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Willkommensgeschenke für Erstsemester an der Martin-Luther-Universität

Rund 3. 500 Willkommensgeschenke wird die Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg an die eingeschriebenen Erstsemester verteilen. Enthalten sind in den Umhängetaschen unter anderem ein Heft mit Gutscheinen im Wert von rund 111 Euro, ein Semesterplaner, eine Packung Hallorenkugeln in einer „Halle“-Sonderedition und eine Backmischung für Plätzchen vom heimischen Backwarenhersteller Kathi

Willkommensgeschenke für Erstsemester an der Martin-Luther-Universität

Rund 3.500 Willkommensgeschenke wird die Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg an die eingeschriebenen Erstsemester verteilen. Enthalten sind in den Umhängetaschen unter anderem ein Heft mit Gutscheinen im Wert von rund 111 Euro, ein Semesterplaner, eine Packung Hallorenkugeln in einer „Halle“-Sonderedition und eine Backmischung für Plätzchen vom heimischen Backwarenhersteller Kathi. Für Studienanfänger wird es zudem auf dem Universitätsplatz einen Info-Container während der angesetzten Orientierungswoche vom 4. bis 7. Oktober geben, die den Start in das Uni-Leben erleichtern soll. In dieser Zeit können auch die Willkommens-Taschen abgeholt werden. Die Orientierungswoche soll dabei die bisherigen Angebote, unter anderem das Info-Portal “welcome.uni-halle.de”, ergänzen. Diese Angebote seien wichtig, da in diesem Jahr die Studierenden sich online einschreiben konnten. Zuvor war eine Einschreibung nur persönlich vor Ort möglich. Dabei wird die Palette der Angebote von Bibliothekseinführungen über Vorträge zur Studienfinanzierung und das modularisierte Studium bis hin zum Thema Studieren mit Kind reichen. Die einzelnen Institute der Universität werden zudem für die Fachbereiche spezifische Informationsangebote beisteuern. 45 zentrale und 237 Institutsveranstaltungen finden statt.

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30.09.2011
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MLU: Immer mehr Studienanfänger aus Westdeutschland

Der Anteil der Studierenden aus den westlichen Bundesländern und Berlin ist im Wintersemester 2011/2012 an der Martin-Luther-Universität deutlich gestiegen. Das gab MLU-Rektor Udo Sträter am Freitag bekannt. 21,7 Prozent kommen mittlerweile zum Studieren nach Halle, ein deutliches Plus zu den 16,5 Prozent aus dem Vorjahr

MLU: Immer mehr Studienanfänger aus Westdeutschland

Der Anteil der Studierenden aus den westlichen Bundesländern und Berlin ist im Wintersemester 2011/2012 an der Martin-Luther-Universität deutlich gestiegen. Das gab MLU-Rektor Udo Sträter am Freitag bekannt. 21,7 Prozent kommen mittlerweile zum Studieren nach Halle, ein deutliches Plus zu den 16,5 Prozent aus dem Vorjahr. Spitzenreiter ist dabei Niedersachsen. Waren es im vergangenen Jahr noch 748 Niedersachsen, sind mittlerweile 1.095 junge Menschen an der MLU eingeschrieben. Auch bei den Erstsemestern hat sich der Anteil westdeutscher Studierenden erhöht: 147 kommen dieses Jahr aus Bayern, im letzten Jahr lag die Zahl noch bei 60. Zurückzuführen sei dies unter anderem auf den doppelten Abiturjahrgang in beiden Bundesländern, so Sträter.

Hingegen ist die Anzahl der Studierenden aus Sachsen-Anhalt deutlich zurückgegangen: 8.085 Studierende sind es aktuell, im Vorjahr waren es jedoch noch 8.759. Auch die Zahl der Erstsemester hat deutliche Rückgänge zu verbuchen: Haben im Vorjahr noch 973 Sachsen-Anhaltiner ihr Studium in Halle aufgenommen, sind es aktuell nur noch 792.

Die Zahl der ausländischen Studenten ist zudem leicht rückläufig. Während der Anteil im Vorjahr bei 8,3 Prozent lag, sind aktuell acht Prozent zu verzeichnen. Dem entgegenzuwirken, will die Universität mehr englischsprachige Studienfächer auflegen, so Sträter.

Im Wintersemester 2011/12 werden nun rund 19.800 junge Menschen studieren, mehr als 4.000 neue Studierende sind hinzugekommen, darunter auch rund 3.100 Erstsemester. Damit sei auch ein Beitrag zur Erfüllung des Hochschulpakts geleistet worden, freute sich Sträter. Besonders hervorzuheben sei der hohe Zuspruch am Studium der Rechtswissenschaften, welches keine Zulassungsbeschränkung aufweist. 445 junge Menschen fangen zum Wintersemester 2011/12 ihr Jura-Studium an. “Hier macht sich das Abschneiden im CHE-Ranking bemerkbar, in dem unsere Juristen ihre Fachkollegen aus allen anderen staatlichen Hochschulen hinter sich gelassen haben”, so Sträter. Bei den zulassungsbeschränkten Studiengängen waren Psychologie und das Lehramt an Grundschulen wieder am stärksten nachgefragt, bei den zulassungsfreien Studiengängen dominierten Politikwissenschaft, Betriebswirtschaftslehre und Jura, die aufgrund der hohen Zahl von Einschreibungen, über die berechnete Kapazität hinausreichen. Um Überlastungen abzufangen, stünden den entsprechenden Fachbereichen nun mehr als 500.000 Euro für zusätzliche Lehrkräfte zur Verfügung. Auch die Kapazität der Hörsäle wurde bedacht: So haben MLU ihren Mietvertrag mit dem Steintor-Varieté verlängert, in dem ab 12. Oktober wieder wirtschaftswissenschaftliche Grundlagenvorlesungen stattfinden werden, so Sträter. Denn der größte Hörsaal der Universität im Audimax würde hierfür nicht ausreichen.

Auch der Bau des neuen Geistes- und Sozialwissenschaftliche Zentrums (GSZ) schreitet voran. “Wir gehen davon aus, dass es auch zügig realisiert werden kann.” Das GSZ wird bis 2013 an der Emil-Abderhalden-Straße errichtet. Rund 3.000 Studierende sollen den neuen Campus nutzen, 56 Professuren sowie bis zu 300 wissenschaftliche Mitarbeiter der Philosophischen Fakultäten I und II werden dort angesiedelt sein.

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30.09.2011
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Polizeibericht Halle (Saale) vom 30.09.2011

Verkehrsunfälle Am Dessauer Platz ereignete sich gestern gegen 16:45 Uhr ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Ein 23-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto aus Unachtsamkeit auf einen Pkw Opel auf. Dieser wiederum wurde auf einen Skoda geschoben

Polizeibericht Halle (Saale) vom 30.09.2011

Verkehrsunfälle
Am Dessauer Platz ereignete sich gestern gegen 16:45 Uhr ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Ein 23-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto aus Unachtsamkeit auf einen Pkw Opel auf. Dieser wiederum wurde auf einen Skoda geschoben. Beide Fahrzeuge befanden sich in der linken Fahrspur des Dessauer Platz in Richtung Dessauer Straße und mussten, aufgrund von Fahrzeugen, die den Einmündungsbereich der B 100 auf den Dessauer Platz blockierten, trotz grüner Ampel verkehrsbedingt halten. Die 51-jährige Fahrerin des Opels wurde mit Verdacht auf ein HWS-Trauma in ein städtisches Krankenhaus gebracht und verblieb dort über Nacht. Der Sachschaden an allen drei Fahrzeugen wird auf ca. 8.000 geschätzt. Zwischen 16:45 Uhr und 17:15 Uhr stand an der Unfallstelle nur eine Fahrspur zur Verfügung. Das sorgte für erhebliche Stauerscheinung in Richtung Paracelsusstraße.

Gegen 20 Uhr fuhr ein 42-jähriger Mann mit seinem Auto die August-Bebel-Straße aus Richtung August-Bebel-Platz in Richtung Joliot-Curie-Platz. Auf Höhe der Heinrich-Thomas-Mann-Straße hatte der BMW-Fahrer die Absicht zu wenden. Dabei übersah er einen Moped-Fahrer, welcher in gleicher Richtung unterwegs war und stieß mit diesem zusammen. Der 17-Jährige stürzte und verletzte sich leicht. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 5.000 Euro.

