zu bieten, die zu vielfältigen Ausflügen einlädt.

Im Wartberg Verlag ist nun ein schmaler Bild-Text-Band über Halle erschienen, der eine dreisprachige Einladung (deutsch – englisch – französisch) zum Besuch der Saalestadt ist. Werner Richey – bereits Autor zahlreicher Halle-Bücher – nimmt den Leser mit auf einen kurzweiligen Spaziergang durch seine Heimatstadt.

Der Rundgang beginnt natürlich am historischen Marktplatz mit der berühmten Silhouette seiner fünf Türme, dem Händeldenkmal, dem Marktschlösschen und seinen anderen architektonischen Bauten (Kaufhäusern, Banken, Apotheken usw.). Nächste Station ist das von den deutschen Romantikern viel besungene Saaletal mit der Burg Giebichenstein, die heute als Kunsthochschule genutzt wird.

Danach kehren wir wieder in die Altstadt zurück, wo auf dem Alten Markt und dem Hallmarkt Sehenswürdigkeiten der Stadtgeschichte auf den Besucher warten. Natürlich führt der Rundgang auch an der Saline und dem Händelhaus vorbei. Immer wieder machen wir Halt vor den Prachtbauten der Gründerzeit. Den Franckeschen Stiftungen wird ebenfalls ein Besuch abgestattet, wie auch den zahlreichen Kultureinrichtungen der Stadt: von der Moritzburg, der Händelhalle bis zum Landesmuseum für Vorgeschichte.

Besondere Haltepunkte sind die Kirchen, Brücken, Kliniken und Wassertürme der Stadt. Auch Halle-Neustadt und andere äußere Stadtteile werden vorgestellt. Den Schluss bilden einige Tipps zu den Naherholungsgebieten in der Umgebung der Stadt, wie zum Petersberg und zum Süßen See.

Der Bildband ist ein Fotorundgang auf 72 Kunstdruckseiten und eine Liebeserklärung an die Stadt Halle. Die wunderbar erfrischenden Farbfotos hat der Autor alle selbst geschossen. Die kurzen Begleittexte vermitteln dreisprachig informative Fakten zu den abgebildeten Sehenswürdigkeiten. Obwohl der Bildband vorrangig für auswärtige Besucher gedacht ist, wird auch der Hallenser neben Bekanntem viel Neues entdecken.

Manfred Orlick

Werner Richey
„Halle“
Wartberg Verlag Gudensberg-Gleichen 2011, 15,90 €, 72 S., ISBN 978-3-8313-2323-4

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30.04.2011
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IHK Halle-Dessau begrüßt Arbeitsmarktöffnung

Im geeinten Europa fallen am Sonntag die letzten Grenzen. Dann tritt die so genannte Arbeitnehmerfreizügigkeit in Kraft. Ab 1

IHK Halle-Dessau begrüßt Arbeitsmarktöffnung

Im geeinten Europa fallen am Sonntag die letzten Grenzen. Dann tritt die so genannte Arbeitnehmerfreizügigkeit in Kraft. Ab 1. Mai brauchen Esten, Polen und Tschechen keine Arbeitserlaubnis mehr, um nach Deutschland zu ziehen. So gilt es schon seit Jahren für die meisten EU-Staaten. Ausnahmen waren die 2004 beigetretenen Länder. Die NPD warnt vor einer “Fremdarbeiterinvasion” und bedient das Thema mit populistischen Äußerungen. Am Sonntag will sie zu diesem Thema auch in Halle (Saale) aufmarschieren. Ebenfalls am Sonntag wollen auch die Gewerkschaften über das Thema Arbeitnehmerfreizügigkeit reden. Hauptrednerin der DFB-Kundgebung auf dem Markt ab 10.30 Uhr ist Gesine Schwan.

Die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) begrüßt die Öffnung. „Der 1. Mai bietet für die Wirtschaft mehr Chancen als Risiken. Die Unternehmen haben einen erhöhten Fachkräftebedarf. Ausländische Arbeitnehmer geraten hier zunehmend in den Blick“, so IHK-Präsidentin Carola Schaar, selbst Unternehmerin aus Bitterfeld-Wolfen. „Wir erwarten jedoch keine große Zuwanderungswelle aus Osteuropa nach Mitteldeutschland. Das liegt auch daran, dass sich aufgrund der guten Wirtschaftslage die Einkommen in Polen und Tschechien stärker an die hiesigen angleichen. Das Interesse an einer Tätigkeit im Ausland ist deshalb weniger ausgeprägt.“ Gleichzeitig kritisiert Schaar die von der Bundesregierung seinerzeit geschaffenen Sonderregelungen, um die Zuwanderung aus Osteuropa zu begrenzen: „Im Rennen um die besten Köpfe sind wir sieben Jahre zurück. Deutschland ist mit Österreich das einzige Land, das seinen Markt über die volle Übergangszeit seit der EU-Osterweiterung abgeschottet hat.“