Fahrradfahrer alkoholisiert unterwegs
Gegen 1 Uhr kontrollierten Polizisten einen 22-jährigen Mountainbike-Fahrer in der Hackebornstraße. Der Mann hatte kein Licht am Rad und fuhr zudem in Schlangenlinien. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,12 Promille.
Ebenfalls aufgrund seiner unsicheren Fahrweise wurde ein 40-jähriger Radfahrer gegen 2 Uhr im Harz angehalten und kontrolliert – Ergebnis: 2,02 Promille.
Und schließlich ist gegen 2:45 Uhr in der Magdeburger Straße ein Radfahrer mit 1,67 Promille festgestellt worden. Der 31-Jährige hatte zudem kein Licht am Rad.
Bei allen drei Männern wurde eine Blutprobenentnahme durchgeführt und eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr erstattet.

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30.09.2011
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Uni-Rektor will starke OB-Persönlichkeit

Bei der Oberbürgermeisterwahl im kommenden Jahr baut die Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg (MLU) auf einen Kandidaten, der nicht nur die Geschicke der Stadt lenken soll, sondern auch konkret hinter dem Konzept „Stadt der Wissenschaft“ stehen muss. Den Platz an der Stadtspitze solle eine „starke Persönlichkeit“ einnehmen und nicht nur Verwalter sein, erklärte MLU-Rektor Udo Sträter am Freitag. Starke Partner aus der Kommunalpolitik brauche die Universität schließlich, denn mit bisherigen „Defensivpositionen können wir nichts anfangen“

Uni-Rektor will starke OB-Persönlichkeit

Bei der Oberbürgermeisterwahl im kommenden Jahr baut die Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg (MLU) auf einen Kandidaten, der nicht nur die Geschicke der Stadt lenken soll, sondern auch konkret hinter dem Konzept „Stadt der Wissenschaft“ stehen muss. Den Platz an der Stadtspitze solle eine „starke Persönlichkeit“ einnehmen und nicht nur Verwalter sein, erklärte MLU-Rektor Udo Sträter am Freitag. Starke Partner aus der Kommunalpolitik brauche die Universität schließlich, denn mit bisherigen „Defensivpositionen können wir nichts anfangen“. Damit meint Sträter die bisherige Zurückhaltung der Parteien. Denn schon in weniger als einem Jahr tritt Halles neues Stadtoberhaupt sein Amt an. Falls sich an der bisherigen Zurückhaltung nichts ändern werde, würde die Universität vor einem „echten Problem“ stehen, so Sträter. Die Stadt lebe schließlich zu großen Teilen von der Universität respektive der Wissenschaft.

Zudem habe das Image der Stadt eine Verbesserung nötig, denn mit der MLU, mehreren außeruniversitären Forschungseinrichtungen, dem Sitz der Nationalen Akademie der Wissenschaften und der Kulturstiftung des Bundes, verfügt Halle doch über bedeutende wissenschaftliche Einrichtungen auf höchstem internationalem Niveau.

Bislang hat bei der OB-Wahl einzig Innendezernent Bernd Wiegand seinen Ring in den Hut geworfen. Die CDU will in wenigen Tagen ihren Kandidaten aufstellen. Im Gespräch sind Bernhard Bönisch und Thomas Leimbach. Für die FDP wird wohl Gerry Kley antreten, doch offiziell ist noch nichts. Bei den Linken ist ebenfalls noch kein definitiver Kandidat im Rennen.

(In einer ersten Version war davon die Rede, der Uni-Rektor fordere "endlich" ein starkes Stadtoberhaupt. Dies wurde abgeändert. Der Rektor wurde falsch verstanden.)

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30.09.2011
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Polizeibericht Halle (Saale) vom 30.09.2011 / Teil 2

Brand in einem Einfamilienhaus Gestern Abend gegen 20:30 Uhr bemerkte ein 72-jähriger Passant aus dem Dachgeschossfenster eines Einfamilienhauses in der Straße Am Rosengarten Rauch und informierte die Feuerwehr. Drei Bewohner befanden sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Erdgeschoss des Wohnhauses und wurden erst durch die eintreffende Feuerwehr auf den Brand aufmerksam. Ein Ehepaar (52/m und 53/w) und ihr 22-jähriger Sohn konnten das Haus unverletzt verlassen

Polizeibericht Halle (Saale) vom 30.09.2011 / Teil 2

Brand in einem Einfamilienhaus
Gestern Abend gegen 20:30 Uhr bemerkte ein 72-jähriger Passant aus dem Dachgeschossfenster eines Einfamilienhauses in der Straße Am Rosengarten Rauch und informierte die Feuerwehr. Drei Bewohner befanden sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Erdgeschoss des Wohnhauses und wurden erst durch die eintreffende Feuerwehr auf den Brand aufmerksam. Ein Ehepaar (52/m und 53/w) und ihr 22-jähriger Sohn konnten das Haus unverletzt verlassen. Durch das Feuer wurde ein Zimmer im Dachgeschoss vollkommen zerstört.

Der durch die Brandwirkung, das Löschwasser und dem Ruß entstandene Schaden kann noch nicht beziffert werden. Die Löscharbeiten dauerten von 20:37 Uhr bis gegen 21:25 Uhr. Neben Kameraden der Feuerwache Süd war auch die Feuerwehr Ammendorf im Einsatz.

Die kriminalpolizeiliche Untersuchung des Brandortes konnte erst am heutigen Tage erfolgen. Abschließende Angaben zur Brandursache können noch nicht gemacht werden, jedoch kann Brandstiftung ausgeschlossen werden.

Nach Diebstahl und gefährlicher Körperverletzung Täter gestellt
Am gestrigen Abend sind in der Neustädter Passage gegen 19:40 Uhr zwei junge Männer im Alter von 17 und 22 Jahren bestohlen worden. Zwei Unbekannte näherten sich den beiden und entwendeten einen Rucksack und ein Basecap. Bevor die Täter flüchteten, wurde dem 22-jährigen Hallenser einmal mit einem Messer in den Oberschenkel gestochen. Eine sofort eingeleitete Suche nach den Tätern verlief zunächst ohne Erfolg.

Gegen 21:12 Uhr erhielt die Polizei darüber Kenntnis, dass im Carl-Schorlemmer-Ring ein 29-jähriger Mann von einer ihm unbekannten männlichen Person unvermittelt und grundlos mit einem Messer in den rechten Oberarm gestochen wurde. Noch in Tatortnähe konnte ein 23-jähriger Tatverdächtiger festgestellt werden.

Zeugen des Diebstahls erkannten den Mann ebenfalls als Täter wieder. Zudem führte er das entwendete Basecap mit sich. Der bereits polizeibekannte Hallenser (2,29 Promille) wurde vorläufig festgenommen.

Beide Opfer wurden zur ärztlichen Behandlung in ein städtisches Krankenhaus eingeliefert.

Der zweite, bislang unbekannte Mittäter wird auf ca. 20 bis 25 Jahre geschätzt, ist schlank und ca. 170 bis 175 cm groß. Er hatte kurze, strohblonde Haare und trug zur Tatzeit ein lilafarbenes T-Shirt der Marke Ed Hardy, eine blaue Jeans und weiße Turnschuhe.

Täter- und Tathinweise nimmt das Polizeirevier Halle (Saale) unter der Telefonnummer (0345) 224 6295 entgegen.

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30.09.2011
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AHA kritisiert Verbindungsstraße zur Autobahn

Von Halle-Neustadt aus kommt man als Autofahrer seit anderthalb Wochen schneller zur Autobahn. Doch ist die 15 Millionen Euro teure neue Verbindung von der Zscherbener Straße zur A 143 wirklich nötig? Stadt, Land und Unternehmen hoffen auf positive Effekte für das Neustädter Gewerbegebiet. Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder (AHA) hingegen kritisiert den Bau

AHA kritisiert Verbindungsstraße zur Autobahn

Von Halle-Neustadt aus kommt man als Autofahrer seit anderthalb Wochen schneller zur Autobahn. Doch ist die 15 Millionen Euro teure neue Verbindung von der Zscherbener Straße zur A 143 wirklich nötig? Stadt, Land und Unternehmen hoffen auf positive Effekte für das Neustädter Gewerbegebiet.

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder (AHA) hingegen kritisiert den Bau. Wichtige Einzelbiotope und Landschaftsbestandteile würden zerschnitten, heißt es. „Dazu gehören das Feuchtgebiet und der Gehölzstreifen zwischen dem Gewerbegebiet in Halle-Neustadt und dem Angersdorfer Schießplatz, der Rossgraben (Kohlegraben) und seine nähere Umgebung, das Umfeld des früheren Technikhauses und nicht zuletzt das Schiebsche Tal und die Saure Breite mit ihren wasserarmen Gräben“, so der AHA in einer Mitteilung.

Zudem sorge die neue Landstraße L 164n für mehr Lärm in den umliegenden Ortschaften. „Daraus lassen sich eine Verminderung der Wohn- und Lebensqualität der Menschen vor Ort sowie ein gewisser Dauerstress mit entsprechenden Gesundheitsbeeinträchtigungen ableiten.“

Besser als der Straßenbau wäre ein Bahnkreisschluss zwischen den Städten Halle (Saale), Merseburg und Bad Lauchstädt sowie den Gemeinden Teutschenthal und Schkopau gewesen, meint der AHA.

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30.09.2011
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Gleisstopfmaschine in Halle unterwegs

In den nächsten Wochen ist bei der Halleschen Verkehrs AG in Halle eine Gleisstopfmaschine im Einsatz. Dieses Spezialfahrzeug zur Verdichtung des Schotters im Gleisbett wird vom 4. bis zum 17

Gleisstopfmaschine in Halle unterwegs

In den nächsten Wochen ist bei der Halleschen Verkehrs AG in Halle eine Gleisstopfmaschine im Einsatz. Dieses Spezialfahrzeug zur Verdichtung des Schotters im Gleisbett wird vom 4. bis zum 17. Oktober 2011 in den Nachtstunden im Streckennetz unterwegs sein.

Dabei werden Stopfarme, die von einem Stopfaggregat angetrieben werden, auf beiden Seiten in den Schotter gesenkt, welcher dann durch intensives Rütteln verdichtet wird. Hierdurch wird die Stabilität des Unterbaus des Gleises wiederhergestellt. Moderne Stopfmaschinen arbeiten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1.200 Metern pro Stunde. Der Einsatz ist mit Lärm verbunden. Zum Teil kommt es auch zu Umleitungen einzelner Straßenbahnlinien.

Einsatz 1: Spergauer Straße in der Nacht vom 4./5. Oktober 2011 in der Zeit von 22 bis 5 Uhr, es gibt keine Änderungen im Linienverkehr

Einsatz 2: Strecke zwischen Ammendorf und Bunawerke in den Nächten 4./5., 5./6., 6./7. Oktober 2011 in der Zeit von 21.30 bis 5 Uhr, es gibt keine Änderungen im Linienverkehr

Einsatz 3: Paracelsusstraße in den Nachtstunden am 7. Oktober 2011 in der Zeit von 1 bis 4 Uhr, es gibt keine Änderungen im Linienverkehr

Einsatz 4: Strecke stadteinwärts zwischen Endstelle Südstadt und Böllberg am 8. Oktober 2011 in der Zeit von 0 bis 24 Uhr, es gibt folgende Änderungen im Linienverkehr: Die Straßenbahnlinie 1 wird stadteinwärts ab der Haltestelle Veszpremer Straße umgeleitet über Paul-Suhr-Straße * Vogelweide und Beesener Straße zum Rannischen Platz und fährt weiter in regulärer Linienführung. Im Bereich Freyburger Straße * Paul-Suhr-Straße * Südstadtring * Böllberger Weg * Torstraße und Rannischer Platz fahren als Ersatz für die Linie 1 Busse.
In Fahrtrichtung Beesen fährt die Linie 1 in regulärer Linienführung.

Einsatz 5: Strecke stadtauswärts zwischen Böllberg und Endstelle Südstadt am 9. Oktober 2011 in der Zeit von 0 bis 16 Uhr, es gibt folgende Änderungen im Linienverkehr: Die Straßenbahnlinie 1 wird stadtauswärts ab der Haltestelle Rannischer Platz umgeleitet über Beesener Straße * Vogelweide und Paul-Suhr-Straße zur Haltestelle Freyburger Straße und fährt weiter in regulärer Linienführung. Im Bereich Rannischer Platz * Torstraße – Böllberger Weg – Südstadtring * Paul-Suhr-Straße und Haltestelle Freyburger Straße fahren als Ersatz für die Linie 1 Busse. In Fahrtrichtung Frohe Zukunft fährt die Linie 1 in regulärer Linienführung.

Einsatz 6: Strecke zwischen Rennbahnkreuz und Heide sowie zwischen Rennbahnkreuz und Sandanger in den Nächten 9./10. und 10./11. Oktober 2011 in der Zeit von 20.30 bis 4 Uhr, es gibt folgende Änderungen im Linienverkehr: Die Straßenbahnlinie 94 fährt nicht. Im Bereich Marktplatz * Franckeplatz * Glauchaer Platz – Rennbahnkreuz * Gimritzer Damm * Heide und Kröllwitz fahren als Ersatz für die Linie 94 Busse.

Einsatz 7: Strecke zwischen Südstadtring und Endstelle Beesen in den Nächten 11./12., 12./13. und 13./14. Oktober 2011 in der Zeit von 20.30 bis 4 Uhr, es gibt folgende Änderungen im Linienverkehr: Die Straßenbahnlinien 1 und 2 enden an der Haltestelle Südstadt. Im Bereich Südstadt * Paul-Suhr-Straße * Freyburger Straße – Weißenfelser Straße * Guldenstraße und Beesen fahren als Ersatz für die Linien 1 und 2 Busse.

Einsatz 8: Merseburger Straße Strecke zwischen Kasseler Straße und Endstelle Ammendorf am 15. Oktober 2011 in der Zeit von 8 bis 20 Uhr und am 16. Oktober in der Zeit von 9.30 bis 20 Uhr, es gibt folgende Änderungen im Linienverkehr: Die Straßenbahnlinie 5 endet von Bad Dürrenberg kommend in Ammendorf und aus Kröllwitz kommend an der Haltestelle Damaschkestraße. Im Bereich Ammendorf * Merseburger Straße und Damaschkestraße fahren als Ersatz für die Linie 5 Busse.

Einsatz 9: Strecke zwischen Endstelle Beesen und Südstadtring in der Nacht 16./17. Oktober 2011 in der Zeit von 20.30 bis 4 Uhr, es gibt folgende Änderungen im Linienverkehr: Die Straßenbahnlinien 1 und 2 enden an der Haltestelle Südstadt. Im Bereich Südstadt * Paul-Suhr-Straße * Freyburger Straße – Weißenfelser Straße * Guldenstraße und Beesen fahren als Ersatz für die Linien 1 und 2 Busse.

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30.09.2011
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Halles Kinder sammeln 130 Tonnen Papier

Zu DDR-Zeiten haben die einzelnen Klassen Wertstoffe gesammelt, natürlich um die Wette. Diese beliebte Tradition hatten die Stadtwerke Halle und die Hallesche Wasser- und Stadtwirtschaft aufgegriffen und vor sieben Jahren ihren Papiersammel-Wettbewerb für hallesche Schulen und Kindereinrichtungen "Paperman" gestartet. In diesem Jahr beteiligten sich 21 Kindereinrichtungen und 18 Schuleinrichtungen aus Halle und sammelten gemeinsam rund 130 Tonnen Altpapier

Halles Kinder sammeln 130 Tonnen Papier

Zu DDR-Zeiten haben die einzelnen Klassen Wertstoffe gesammelt, natürlich um die Wette. Diese beliebte Tradition hatten die Stadtwerke Halle und die Hallesche Wasser- und Stadtwirtschaft aufgegriffen und vor sieben Jahren ihren Papiersammel-Wettbewerb für hallesche Schulen und Kindereinrichtungen "Paperman" gestartet. In diesem Jahr beteiligten sich 21 Kindereinrichtungen und 18 Schuleinrichtungen aus Halle und sammelten gemeinsam rund 130 Tonnen Altpapier. Die fleißigsten Sammler waren die Schüler der Grundschule Büschdorf.