Ängste vor einem bevorstehenden Lohndumping seien unbegründet, „weil Fachkräfte aus dem Ausland bei einer Anstellung Anspruch auf die gleiche Entlohnung und dieselben Sozialleistungen wie deutsche Mitarbeiter haben“, erläutert die IHK-Präsidentin. Seit der jüngst vereinbarten Einführung von Lohnuntergrenzen in der Zeitarbeit gebe es auch für Geringqualifizierte kaum Befürchtungen vor Verwerfungen am Markt, so Schaar weiter. „Für die Politik gilt, das Land für qualifizierte Migration fit zu machen, um dem demografischen Wandel zu begegnen. Das wäre der richtige Schritt, nachdem Forderungen der Wirtschaft nach einer früheren Öffnung des Arbeitsmarktes jahrelang ignoriert wurden.“

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30.04.2011
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Defekte Brandmelde-Anlagen lösen Feuerwehreinsatz aus

Mit einem Großaufgebot rückte am Samstagvormittag die Feuerwehr in die hallesche Innenstadt aus. Am Kleinschmieden und in der Großen Steinstraße postierte sich die Berufsfeuerwehr. Glücklicherweise war es nichts Ernstes

Defekte Brandmelde-Anlagen lösen Feuerwehreinsatz aus

Mit einem Großaufgebot rückte am Samstagvormittag die Feuerwehr in die hallesche Innenstadt aus. Am Kleinschmieden und in der Großen Steinstraße postierte sich die Berufsfeuerwehr. Glücklicherweise war es nichts Ernstes.

Kurz vor 9 Uhr schlug zunächst die Brandmeldeanlage im Stadtcenter Rolltreppe Alarm. Kurz darauf wurde die Feuerwehr auch zum benachbarten Kaufhof gerufen. Derzeit wird von einem Defekt der Brandmeldeanlagen ausgegangen.
[map=Kleinschmieden]

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30.04.2011
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Mann am Bahnhof erstochen

Bei einer Auseinandersetzung am Bahnhofsvorplatz in Halle (Saale) ist am Samstagmorgen ein Mann ums Leben gekommen. Um 4. 21 Uhr sei die Polizei alarmiert worden, sagte Polizeisprecher Siegfried Koch gegenüber HalleForum

Mann am Bahnhof erstochen

Bei einer Auseinandersetzung am Bahnhofsvorplatz in Halle (Saale) ist am Samstagmorgen ein Mann ums Leben gekommen. Um 4.21 Uhr sei die Polizei alarmiert worden, sagte Polizeisprecher Siegfried Koch gegenüber HalleForum.de. Zunächst sei es zu einer verbalen und später tätlichen Auseinandersetzung zwischen vier Personen gekommen. Dabei zückte ein Mann ein Messer und stach auf den 26-Jährigen ein, der wenig später im Krankenhaus starb.

Die Bundespolizei konnte einen 19-jährigen Tatverdächtigen festnehmen, Beamte des Polizeireviers Halle schnappten in unmittelbarer Nähe einen 21-Jährigen. Beide Täter sind deutsche Staatsbürger. Hintergründe zur Tat sind noch unklar, ein politisches Motiv wird aber ausgeschlossen.

Kerzen am Sonntag für den getöteten Mitbürger.

[map=Ernst-Kamieth-Straße 5]

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30.04.2011
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Blumenauktion hilft Kinderhilfswerk

Die Frau einfach mal so mit einem Strauß Blumen überraschen. Oder die eigene Wohnung frühlingshaft dekorieren. Und dabei auch noch etwas Gutes tun

Blumenauktion hilft Kinderhilfswerk

Die Frau einfach mal so mit einem Strauß Blumen überraschen. Oder die eigene Wohnung frühlingshaft dekorieren. Und dabei auch noch etwas Gutes tun. Genau das ging am Samstag auf dem Blumenmarkt in Halle (Saale).

Dort fand nämlich die traditionelle Blumenversteigerung statt. Bei der Auktion kamen herrliche Sträuße, Blumenschalen und Blumengestecke unter den Hammer. Ein Euro… fünf Euro… 15 Euro. Schnell gingen die Gebote nach oben. Gekonnt führen Auktionator Theo M. Lies und die amtierende Anthurien-Botschafterin, die hallesche Floristin Victoria Salomon, durch die Versteigerung.

Und am Ende durfte sich Renate Anders von Unicef freuen. 400 Euro Erlös kommen dem Kinderhilfswerk zugute. Mit dem Erlös soll in diesem Jahr Kindern in Japan geholfen werden, die unter den Folgen der Katastrophen leiden, die Unterkünfte brauchen und medizinisch und psychologisch betreut werden müssen.

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30.04.2011
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Großreinemachen an der Auenschule

50 Jahre gibt es die Auenschule in Halle (Saale) nun schon. Doch passiert ist am Gebäude seit dem nicht viel, das sieht man auch. Jahrelang wollte die Stadt die Schlüssel umdrehen, die Schule dauerhaft schließen

Großreinemachen an der Auenschule

50 Jahre gibt es die Auenschule in Halle (Saale) nun schon. Doch passiert ist am Gebäude seit dem nicht viel, das sieht man auch. Jahrelang wollte die Stadt die Schlüssel umdrehen, die Schule dauerhaft schließen. Allerdings machte die Verwaltung die Rechnung ohne Eltern und Stadträte. Die Schule gibt es weiter, auch auf eine Sanierung drängt der Rat. Angesichts der Finanzlage der Stadt ist nur noch unklar, wann es soweit sein wird.