Jede Einrichtung bekommt kostenfrei einen Sammelbehälter in den Größen 240 Liter oder 1.100 Liter. Sobald der Behälter voll ist, genügt ein Anruf, um die Entsorgung der Tonne anzumelden. Die Sammelbehälter können mit Zeitungen, Zeitschriften, Katalogen und Prospekten befüllt werden. Für jeden entsorgten 240-Liter-Behälter erhielt die Einrichtung 2,20 Euro und für jeden entsorgten 1.100-Liter-Behälter gibt es 10 Euro.

Der Wettbewerb startet immer zu Beginn eines Schuljahres und dauert ein Jahr. Am Ende des Schuljahres wird die tatsächliche Pro-Kopf-Sammelleistung ermittelt. Die besten Einrichtungen erhalten einen Preis. Interessierte Einrichtungen können sich bei den Stadtwerken anmelden unter Telefon: 581 2008.

Der Wettbewerb ist ein Beitrag zum Umweltschutz und zur Schonung der Ressourcen, denn zur Erzeugung einer Tonne frischen Zellstoffs für die Papierindustrie braucht man je nach Herstellungsprozess 115 m³ Wasser und rund 3.300 kWh Energie. Nutzt man dagegen Recyclingpapier werden bei deren Herstellung nur 16 m³ Wasser und 1.300 kWh Strom benötigt.

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30.09.2011
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Regelmäßiger Containerzug Leipzig-China

Die Region Leipzig-Halle streckt die Fühler nach China aus. Am Donnerstagmorgen startete ein mit Autoteilen beladener Containerzug aus dem Umschlagbahnhof Leipzig-Wahren auf direktem Weg nach Schenjang in Nordostchina. Die neue transeurasische Strecke, die ab November täglich bedient wird, vernetzt die Logistikregion Leipzig-Halle mit einem der wichtigsten chinesischen Wachstumsmärkte und soll damit die internationale Ausrichtung des mitteldeutschen Logistikstandortes stärken

Regelmäßiger Containerzug Leipzig-China

Die Region Leipzig-Halle streckt die Fühler nach China aus. Am Donnerstagmorgen startete ein mit Autoteilen beladener Containerzug aus dem Umschlagbahnhof Leipzig-Wahren auf direktem Weg nach Schenjang in Nordostchina. Die neue transeurasische Strecke, die ab November täglich bedient wird, vernetzt die Logistikregion Leipzig-Halle mit einem der wichtigsten chinesischen Wachstumsmärkte und soll damit die internationale Ausrichtung des mitteldeutschen Logistikstandortes stärken.

Sven Morlok, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, begrüßt die Entwicklung: „Die Logistikregion Leipzig-Halle befindet sich nach wie vor deutlich im Aufwärtstrend. Immer häufiger werden globale Warenströme über den expandierenden Standort geführt. Mit der Aufnahme der Direktverbindung nach China werden die Weichen einmal mehr in Richtung Zukunft gestellt – sowohl aus wirtschaftlicher als auch ökologischer Sicht.“

"In Europa haben wir uns im Markt als feste Größe etabliert. Mit wachsendem Aktionsradius agieren wir verstärkt auch auf internationaler Ebene", so Toralf Weiße, Vorstandsvorsitzender Netzwerk Logistik Leipzig-Halle e.V.. "China gehört dabei ganz klar zu unseren Zielmärkten. Während der Teilnahme an der Fachmesse transport logistic China 2010 in Schanghai konnten wir zahlreiche wertvolle Kontakte knüpfen. Produkte wie die Containerzugverbindung bekräftigen uns in unserer Vorgehensweise und sprechen für den Erfolg unserer Logistikregion."

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30.09.2011
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Gleisarbeiten am Steintor

In der Nacht von Dienstag, 4. Oktober 2011, 20. 30 Uhr bis Mittwoch, 5

Gleisarbeiten am Steintor

In der Nacht von Dienstag, 4. Oktober 2011, 20.30 Uhr bis Mittwoch, 5. Oktiber 2011, 4 Uhr müssen die Straßenbahnlinien 1 und 95 umgeleitet werden. Am Steintor werden Arbeiten an der Weiche ausgeführt, die eine Sperrung erforderlich machen. Es ist die Fahrtbeziehung aus Richtung Ludwig-Wucherer-Straße/Paracelsusstraße/Berliner Straße in Richtung Große Steinstraße/Magdeburger Straße für den Straßenbahnverkehr gesperrt.

Die betroffenen Linien verkehren wie folgt umgeleitet:

Linie 1 fährt aus Richtung Frohe Zukunft kommend ab Paracelsusstraße zur Berliner Straße, in der Haltestelle *Friesenstraße“ rangiert die Bahn, um dann über Steintor zur Magdeburger Straße und weiter regulär in Richtung Große Steinstraße zu fahren.

Linie 95 fährt aus Richtung Trotha kommend ab Reileck über Geiststraße * Große Ulrichstraße * Marktplatz und weiter regulär.

Es wird Schienenersatzverkehr auf folgender Fahrtroute eingerichtet: Reileck * Ludwig-Wucherer-Straße * Große Steinstraße * Große Ulrichstraße. Anschließend erfolgt die Rückfahrt zum Reileck über Geiststraße * Bernburger Straße * Adolfstraße.

[map=Am Steintor]

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30.09.2011
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Baustart für neue Schule in Halles Süden

Mit zwei Containern und neun Schülern ging es im Jahr 2001 los. 2003 folgte der Umzug in einen alten DDR-Plattenbau. Doch nun ist der Neubau für die "St

Baustart für neue Schule in Halles Süden

Mit zwei Containern und neun Schülern ging es im Jahr 2001 los. 2003 folgte der Umzug in einen alten DDR-Plattenbau. Doch nun ist der Neubau für die "St. Franziskus Grundschule" in Halle (Saale) in greifbare Nähe gerückt. Am Freitag war auf dem Gelände der alten Fliederwegkaserne an der Murmansker Straße offizieller Baustart mit der Grundsteinlegung. In die Metallkapsel kamen unter anderem Münzen, eine Tageszeitung und ein Stein aus Assisi, der Heimat des Schul-Namensgebers Franziskus. Wobei es ja gar kein Grundstein war, sondern ein "Grundholz". Das hat auch einen besonderen Grund. Denn es ist der erste Passivhaus-Schulneubau in Sachsen-Anhalt.

Errichtet wird die Schule zu 80 Prozent aus Holz. Eine 44 Zentimeter dicke Dämmschicht, aufgeblasen mit Zellulose, soll im Sommer für angenehme Kühle und im Winter für wohlige Wärme sorgen. Ein Großteil der Energie sollen ein Windkraftwerk und sowie eine Solaranlage auf dem Dach und an der Fassade liefern. Zudem wird es einen Erdwärmetauscher geben. 1.300 Tonnen klimaschädliches CO2 sollen so im Jahr eingespart werden. Und natürlich auch Kosten. Der jährliche Energieverbrauch soll künftig einmal bei zehn Kilowatt pro Quadratmeter liegen, gegenüber jetzt bis zu 100.

In der neuen Schule haben die Schüler dann mehr Platz als in vergleichbaren Schulen. Denn jede Klasse bekommt anderthalb Räume. Zudem gehöre zur Schule ein zentraler Ort der Stille, hieß es. Etwa 6,35 Millionen Euro werden in die Schule investiert.

Thomas Quecke, im Bistum Magdeburg für die Schulen zuständig, verglich die jetzige Mietschule mit Kleidung von der Stange, die nicht so richtig passt. "Sie erfüllt die Grundfunktionen", so Quecke. Doch einmal im Leben sollte man sich einen gut sitzenden Maßanzug leisten. Der jetzige Bau sei zu klein. "Kragen und Taschen fehlen, es gibt überall Löcher", brachte Quecke wieder seinen Vergleich. "Der neue Anzug soll und passen und flexibel sein." Quecke hofft, dass vom Bau Signalwirkung ausgeht. Denn zum einen wird ökologisch gebaut. Zum anderen könne den Schülern später einmal der nachhaltige Umgang mit den Ressourcen der Erde vermittelt werden.