Doch in diesem Jahr wird erst einmal der 50. Geburtstag gefeiert, mit einem Fest am 2. Juli. Dann soll die Schule auch glänzen. Deshalb haben Eltern, Lehrer, Hortner und Schüler am Wochenende mit angepackt, darunter die kleine Clara, die sogar an ihrem sechsten Geburtstag half. Mehr als 40 fleißige Helfer griffen zu Spaten, Harke und Besen.

Der Schulgarten mit der Kräuterspirale wurde auf Vordermann gebracht, Müll aus den Gebüschen geholt, die Klassenräume und Turnhalle gereinigt sowie Sommer- und Frühlingsblumen in den Kästen gepflanzt. Damit die Hofpause nicht langweilig wird, malten die Kinder außerdem den Straßenspielklassiker "Himmel und Hölle" auf den Hof-Asphalt.


[map= Theodor-Neubauer-Straße 14]

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30.04.2011
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“Sperrmüllaktion” zur Nazi-Demo

Sperrmüll-Aktionen wie vor Jahren noch gibt es in Halle (Saale) längst nicht mehr. Abgeholt wird der Sperrmüll auf Anmeldung bei der Stadtwirtschaft. So manch einer hat sicher noch das ein oder andere Möbelstück, einen kaputten Fernseher oder dergleichen zuhause stehen und wird sich möglicherweise über eine angebliche Sperrmüllaktion gefreut haben

Sperrmüll-Aktionen wie vor Jahren noch gibt es in Halle (Saale) längst nicht mehr. Abgeholt wird der Sperrmüll auf Anmeldung bei der Stadtwirtschaft.

So manch einer hat sicher noch das ein oder andere Möbelstück, einen kaputten Fernseher oder dergleichen zuhause stehen und wird sich möglicherweise über eine angebliche Sperrmüllaktion gefreut haben.

Unbekannte Personen haben nämlich im Vorfeld der für Sonntag geplanten Demonstrationen in Halle im Namen der Halleschen Wasser- und Stadtwirtschaft GmbH zu einer Sperrmüllaktion für die Straßen in der südlichen Innenstadt von Halle aufgerufen. Laut Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd wurden dabei Zettel mit diesem Aufruf an Bäumen und Hauswänden angebracht. Nach Rücksprache mit den Verantwortlichen der Halleschen Wasser- und Stadtwirtschaft GmbH seien in diesem Zeitraum keine derartigen Maßnahmen geplant. Die Zettel wurden durch Ordnungsamt und Polizei entfernt.

Möglicherweise sollten herausgestellte Möbel als Barriere oder Wurfmaterial dienen oder den Streckenverlauf beeinflussen.

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30.04.2011
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Nazi-Demo: 1.000 Polizisten im Einsatz

Am Sonntag wollen Rechtsextremisten durch Halle (Saale) ziehen. Auch sechs Gegenveranstaltungen wurden angemeldet. Und damit nichts passiert, ist die Polizei mit einem Großaufgebot vor Ort

Nazi-Demo: 1.000 Polizisten im Einsatz

Am Sonntag wollen Rechtsextremisten durch Halle (Saale) ziehen. Auch sechs Gegenveranstaltungen wurden angemeldet. Und damit nichts passiert, ist die Polizei mit einem Großaufgebot vor Ort. Laut Innenministerium sind 1.000 Beamte im Einsatz.

Im Vorfeld der Veranstaltungen appellierte Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) an alle, die am Sonntag auf Halles Straße gehen werden, um zu demonstrieren, sich friedlich und kooperativ zu verhalten. Er und auch sein Staatssekretär Ulf Gundlach werden sich an den Aktionen gegen Rechts beteiligen. Zuvor will Stahlknecht mit den Einsatzkräften persönlich ins Gespräch kommen.

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29.04.2011
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Techno-Party für Gehörlose

„Sie mag Musik nur wenn Sie laut ist, wenn der Boden unter ihren Füßen bebt“, sang einst Herbert Grönemeyer. Gehörlose fühlen die Musik. Und feiern Party am Samstag im Halleschen Einkaufspark

Techno-Party für Gehörlose

„Sie mag Musik nur wenn Sie laut ist, wenn der Boden unter ihren Füßen bebt“, sang einst Herbert Grönemeyer. Gehörlose fühlen die Musik. Und feiern Party am Samstag im Halleschen Einkaufspark. Auf dem Parkdeck findet die Maydeaf statt, ein riesiges Techno-Event für taube Menschen. Aber nicht nur, auch alle anderen sind willkommen.

Die Bässe werden wummern, dazu gibt es auch eine Schaumparty. Männliche und weibliche Gogos werden ihre Körper zeigen. Auch eine Feuer- und Lichtshow wartet auf die Besucher. Und erstmals bei der Maydeaf überhaupt wird eine DJane auflegen.

Los geht es 20 Uhr. Der Eintritt kostet 12 Euro.

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29.04.2011
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Polizeibericht Halle (Saale) vom 29.04.2011

Heute Vormittag kam es gegen 09. 00 Uhr in der Mansfelder Straße, Einmündung Holzplatz zu einem Unfall zwischen einem PKW und einem Fahrrad. Als eine 55-jährige Hallenserin mit ihrem Audi A4 vom Holzplatz kommend, nach rechts in die Mansfelder Straße einbiegen wollte, übersah sie den von rechts kommenden Radler, welcher vorschriftswidrig den Radweg entgegengesetzt zur vorgeschriebenen Fahrtrichtung nutzte und weiter in Richtung Neustadt fahren wollte

Polizeibericht Halle (Saale) vom 29.04.2011

Heute Vormittag kam es gegen 09.00 Uhr in der Mansfelder Straße, Einmündung Holzplatz zu einem Unfall zwischen einem PKW und einem Fahrrad. Als eine 55-jährige Hallenserin mit ihrem Audi A4 vom Holzplatz kommend, nach rechts in die Mansfelder Straße einbiegen wollte, übersah sie den von rechts kommenden Radler, welcher vorschriftswidrig den Radweg entgegengesetzt zur vorgeschriebenen Fahrtrichtung nutzte und weiter in Richtung Neustadt fahren wollte. Dadurch kam es zum Zusammenstoß und der Radler – ein 36-jähriger Merseburger – stürzte und musste mit einer Kopfplatzwunde und Schürfwunden an den Armen ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden.

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29.04.2011
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Realismus auf der Bühne

Mit dem Vortrag zum Thema „Realismus auf der Bühne. Opernrezeption zu den Händel-Festspielen der DDR in den 1950er und 60er Jahren“ am 4. Mai 2011 um 19:30 Uhr im Konferenzsaal der Stiftung Händel-Haus in Halle (Saale) wird die Referentin, Susanne Spiegler, auf die Anfänge der Interpretation Händelscher Opern unter dem Dirigat von Horst-Tanu Margraf zurückblicken

Realismus auf der Bühne

Mit dem Vortrag zum Thema „Realismus auf der Bühne. Opernrezeption zu den Händel-Festspielen der DDR in den 1950er und 60er Jahren“ am 4. Mai 2011 um 19:30 Uhr im Konferenzsaal der Stiftung Händel-Haus in Halle (Saale) wird die Referentin, Susanne Spiegler, auf die Anfänge der Interpretation Händelscher Opern unter dem Dirigat von Horst-Tanu Margraf zurückblicken.

Anhand ausgewählter Opern werden neue Forschungsergebnisse zur so genannten Halleschen ,Händel-Renaissance‘ im Rahmen des vom Beauftragten für Kultur und Medien geförderten Projektes „Grundlagenforschung zur Rezeptionsgeschichte Händels in den Diktaturen Deutschlands“ dargelegt.

Der Eintritt ist frei.

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29.04.2011
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Martha-Maria übernimmt Diakonie-Sozialstation

Zum 1. Mai 2011 geht die Trägerschaft des Pflegedienstes der Stadtmission Halle am Riveufer zur Martha-Maria Seniorenhilfe gGmbH über. Die bisherigen Mitarbeiter sind auch in der zukünftigen Diakoniestation Martha-Maria Halle beschäftigt

Martha-Maria übernimmt Diakonie-Sozialstation

Zum 1. Mai 2011 geht die Trägerschaft des Pflegedienstes der Stadtmission Halle am Riveufer zur Martha-Maria Seniorenhilfe gGmbH über. Die bisherigen Mitarbeiter sind auch in der zukünftigen Diakoniestation Martha-Maria Halle beschäftigt.

Auf dem Gelände der christlichen Akademie am Riveufer nimmt der ambulante Pflegedienst seine Arbeit auf. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau und die Erfahrung aus anderen Einrichtungen der Martha-Maria Seniorenhilfe, zum Beispiel in Wüstenrot, wird es ermöglicht, hilfe- und pflegebedürftigen Menschen in Halle die bestmögliche und an ihren Bedürfnissen orientierte Versorgung anzubieten.

[map=Riveufer 4]

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29.04.2011
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Blumenmarkt in Halle wurde eröffnet

[fotostrecke=150] “Oh zapft is” – fast so wie das Oktoberfest in München wurde am Freitagnachmittag der diesjährige Blumenmarkt auf dem Marktplatz in Halle (Saale) eröffnet. Gerade einmal zwei Schläge brauchte Kulturdezernent Tobias Kogge, dann floss der Gerstensaft in Strömen. Und wo es etwas kostenlos gibt, da bildet sich schnell eine Schlange

Blumenmarkt in Halle wurde eröffnet

[fotostrecke=150]
“Oh zapft is” – fast so wie das Oktoberfest in München wurde am Freitagnachmittag der diesjährige Blumenmarkt auf dem Marktplatz in Halle (Saale) eröffnet. Gerade einmal zwei Schläge brauchte Kulturdezernent Tobias Kogge, dann floss der Gerstensaft in Strömen. Und wo es etwas kostenlos gibt, da bildet sich schnell eine Schlange. Kein Wunder also, dass das erste Fass Maibockbier schnell alle war. Dazu spielte das Zimmermannsorchester “Die Ballas” zünftige Musik.