Im Rahmen des Baustarts segnete Bischof Gerhard Feige noch das "Grundholz". Er zeigte sich auch als Hallenser erfreut, dass Halle nun seit zehn Jahren wieder eine katholische Grundschule habe, die nun auch noch einen Neubau bekomme. Es gab bereits jahrzehntelang eine katholische Volksschule in Halle, die von den Nationalsozialisten verboten wurde.

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30.09.2011
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Grenzstraße ab Dienstag frei

Am Dienstag, dem 4. Oktober 2011, ca. 3 Uhr, wird die nördliche Grenzstraße in Halle (Saale) wieder für den Kfz-Verkehr freigegeben

Grenzstraße ab Dienstag frei

Am Dienstag, dem 4. Oktober 2011, ca. 3 Uhr, wird die nördliche Grenzstraße in Halle (Saale) wieder für den Kfz-Verkehr freigegeben.

Die Buslinien 27 und 32 fahren ab diesem Zeitpunkt wieder aus Fahrtrichtung Büschdorf kommend ab der Kreuzung Delitzscher Straße/Fiete-Schulze-Straße über Fiete-Schulze-Straße * Reideburger Straße zur Haltestelle Grenzstraße.

Für den Kfz-Verkehr bleibt die Delitzscher Straße weiterhin zwischen Grenzstraße und Fiete-Schulze-Straße halbseitig gesperrt. Die Umleitung in stadteinwärtiger Richtung erfolgt weiterhin über Fiete-Schulze-Straße und Reideburger Straße. Aus der nördlichen Grenzstraße kann in Fahrtrichtung Riebeckplatz, Büschdorf und Europachaussee gefahren werden. Aus der südlichen Grenzstraße kann in Fahrtrichtung Riebeckplatz, Büschdorf und nördliche Grenzstraße gefahren werden.

[map=Grenzstraße]

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30.09.2011
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Große Mehrheit für Saale-Schifffahrt

Die übergroße Mehrheit der Bewohner der Saale-Region will, dass die Schifffahrt auch künftig für Transporte und Tourismus möglich ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Berliner INFO-Meinungsforschungsinstitut im Auftrag des Landesverkehrsministeriums Sachsen-Anhalt. Drei von vier Bürgern haben sich demnach dafür ausgesprochen

Große Mehrheit für Saale-Schifffahrt

Die übergroße Mehrheit der Bewohner der Saale-Region will, dass die Schifffahrt auch künftig für Transporte und Tourismus möglich ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Berliner INFO-Meinungsforschungsinstitut im Auftrag des Landesverkehrsministeriums Sachsen-Anhalt. Drei von vier Bürgern haben sich demnach dafür ausgesprochen. Selbst unter den Grünen-Wählern geben 65 Prozent ein positives Votum zur Nutzung der Binnenwasserwege ab. Etwa 1.000 Personen seien befragt worden.

Die ausführlichen Ergebnisse der Umfrage werden am kommenden Dienstag ab 11 Uhr bei einer Fachkonferenz in Halle vorgestellt, bei der Experten die "Bedeutung der Saale für das Wasserstraßensystem in Sachsen-Anhalt" in Vorträgen darstellen und in einer abschließenden Podiumsrunde diskutieren wollen. Die Veranstaltung findet in der Händelhalle in Halle (Saale) statt.

Unterdessen läuft weiterhin der Kampf um eine Einstufung der Saale als Restwasserstraße. Wassersportler fürchten, den Fluss künftig nicht mehr nutzen zu können. Doch auch im Falle der Herunterstufung würden durch die Bundesregierung Mittel beispielsweise für den Erhalt und Betrieb von Schleusen bereit gestellt, erklärt Sebastian Striegel von den Grünen. Dies habe eine Bundestagsanfrage seiner Partei ergeben.

Striegel erklärte, die Saale zu einer wassertouristischen Straße entwickeln zu wollen. Dagegen begrüßen die Grünen die vorerst gestoppten Pläne zum Bau des Elbe-Saale-Kanals. „Wie man es auch dreht und wendet“, so Striegel, „Saale und Elbe sind Niedrigwasserflüsse und führen nur an durchschnittlich 111 Tagen genügend Wasser für Güterschiffe. Daran wird auch ein Ausbau nichts ändern, Schifffahrt ohne Wasser ist nun einmal nicht möglich.“ Stattdessen sollte die Landesregierung die Konzepte für naturnahen Tourismus insbesondere an Elbe und Saale optimieren und weiterentwickeln. "Beide Flüsse eignen sich hervorragend für Rad- und Wasserwanderungen, hier sollte die Landesregierung tätig werden und die Infrastruktur verbessern sowie investitionswilligen BürgerInnen und Bürgern fördernd zur Seite stehen", so Striegel abschließend.

Elbeausbau
Unterdessen rückte zwischenzeitlich auch ein Elbausbau wieder in den Mittelpunkt. Die Industrie- und Handelskammern hatten einen raschen Bau einer Elbe-Staustufe bei Děčín nahe der deutsch-tschechischen Grenze gefordert. Zudem erklärte das Bundesverkehrsministerium, die Elbe zwischen dem Hamburger Hafen und der tschechischen Grenze auf 1,60 Meter vertiefen zu wollen. Das stößt beim Bund für Umwelt und Naturschutz auf Kritik, „Selbst im extrem regenreichen Jahr 2011 hatte die Elbe an 75 Tagen nicht die vom Bundesverkehrsministerium angestrebte Tiefe von 1,60 Metern“, erklärte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. „Ohne einen durchgehenden kanalartigen Ausbau wäre eine solche Mindesttiefe an 345 Tagen im Jahr auch nicht zu gewährleisten.“ Auf Anfrage habe das Bundesverkehrsministerium erst kürzlich bestätigt, dass eine bestimmte Mindesttiefe an einem frei fließenden Fluss nicht zu garantieren sei. „Schon allein deshalb, aber auch wegen zunehmender Staatsschulden lehnen wir einen Ausbau der Elbe und den Bau eines Elbe-Saale-Kanals weiter ab und verlangen die Einstellung aller Planungen.“ Von einem substantiellen Anstieg der Güterschifffahrt werde auch in den Planungsunterlagen für die Staustufe in Tschechien nicht ausgegangen. „Es geht in dieser Angelegenheit nicht um bessere Bedingungen für die Schifffahrt. Es geht allein darum, neue große und die Natur zerstörende Bauprojekte durchzusetzen“, sagte Weiger.

„Die Absicht der ganzjährigen Beschiffbarkeit der Elbe ist ohne Eingriffe in den Fluss durch Ausbaumaßnahmen nicht realisierbar“, erklärte Frank Hoffmann, Verkehrsexperte der Linken im Landtag. „Bedingt durch den natürlichen Wasserstand, ist die Elbe nur eingeschränkt mit Großschiffen befahrbar. Wollte man das ändern, müsste man die Elbe auf weiten Strecken ausbaggern, um die erforderliche Tiefe von 1,60 Meter zu sichern.“ Das lehne man ausdrücklich ab. Denn schon wegen des geringen Verkehrsaufkommens wäre ein solches Vorhaben wirtschaftlich unsinnig. „Darüber hinaus entstehen Interessenkonflikte mit dem Anliegen des Umwelt- und Naturschutzes sowie mit dem Tourismus, und gerade hier werden in Sachsen-Anhalt entlang der Elbe viele Konzepte gefördert und umgesetzt. Diese zum Teil regional bedeutenden Investitionen würden so konterkariert.“ Hinzu komme, dass dieses Ansinnen Geist und Buchstaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie widerspreche. Schifffahrt könne nach Auffassung der Linken für die regionale Versorgung durchaus betrieben werden, wenn entsprechende flachgehende Schiffe eingesetzt und logistische Lösungen gemeinsam mit der Bahn gefunden werden. „Der unlängst vorgestellte Prototyp eines Container-Schubleichters belegt, dass mit flussangepassten Schiffen das Transportpotenzial in den von den Flüssen vorgegebenen ökologischen Grenzen genutzt werden kann.“ Die Partei fordert die Landesregierung auf, „die Absicht der Bundesregierung abzulehnen und klarzustellen, was sie tatsächlich unter der Aussage im Koalitionsvertrag versteht, wo von „ökologisch vertretbaren Unterhaltungsmaßnahmen an Elbe und Saale“ die Rede ist.“

Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Frank Scheurell, begrüßt die Haltung der Bundesregierung zur Sicherung der Fahrrinnentiefe von 1,60 Meter auf der Elbe. „Die Ergebnisse der Elbe-Konferenz sind ein eindeutiges Bekenntnis zur Elbe als Europäische Binnenwasserstraße. Wir brauchen sie, um das künftig signifikant steigende Güterverkehrsaufkommen zu bewältigen und um den mitteldeutschen Wirtschaftsraum an den Hinterlandverkehr der deutschen Überseehäfen anzubinden. Dies gilt gerade vor dem Hintergrund der Planungen der EU, bis 2050 die Hälfte der Gütertransporte von der Straße auf andere Verkehrsträger zu verlagern.“ Scheurell trat gleichzeitig Behauptungen entgegen, dass mit dieser Entscheidung eine Kanalisierung der Elbe verbunden sei. „Die rot-grüne Bundesregierung hat nach dem Jahrhunderthochwasser aus dem Jahre 2002 die notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen an der Elbe unterlassen. Deswegen ist es jetzt wichtig, dass durch entsprechende Maßnahmen die Fahrinnentiefe von 1,60 Meter durchgehend gesichert wird.“

Als ein mutmachendes Signal für den gesamten mitteldeutschen Wirtschaftsraum wertet die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) die aktuelle Entwicklung bei der vom Bundesverkehrsministerium (BMVBS) geplanten Neukategorisierung der Bundeswasserstraßen. „Das stete Engagement der IHK, des Landesverkehrsministers und weiterer Wirtschaftsorganisationen scheint Früchte zu tragen! Wir können jetzt wieder zuversichtlich sein, dass sich unsere Region nicht von der Binnenschifffahrt auf Elbe und Saale verabschieden muss, wie es zwischenzeitlich einmal vom Bundesverkehrsminister geplant war“, kommentiert IHK-Geschäftsführerin Antje Bauer die Entwicklung. „Jetzt wurde uns die Schiffbarkeit auf der Elbe an 345 Tagen im Jahr garantiert und für die Saale ein neues Wirtschaftlichkeitsgutachten versprochen, welches ganz sicher für eine Versachlichung der Diskussion und damit dann hoffentlich auch für den weiteren Ausbau sorgen wird.“ Bezüglich der aktuellen Zusagen der Bundesregierung sieht die IHK nun den Bundesverkehrsminister in der Pflicht. Demnach soll in nächster Zeit auch über veränderte Parameter bei der Kategorisierung der Bundeswasserstraßen befunden werden. Hier fordert die IHK seit Beginn der Diskussionen, die im Verkehr bewährte Nutzen-Kosten-Analyse anzuwenden, die Werthaltigkeit des Transportgutes, den Wirtschaftsfaktor Tourismus und die Erschließungs- und Anbindungsfunktion im Zusammenspiel mit dem deutschen und europäischen Gesamtnetz zu berücksichtigen. „Die hiesige Wirtschaft braucht wieder eine verlässliche und zukunftsorientierte Binnenschifffahrtspolitik und funktionstüchtige Wasserwege. Die Instandhaltungsmaßnahmen an der Elbe müssen zügig fortgesetzt, der Saaleausbau ökologisch vertretbar fertiggestellt werden. Dazu bedarf es auch einer Erhöhung der Investitionsmittel in die Bundeswasserstraßen. Hier ist im Oktober der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages gefordert, zusätzliche Mittel für die Verkehrsinfrastruktur zu bewilligen“, so Bauer.

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30.09.2011
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Firma in Queis veredelt Solarzellen

Die erste Ausbaustufe ist fertig: Am Freitagvormittag ist im Gewerbegebiet Queis direkt an der A 14 ein neues Solarwerk in Betrieb gegangen. Das norwegische Unternehmen Innotech Solar hat 20 Millionen Euro investiert und zunächst 50 neue Jobs geschaffen. Doch die Firma im "Star Park" – so nennt sich das Gewerbegebiet zu Vermarktungszwecken neuerdings – will weiter wachsen

Firma in Queis veredelt Solarzellen

Die erste Ausbaustufe ist fertig: Am Freitagvormittag ist im Gewerbegebiet Queis direkt an der A 14 ein neues Solarwerk in Betrieb gegangen. Das norwegische Unternehmen Innotech Solar hat 20 Millionen Euro investiert und zunächst 50 neue Jobs geschaffen. Doch die Firma im "Star Park" – so nennt sich das Gewerbegebiet zu Vermarktungszwecken neuerdings – will weiter wachsen. In einer zweiten Ausbaustufe werden 80 weitere Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen. Halle-Queis konnte sich gegen 30 weitere Standorte durchsetzen. Acht Monate war an der neuen Fabrik gebaut worden. Die meisten Aufträge gingen an Firmen der Region.

Auf einer Produktionsfläche von 7.000 Quadratmetern sollen künftig pro Stunde bis zu 20.000 Solarzellen von Herstellern wie Bosch und Q-Cells geprüft und optimiert werden. Das Unternehmen hat ein industrielles Verfahren entwickelt, das Solarzellen verschiedener Hersteller analysiert und mit speziellen Lasern Verunreinigungen isoliert. So erhalten die Zellen ihre volle Leistungsfähigkeit zurück. Die hochwertigen Zellen werden anschließend in neue Solarmodule eingesetzt. Diese Module sind besonders umweltfreundlich, da die Veredelung der Solarzellen weniger Energie und Rohstoffeinsatz benötigt als eine Neuproduktion. Das Unternehmen prüft, sortiert und optimiert bereits heute mehr Zellen als jeder andere Anbieter weltweit und ist das einzige Unternehmen, das sich auf derartige Verfahren spezialisiert hat.

„Die Energiewende braucht zukunftsfähige Unternehmen wie Innotech Solar", erklärte Wirtschaftsministerin Birgitta Wolff zum Produktionsauftakt. Die Ansiedlung sei ein weiterer Beleg für die Attraktivität des Solarstandorts Sachsen-Anhalt. Die Wertschöpfungskette der heimischen Solarindustrie verlängere sich um ein weiteres Glied. "Gleichzeitig stärkt das neuartige Innotech-Verfahren die Nachhaltigkeit der gesamten Photovoltaikbranche. Dies ist gerade für Klima schonende Solartechnik ein wichtiger Faktor", so Wolff.

Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados sagte, „Halle ist nicht nur ein starker Wirtschaftsstandort, sondern bietet mit seinen zahlreichen renommierten Forschungseinrichtungen auch ideale Voraussetzungen für Forschung und Entwicklung. Innotech Solar entwickelt innovative Verfahren zur Zellveredelung und bereichert mit seiner eigenen Forschungsstätte auch unsere Wissenschaftslandschaft.“

„Deutschland ist das führende europäische Land der Solarenergie- und Photovoltaiktechnologie“, betonte Thor-Christian Tuv, CEO der Innotech Solar ASA. Die Ansiedlung in Halle sehe man als Grundpfeiler der Expansionsstrategie. "So bringen wir mehr und mehr saubere Solarenergie zu unseren Kunden weltweit."

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30.09.2011
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Tag der Einheit: Mülltonnen werden später geholt

Am Montag ist Tag der deutschen Einheit. Wegen des Feiertages entsorgt die Stadtwerke-Tochter Hallesche Wasser- und Stadtwirtschaft GmbH (HWS) die Abfallbehälter erst am Dienstag, den 4. Oktober, bzw

Tag der Einheit: Mülltonnen werden später geholt

Am Montag ist Tag der deutschen Einheit. Wegen des Feiertages entsorgt die Stadtwerke-Tochter Hallesche Wasser- und Stadtwirtschaft GmbH (HWS) die Abfallbehälter erst am Dienstag, den 4. Oktober, bzw. am Mittwoch, den 5. Oktober 2011.