Doch Bierliebhaber kommen auch am Samstag auf ihre Kosten. Aus drei verschiedenen Bieren der Landsberger Brauerei soll nämlich das „Hallesche Hansebräu“ gekürt und zum 31. Internationalen Hansetag in Kaunas (Litauen) für die Saalestadt Halle werben. Das Bier mit den meisten Wertungen gewinnt den Titel. Ein Pilsener, ein Vollmundiges mit 12 Prozent Stammwürze oder das Schwarzbier mit leichtem Röstgeschmack? Die Hallenser haben es in der Hand. Oder besser: im Gaumen.

Vor dem Bieranstich am Freitag stand aber auch noch ein anderer Akt an. Denn zum vierten Mal wurde auf dem Markt ein Maibaum aufgestellt, 15 Meter ragt die Birke in die Höhe. Mit Hilfe von Finsterwalder und Mammoet konnte die Birke aus der Dölauer Heide abgeholt werden.

Nach dem Moonlight-Shopping am Freitagabend bis 22 Uhr geht es am Samstag gleich weiter. Unter dem Motto "Leben in Halle" steigt von 10.30 bis 20 Uhr ein buntes Bühnenprogramm auf dem Markt. Der hallesche Sport- & Kultur-Club Tabea e.V. wird mit neuen, kreativen Showdarbietungen Inszenierungen aus vergangenen und neuen Kreationen präsentieren. Zum ersten Mal wird ein Maya-Tempel aus dem neuen Sportmusical "Tabea im Regenbogenland" (16. bis 18. Dezember 2011) gezeigt, der dann im Juli am Sitz des Internationalen Olympischen Komitees in Lausanne anlässlich der Weltgymnaestrada seine Event-Premiere feiert. Begeistern werden aktuelle Leistungsturner des SV Halle und eine Malimo-Modenshow aus längst vergangenen Zeiten. Live Musik gibt es von dem "Catch Bolder Duo" sowie der Band "Live Time" und DJ Amplitude. Überdies verlost Unicef wieder für einen guten Zweck Blumensträuße.

Der Blumenmarkt selbst winkt mit 30 Ständen, an denen es Blumenpflanzen, Stauden, Gehölze, Gestecke, Kakteen, Keramik, Dekobedarf, Kunsthandwerkliches und Korbwaren gibt.

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29.04.2011
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Polizeibericht Saalekreis vom 29.04.2011

Verkehrsunfall Am 28. 04. 2011 gegen 23

Polizeibericht Saalekreis vom 29.04.2011

Verkehrsunfall
Am 28.04.2011 gegen 23.30 Uhr ereignete sich auf der L 183 ein Verkehrsunfall. Ein 39-jähriger Peugeot-Fahrer befuhr die Landstraße von Lochau kommend in Richtung B 181. Ca. 150 Meter vor der B 181 stand plötzlich eine Reh auf der Fahrbahn. Eine Kollision konnte nicht mehr verhindert werden. Am Fahrzeug entstand geringer Sachschaden in Höhe von ca. 200 Euro.

Am 28.04.2011 gegen 20.30 Uhr ereignete sich auf der L 187 ein Verkehrsunfall. Ein 22-jähriger BMW-Fahrer befuhr die Landstraße aus Richtung Bad Dürrenberg kommend in Richtung Spergau. Nach dem Überholen eines LKW brach sein Fahrzeug mit dem Heck aus. Der Fahrer versuchte noch gegen zu lenken. Das Fahrzeug drehte sich auf der Straße, überschlug sich und kam im Straßengraben zum Liegen. Die Beifahrerin wurde durch den Aufprall verletzt. Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden.

Am 28.04.2011 gegen 14.30 Uhr ereignete sich in Merseburg ein Verkehrsunfall. Ein 41-jähriger Mitsubishi-Fahrer befuhr die B 181 in Richtung Leipzig. Ca. 50 Meter vor der Lichtzeichenanlage Höhe Sixtiruine musste er verkehrsbedingt warten. Die 47-jährige Daimlerchrysler-Fahrerin erkannte die Situation zu spät und fuhr auf. Entstandener Schaden ca. 2.000 Euro.

Am 28.04.2011 gegen 21.30 Uhr ereignete sich auf der L 145 ein Verkehrsunfall. Eine 42-jährige Peugeot-Fahrerin befuhr die Landstraße aus Richtung Teicha in Richtung Sennewitz. Ca. 250 Meter hinter dem Ortsausgang überquerte ein Reh die Fahrbahn. Es kam zum Zusammenstoß. Entstandener Schaden ca. 2.000 Euro.