Bürger, deren Entsorgungstermin auf den Tag der Deutschen Einheit fallen würde, werden gebeten, ihre Tonnen am 4. bzw. 5. Oktober vor die Tür zu stellen, damit die Hallesche Wasser- und Stadtwirtschaft GmbH die Wert- und Reststoffe fachgerecht entsorgen kann. Die Leerung der Abfallbehälter erfolgt grundsätzlich in der Zeit von 6 bis 21 Uhr.

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30.09.2011
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Bahn will Milliarden in Mitteldeutschland investieren

Rund 5,5 Milliarden Euro will die Deutsche Bahn AG im Zeitraum von 2012 bis 2016 in die Hand nehmen, um den Ausbau der Schienenwege in Mitteldeutschland voranzubringen. Um zu sagen, um welche Dimensionen es sich handelt, lud sie in dieser Woche Journalisten zur Rundreise ein. Ich war dabei, als der Hubschrauber abhob

Bahn will Milliarden in Mitteldeutschland investieren

Rund 5,5 Milliarden Euro will die Deutsche Bahn AG im Zeitraum von 2012 bis 2016 in die Hand nehmen, um den Ausbau der Schienenwege in Mitteldeutschland voranzubringen. Um zu sagen, um welche Dimensionen es sich handelt, lud sie in dieser Woche Journalisten zur Rundreise ein. Ich war dabei, als der Hubschrauber abhob. Nur wer in die Luft geht, sieht, in welchen Dimensionen gebaut wird.

Das Projekt der ICE-Neu- und Ausbaustrecke von Berlin über Leipzig/Halle – Erfurt und Nürnberg ragt natürlich als Vorzeigeobjekt heraus. Doch auch abseits superschneller Prestigestrecken profitieren verschiedene regionale Eisenbahnknoten von den Investitionsanstrengungen. Und sie haben es wirklich nötig.

Ein gewisser Stolz war nicht zu übersehen, als Lutz Winkler, Produktionschef der DB Netz AG in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die Projekte am Dienstag vorstellte. Immerhin will man in den Jahren 2012 bis 2016 EU-, Bundes-, Landes- und Eigenmitteln in die Schienenwege der drei Länder pumpen, um die wirklich mehr als überholungsbedürftige Infrastruktur wieder einigermaßen auf Vordermann zu bringen. Dabei soll Mitteldeutschland weiterhin im Fokus bedeutender Investitionen in den Schienenverkehr stehen, so der Bahnmanager. Mit diesen Maßnahmen will man die Leistungsfähigkeit des Schienennetzes sowie der Eisenbahnknotenpunkte weiter erhöhen.

Bisher hat die Deutsche Bahn in den Jahren 2007 bis 2011 mehr als vier Milliarden Euro in die Modernisierung zahlreicher Eisenbahnknoten, Schienenwege und in die Ausstattung mit moderner elektronischer Stellwerkstechnik investiert. Das soll auch weiter so sein, wie Lutz Winkler bei einem Vortrag vor zahlreichen Medienvertretern betonte: „Wir setzen unsere Investitionsoffensive in Sachsen, Sachsen-Anhalt sowie in Thüringen auch in den nächsten Jahren unvermindert fort. Neben den Neubauprojekten läuft auch die Erneuerung des bestehenden Netzes, also die Modernisierung von Gleisen, Weichen, Oberleitungs-, Stellwerks- und Signaltechnik auf Hochtouren weiter.“

Weiter bezeichnete Winkler die Modernisierung des Netzes als „eine historische Chance“ für die gesamte Region, die die Bedeutung der künftigen, umweltfreundlichen Personen- und Güterverkehre auf der Schiene unterstreiche. Hinter der Abkürzung „VDE“ verbirgt sich laut Lutz Winkler eine große Chance für die Verkehrsinfrastruktur der neuen Länder. Vor allem die „Verkehrsprojekte Deutsche Einheit“ seien es, die einen erheblichen Modernisierungsschub für das komplexe Streckennetz in den drei Bundesländern mit sich gebracht hätten.

Lutz Winkler weiter: „Die Arbeiten an den zentralen VDE-Strecken sind Investitionsimpulse für die gesamte Region, denn sie gehen Hand in Hand mit der Modernisierung der umliegenden Knoten und Strecken.“ Und was wäre eine große Investitionskampagne ohne ein Leuchtturmprojekt, das beispielhaft für das ganze Unterfangen steht. So nannte Winkler als ein solches Vorzeigeobjekt die Neu- und Ausbaustrecke Berlin – Leipzig/Halle – Erfurt – Nürnberg („Codename“ VDE-8).

Der Manager: „Die Strecke wächst momentan Schritt für Schritt in das vorhandene Schienennetz und erfordert umfassende Modernisierungs- und Anpassungsarbeiten. Dazu gehören auch die benachbarten Eisenbahnknoten sowie die jeweiligen Zulaufstrecken.“

Große Investitionsanstrengungen werden zum Beispiel in den Aus- und Neubau der Eisenbahnknoten wie Erfurt, Leipzig, Dresden, Chemnitz, Magdeburg, Roßlau/Dessau oder Merseburg unternommen. Diese werden zum Beispiel vollständig erneuert. Eine große Anzahl an Nah- und Fernverkehrsstrecken wird schrittweise modernisiert und mit moderner Leit- und Sicherungstechnik ausgerüstet. Dazu gehören neben den Fernverkehrsstrecken Dresden – Leipzig, Dresden – Berlin oder der Saalebahn beispielsweise auch die Mitte-Deutschland-Verbindung mit den komplexen Bauarbeiten im Bereich Erfurt – Weimar oder Gößnitz – Glauchau-Schönbörnchen.

Auch auf der Sachsen-Franken-Magistrale wird in zahlreichen Abschnitten gebaut. Dazu gehört die Elektrifizierung zwischen Reichenbach und Hof, der Streckenausbau zwischen Hohenstein-Ernstthal und St. Egidien sowie die Modernisierung zwischen Altenburg und Paditz. Darüber hinaus sind zahlreiche Infrastrukturvorhaben derzeit in der Planung beziehungsweise in der konkreten Vorbereitung. Bei diesen Infrastrukturplanungen richtet sich die DB nach eigenem Bekunden auch an den prognostizierten Verkehrsströmen im Schienengüterverkehr aus.

Ein noch zu planender Güterverkehrskorridor soll mittel- und langfristig die Güterverkehrsstrecken aus den norddeutschen Seehäfen in Richtung Süden entlasten. Diese, so Winkler, seien in puncto Kapazität an ihrer Leistungsgrenze angelangt. Somit richtet sich der Blick der DB-Projektplaner noch weiter Richtung Osten. Lutz Winkler: „Genau vor diesem Hintergrund besteht auch in Zukunft weiterer Modernisierungsbedarf der Schienenwege in der gesamten Region Südost in Richtung Polen, Tschechien und Südosteuropa.“

Die DB räumt dem weiteren Aus- und Neubau von Eisenbahnknoten, Strecken und Stellwerken nicht nur eine enorme Bedeutung hinsichtlich des Verkehrs für die gesamte Region ein, sondern misst der Maßnahme auch in wirtschaftlicher Hinsicht einen hohen Stellenwert bei. So seien aktuell mehrere tausend Menschen direkt und indirekt auf den Baustellen der DB in den drei Bundesländern beschäftigt.

Lutz Winkler: „Wir haben dabei Wert darauf gelegt, dass viele regionale, mittelständische Unternehmen dabei als Subunternehmer in die Projekte eingebunden wurden.“ Einen Wermutstropfen musste Winker bei aller Euphorie in den Wein des voranschreitenden Netzausbaus gießen: „Ich weise aber auch darauf hin, dass die demografischen Veränderungen in der Region auch bei unseren strategischen Planungen Berücksichtigung finden müssen. Wir werden vor diesem Hintergrund jede Strecke, in die EU, Bundes-, Landes- und Eigenmittel investiert werden sollen, im Vorfeld genauestens auf das voraussichtlich zu erwartende Aufkommen an Personen und Gütern prüfen.“

(Matthias Weidemann / l-iz.de)

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30.09.2011
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Eissporthalle ist Geschichte – Volksbank-Arena kommt

Die Eissporthalle in Halle (Saale) bekommt einen neuen Namen. Die Stadt Halle (Saale) hat die Namensrechte an der einzigen Eishalle in ganz Sachsen-Anhalt verkauft. Künftig firmiert die Einrichtung unter dem Titel "Volksbank Arena"

Eissporthalle ist Geschichte - Volksbank-Arena kommt

Die Eissporthalle in Halle (Saale) bekommt einen neuen Namen. Die Stadt Halle (Saale) hat die Namensrechte an der einzigen Eishalle in ganz Sachsen-Anhalt verkauft. Künftig firmiert die Einrichtung unter dem Titel "Volksbank Arena". Einzelheiten wollen Stadt, Unternehmen und die Saalebulls in der kommenden Woche bekannt geben.