Am 28.04.2011 gegen 18.30 Uhr ereignete sich in Peißen ein Verkehrsunfall. Eine 41-jährige Skoda-Fahrerin befuhr den Parkplatz Saarbrücker Straße und beachtete nicht den vorfahrtsberechtigten 59-jährigen VW-Fahrer, welcher aus Richtung Möbelboss in Richtung Saarbrücker Strasse fuhr. Es kam zum Zusammenstoß. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.

Gartenlaubeneinbrüche
In der Nacht vom 28.04.2011 zum 29.04.2011 wurden in Bad Dürrenberg, Schladebacher Straße, in der Gartenanlage „Erholung“ durch bislang unbekannte Täter 19 Gartenlauben aufgebrochen und daraus Nahrungsmittel, Getränke sowie technische Geräte (u.a. Mikrowelle, DVD-Player) entwendet. Die Kriminalpolizei war zur Spurensicherung vor Ort und hat die Ermittlungen aufgenommen.

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29.04.2011
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Tram- und Bus-Umleitungen wegen Demos

Am Samstag, 30. April 2011, findet zwischen Riebeckplatz und Hallmarkt über Marktplatz eine Demonstration statt. Die Gewerkschaft Verdi kämpft für einen Mindestlohn

Tram- und Bus-Umleitungen wegen Demos

Am Samstag, 30. April 2011, findet zwischen Riebeckplatz und Hallmarkt über Marktplatz eine Demonstration statt. Die Gewerkschaft Verdi kämpft für einen Mindestlohn. Wegen der Demo kann es laut HAVAG zu kurzfristigen Umleitungen im Straßenbahnverkehr kommen.

Der Nazi-Aufmarsch und die beiden Gegendemos am Sonntag, den 1. Mai 2011, führen zu Behinderungen auf den Streckenabschnitten Merseburger Straße zwischen Hauptbahnhof und Pfännerhöhe, Rannischer Platz und Riebeckplatz/Hauptbahnhof.

Von 11.30 bis 17 Uhr wird die Ernst-Kamieth-Straße am Sonntag für den Kfz-Verkehr voll gesperrt. Betroffen davon ist die Buslinie 43. Sie verkehrt aus Richtung Kanena kommend ab Einmündung Rudolf-Ernst-Weise-Straße/Maybachstraße über Rudolf-Ernst-Weise-Straße, weiter über die Merseburger Straße zum Zentralen Omnibusbahnhof.

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29.04.2011
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Gesundbrunnen-Gemeinde tanzt in den Mai

Die Gesundbrunnengemeinde lädt unter dem Motto „Im wunderschönen Monat Mai“ am Samstag, 30. April, ab 20 Uhr zu Musik und Tanz in den Mai ein. Auf dem Programm in der Kirche Am Gesundbrunnen stehen in der Diesterwegstr

Gesundbrunnen-Gemeinde tanzt in den Mai

Die Gesundbrunnengemeinde lädt unter dem Motto „Im wunderschönen Monat Mai“ am Samstag, 30. April, ab 20 Uhr zu Musik und Tanz in den Mai ein.

Auf dem Programm in der Kirche Am Gesundbrunnen stehen in der Diesterwegstr. 16 Frühlingslieder von Schubert bis Wolf und der Liederzyklus „Dichterliebe“ von Robert Schumann. Ausführende sind Mona Deibele – Sopran, Ki-Hyun Park – Bass und Uta Fröhlich – Klavier.

Anschließend wird im Pfarrgarten das Mai-Feuer entzündet und bei Maibowle beginnt der Tanz in den Mai. Eintritt: fünf Euro.

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29.04.2011
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Volksstimme-Chefredakteur neuer Regierungssprecher

Als neuer Regierungssprecher der sachsen-anhaltischen Landesregierung ist Dr. Franz Kadell berufen worden. Er wird seinen Dienst am 2

Volksstimme-Chefredakteur neuer Regierungssprecher

Als neuer Regierungssprecher der sachsen-anhaltischen Landesregierung ist Dr. Franz Kadell berufen worden. Er wird seinen Dienst am 2. Mai 2011 antreten. Kadell ist mit dem Land bestens vertraut, er war viele Jahre sowohl für die „Mitteldeutsche Zeitung“ in Halle als auch für die Magdeburger „Volksstimme“ tätig.

Kadell, der 1951 in Bad Bentheim geboren wurde, studierte Geschichte, Germanistik und Philosophie an den Universitäten in Heidelberg und Münster. 1980 promovierte er zum Dr. phil. Darauf folgten Volontariat und Redakteurstätigkeit beim „Münchner Merkur“. Nach einem Aufenthalt in den USA, wo Kadell unter anderem Dozent am German Department der Georgetown-Universität in Washington war, kehrte er in den Journalismus zurück.

Ab 1986 war er als Redakteur bei der „Welt“ beschäftigt, Anfang der neunziger Jahre dann als Ressortleiter Nachrichten bei der „Mitteldeutschen Zeitung“. Es folgten Tätigkeiten für die „Leipziger Volkszeitung“ und die „Volksstimme“ Magdeburg. 1999 wurde er Chefredakteur der „Märkischen Oderzeitung“ in Frankfurt/Oder. Von 2001 bis 2010 war Kadell Chefredakteur der „Volksstimme“ in Magdeburg.

Der erfahrene Journalist ist verheiratet und dem Land auch kulturell verbunden. So spielt der begeisterte Hobby-Musiker Saxophon im Magdeburger Sax’n-Anhalt-Orchester.

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff dankte der bisherigen Regierungssprecherin Dr. Monika Zimmermann für ihren Einsatz im Land Sachsen-Anhalt.

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29.04.2011
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Kultusminister: Kein Platz für nationalsozialistisches Gedankengut

"Halle blockt" heißt es am Sonntag. Zum 1. Mai ruft das Bündnis gegen Rechts zu Demonstrationen und Kundgebungen gegen den Aufmarsch von Rechtsextremisten auf

Kultusminister: Kein Platz für nationalsozialistisches Gedankengut

"Halle blockt" heißt es am Sonntag. Zum 1. Mai ruft das Bündnis gegen Rechts zu Demonstrationen und Kundgebungen gegen den Aufmarsch von Rechtsextremisten auf. Auch Kultusminister Stephan Dorgerloh ist dabei.

„Wir müssen zeigen, dass in Sachsen-Anhalt kein Platz für die Ideologien der Neonazis ist“, erklärte der Minister. „Nie wieder will ich einen Wahlabend erleben, an dem man Sorge haben muss, ob Neonazis ins Parlament einziehen. Gerade die zu hohe Zahl von Erstwählern, die der NPD ihre Stimme geben, ist für uns eine Herausforderung noch intensiver für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt einzutreten“, bekräftigte Dorgerloh. Ein breites Bündnis aller Bürger sowie der demokratischen Parteien, welches sich gemeinsam gegen Rechtsextremismus und Ausgrenzung stellt, sei ausdrücklich zu begrüßen.

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29.04.2011
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Brauner Propagandaregen auf dem Markt

Am 1. Mai wollen Neonazis durch Halle (Saale) ziehen. Sie schüren Ängste durch die Arbeitnehmerfreizügigkeit, warnen vor einer "Fremdarbeiterinvasion"

Brauner Propagandaregen auf dem Markt

Am 1. Mai wollen Neonazis durch Halle (Saale) ziehen. Sie schüren Ängste durch die Arbeitnehmerfreizügigkeit, warnen vor einer "Fremdarbeiterinvasion".

Nun wurden auch Café-Besucher mit der rechten Propaganda belästigt. Hunderte kleine Zettel mit dem Aufruf zur Nazi-Demo am Sonntag wurden von der Terrasse des Kaufhofs über dem Markt abgeworfen und rieselten nach unten.

Gegen die Nazi-Demo formieren sich am Sonntag mehrere Protestaktionen.

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28.04.2011
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50.000 Euro mehr für die Eissporthalle

Im vergangenen Jahr stand die Eissporthalle in Halle (Saale) vor einer ungewissen Zukunft, die dauerhafte Schließung der einzigen Eissporthalle in Sachsen-Anhalt drohte sogar. Ein neu gegründeter Verein mit Stadt, Sponsoren und Sportmannschaften betreibt nun seit dem 1. Juli vergangenen Jahres die Halle

50.000 Euro mehr für die Eissporthalle

Im vergangenen Jahr stand die Eissporthalle in Halle (Saale) vor einer ungewissen Zukunft, die dauerhafte Schließung der einzigen Eissporthalle in Sachsen-Anhalt drohte sogar. Ein neu gegründeter Verein mit Stadt, Sponsoren und Sportmannschaften betreibt nun seit dem 1. Juli vergangenen Jahres die Halle.

Doch höhere Betriebskosten – und für die Kühlung ist viel Strom nötig – lassen erneut dunkle Wolken aufziehen. “Der Zuschuss der Stadtverwaltung beläuft sich derzeit auf 211.200 Euro pro Jahr, dieser sollte auf 260.000 Euro p. a. erhöht werden, um den dauerhaften Erhalt der Eissporthalle zu sichern”, informierte Wirtschaftsdezernent Wolfram Neumann in einer Stadtratsanfrage, die HalleForum.de vorliegt. Im Sommer sollen die Gespräche dazu erfolgen. Auch Verhandlungen mit Sponsoren seien noch nicht abgeschlossen.

Immerhin geht die Stadtverwaltung davon aus, dass der Betreiberverein trotz der negativen Zahlen zusammenhält. “Ein Risiko, dass sich Vereinsmitglieder zurückziehen, besteht momentan nicht”, meinte Neumann, der zugleich im Wirtschaftsbeirat des Vereins sitzt. Alle im Verein tätigen Mitglieder hätten ein hohes Interesse daran, die Bewirtschaftung der Eissporthalle dauerhaft zu sichern.

Neumann geht davon aus, dass in diesem Jahr 80.000 Euro durch die höheren Betriebskosten in der Kasse fehlen. Um diese hohen Betriebskosten langfristig zu senken, sind an der Eissporthalle aber umfangreiche Sanierungsarbeiten nötig. 1,5 Millionen Euro würden dafür gebraucht, doch angesichts der städtischen Haushaltssituation scheint eine Realisierung fragwürdig. Und auch das Hochwasser Anfang des Jahres hat seine Spuren hinterlassen und Schäden von 30.000 Euro angerichtet.

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28.04.2011
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Nazis nicht erwünscht

Unter dem Motto "Halle blockt" finden am Sonntag Proteste gegen den Neonazi-Aufmarsch am 1. Mai statt. Auch Vertreter der Landesregierung beteiligen sich. Zwei Demonstrationen formieren sich gegen die Rechtsextremisten.

Nazis nicht erwünscht

Mit zahlreichen Aktionen wollen die Stadt Halle (Saale) und verschiedene Vereine und Organisationen am kommenden Sonntag gegen einen Aufmarsch von Neonazis in der Saalestadt protestieren. Auch die Landesregierung wird sich den Aktionen der Stadt anschließen, Innenminister Holger Stahlknecht, Sozialminister Norbert Bischof und Kultusminister Stefan Dorgerloh haben sich angekündigt.

Es bestehe die Gefahr, dass rechte Kräfte den 1. Mai für ihre Zwecke missbrauchen, sagte Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados. Deshalb rufe man alle Hallenser auf, sich an den friedlichen Protesten gegen die Rechtsextremisten zu beteiligen, “um ein Zeichen zu setzen, dass wir den Nazi-Aufmarsch nicht wollen.” Innenminister Stahlknecht dankte der Oberbürgermeisterin und dem Stadtrat, der einen Tag zuvor eine Resolution gegen den Aufmarsch einstimmig beschlossen hat. “Ich begrüße jedes Bündnis gegen Extremismus”, sagte er. “Lassen Sie uns den 1. Mai zum Tag der Demokratie machen und zeigen, dass Sachsen-Anhalt weltoffen und tolerant ist.”

Mit Blick auf mögliche linksextremistische Aktionen sagte Stahlknecht, Proteste seien nur dann glaubhaft, wenn die Zeichen gegen Rechts selbst mit friedlichen Mitteln gesetzt werden. “Auch die, die mit Gewalt von der anderen Seite kommen, wollen wir nicht”, sagte Szabados.

Eine erste Protestdemo formiert sich um 9.30 Uhr am Rannischen Platz und zieht über die Philipp-Müller-Straße in Richtung Hauptbahnhof, wo um 11.30 Uhr eine Kundgebung stattfindet. Um 10.30 Uhr startet auf dem Marktplatz die Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes mit Hauptrednerin Gesine Schwan. Anschließend ziehen diese Teilnehmer ab 12 Uhr über die Leipziger Straße zum Maritim Hotel. “Wir wollen den Nazis so von mehreren Seiten zeigen, dass wir sie nicht wollen.” Ein Picknick gegen Rechts findet auf der Wiese der Johanneskirche statt. Und vor dem Haus des Lehrers wird gegen den Thor Steinar-Laden am Boulevard protestiert.

Der Nazi-Aufmarsch selbst, angemeldet von freien Kräften, formiert sich nach 12 Uhr. Ab 13 Uhr soll dieser voraussichtlich über Philipp-Müller-Straße, Rannischer Platz, Lutherplatz und Merseburger Straße ziehen. Angemeldet haben sich 350 Rechtsextremisten, Experten von Miteinander rechnen mit bis zu 1.000 Neonazis.

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28.04.2011
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Pleye wird neuer LVWA-Chef

Nach dem Wechsel von Thomas Leimbach in den Landtag steht nun sein Nachfolger im Landesverwaltungsamt fest. Thomas Pleye wird neuer Präsident. Der studierte Jurist wurde 1960 im niedersächsischen Melle geboren und gehörte der Landesregierung in den beiden vergangenen Legislaturperioden als Staatssekretär an, zunächst im Justizministerium, danach im Innenministerium und ab 2006 im Wirtschaftsministerium

Pleye wird neuer LVWA-Chef

Nach dem Wechsel von Thomas Leimbach in den Landtag steht nun sein Nachfolger im Landesverwaltungsamt fest. Thomas Pleye wird neuer Präsident.

Der studierte Jurist wurde 1960 im niedersächsischen Melle geboren und gehörte der Landesregierung in den beiden vergangenen Legislaturperioden als Staatssekretär an, zunächst im Justizministerium, danach im Innenministerium und ab 2006 im Wirtschaftsministerium.

Nach seinem 2. Juristischen Staatsexamen wurde Pleye Landesbeamter in Niedersachsen, war beim Landkreis Osnabrück beschäftigt und wechselte 1991 zum Landkreis Zeitz, wo er Dezernent für Wirtschaft, Umwelt, Bau und Finanzen sowie stellvertretender Landrat war. 1994 wurde er stellvertretender Landrat des Burgenlandkreises und 1997 Erster Beigeordneter des Burgenlandkreises. Pleye ist verheiratet und Vater eines Sohnes.

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28.04.2011
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