In der Vergangenheit stand die Eissporthalle vor der Schließung. Grund waren die immensen Betriebskosten.

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30.09.2011
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Dölauer Krankenhaus unter Strom

Das Krankenhaus Martha Maria in Halle-Dölau macht jetzt seinen eigenen Strom. Am Freitagvormittag wurden die nach modernsten Gesichtspunkten erneuerten Energieanlagen eingeweiht. Die benötigte Energie kommt jetzt aus drei Blockheizkraftwerken und einer Pelletkesselanlage

Dölauer Krankenhaus unter Strom

Das Krankenhaus Martha Maria in Halle-Dölau macht jetzt seinen eigenen Strom. Am Freitagvormittag wurden die nach modernsten Gesichtspunkten erneuerten Energieanlagen eingeweiht. Die benötigte Energie kommt jetzt aus drei Blockheizkraftwerken und einer Pelletkesselanlage. Das Contractingmodell mit der Energieversorgung Halle (EVH) kann den Angaben zufolge jährliche Einsparungen von bis zu 3.800 Tonnen CO2 bringen.

Für ein Krankenhaus ist es wichtig, immer Strom zu haben. Die Geräte in den Operationssälen müssen funktionieren, die Kühlung der MRT-Geräte ebenso und auch die Küche braucht Strom. Deshalb ist die Klinik durch die Blockheizkraftwerke und die Pelletkesselanlage doppelt abgesichert, dazu kommen bei Bedarf Strom aus dem Netz und Notstromaggregate.

Die Krankenhausleitung legte besonderen Wert auf eine gleichermaßen nachhaltige und zukunftsorientierte Versorgung, die ein hohes Maß an Wirtschaftlichkeit mit dem ökologischen Einsatz wertvoller Ressourcen verbindet. Es ging um ein nachhaltiges Versorgungskonzept, das zwei Ziele im Blick behalten musste: die weitere Entwicklung des Krankenhauses und zugleich das hohe Sicherheitsbedürfnis. Die Vereinbarkeit von Ökonomie und Nachhaltigkeit habe auf sehr anspruchsvolle Weise verwirklicht werden können, erklärte Pastor Walther Seiler, Geschäftsführer des Martha-Maria Krankenhaus Halle-Dölau gGmbH.

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30.09.2011
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Brunnensaison in Halle geht zu Ende

Beinahe wären die meisten Brunnen in Halle (Saale) in diesem Jahr ausgeblieben. Doch durch Spenden bekamen die Wasserspiele doch das notwendige Wasser. Nun ist schon der Herbst da und die Brunnensaison in Halle geht zu Ende

Brunnensaison in Halle geht zu Ende

Beinahe wären die meisten Brunnen in Halle (Saale) in diesem Jahr ausgeblieben. Doch durch Spenden bekamen die Wasserspiele doch das notwendige Wasser. Nun ist schon der Herbst da und die Brunnensaison in Halle geht zu Ende.

Am 19. September wurden bereits die drei Wasserspielplätze in Heide-Süd, Halle-Neustadt am „Treff“ und auf der Silberhöhe in der Querfurter Straße außer Betrieb genommen. In den nächsten Wochen werden dann, wie in den vergangenen Jahren, auch die Wasserspiele abgeschaltet. Mit der Abschaltung der Patenschaftsbrunnen Nasreddinbrunnen, Goldsole, Großer Bunabrunnen, Tulpenbrunnen sowie Eselsbrunnen, Handwerkerbrunnen und Trinkbrunnen Geiststraße zum 4. Oktober wird die „Brunnensaison“ 2011 beendet.

„Das Engagement vieler Hallenserinnen und Hallenser für die Wasserspiele zeigt, dass Ihnen diese Bereicherung des Stadtraumes wichtig ist", teilte der Beigeordnete Uwe Stäglin mit. Er dankt auch der Umfeldverschönerung am Großen Bunabrunnen. Dadurch wurden hier neue Sitzmöglichkeiten geschaffen.“

Zu den Wasserspielen gehört auch das nach wie vor große Engagement der Freunde der Fontäne. Mit viel persönlichem Einsatz wie z. B. mit dem Fontänefest am 10. September sind sie bestrebt, den Betrieb dieses halleschen Wahrzeichens nach seiner Rekonstruktion im Jahr 2011 nunmehr dauerhaft zu sichern.

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30.09.2011
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Volkspark: Es geht los

Es geht los: Der Volkspark in Halle (Saale) wird endlich saniert. Nachdem das geschichtsreiche Gebäude von der SPD an einen Verein übertragen wurde, hat dieser sich um Fördermittel bemüht. 900

Volkspark: Es geht los

Es geht los: Der Volkspark in Halle (Saale) wird endlich saniert. Nachdem das geschichtsreiche Gebäude von der SPD an einen Verein übertragen wurde, hat dieser sich um Fördermittel bemüht. 900.000 Euro gibt es aus dem DDR-Altvermögen, 98.000 Euro bringt der Verein selbst auf. Und am Donnerstag gab es obendrauf noch 35.000 Euro von Lotto.

Die Sanierung ist unter anderem nötig, um das 104 Jahre alte Gebäude brandschutztechnisch auf den erforderlichen Stand zu bringen. Zudem soll der Lärmschutz verbessert werden. Nach Vereinsangaben sollen die Innenräume bereits zum Jahresende nutzbar sein. Brandschutztüren werden eingebaut, neue Sicherheitstechnik sowie Lautsprecheranlagen für jeden Raum. Aufwendig wird es bei den Fenstern. Immerhin gibt es zehn verschiedene Fenstertypen. Und die müssen nun alle mit moderner Brandschutz- und Schallisolierung ausgestattet werden, natürlich alles in Einzelanfertigung und damit natürlich teurer als Fenster „von der Stange“.

„Der zweite Bauabschnitt ist dann die Fassade, aber dort sind wir gedanklich noch nicht angekommen“, sagte der Vereinsvorsitzende und Burg-Kanzler Wolfgang Stockert. Jedoch könne das grüne Netz an der Fassade möglicherweise schon zum Jahresende entfernt werden.

Stockert träumt auch schon vom zweiten Bauabschnitt. Für den zweiten Bauabschnitt werden weitere 1,8 Millionen Euro benötigt. Mittel stünden jedoch schon in Aussicht. Unter anderem sollen dann die gesamte Hauselektrik und die Sanitäranlagen erneuert werden. Der Fritz-Weineck-Saal soll runderneuert werden. Auch eine Kita im Anbau am Haupteingang soll eingerichtet werden. Die Kunsthochschule und die Uniklinik wollen Plätze für 50 Kinder schaffen. Im Foyer ist eine Gaststätte vorgesehen.

„Der Volkspark ist ein Bürgerhaus, für die Bürger der Stadt und der Region“, so Stockert. „Durch die Sanierung werde ein ganzes Quartier und die gesamte Stadt aufgewertet.“ Und sein Vereinskollege Rüdiger Fikentscher ergänzte: „Am Volkspark spiegelt sich die Geschichte eines ganzen Jahrhunderts.“

Denn geschichtsreich ist die Vergangenheit. Fritz Weineck, der Kleine Trompeter, wurde bei einer Kundgebung mit Ernst Thälmann erschossen. In den DDR-Wendemonaten fanden hier Bürgerversammlungen statt.

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30.09.2011
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Herder-Gymnasium: Sieben Jahre Untätigkeit

Am Donnerstagabend hat HalleForum. de über den gesperrten Speisesaal des Herder-Gymnasiums berichtet. Eltern beschwerten sich darüber beim Bürgerforum

Herder-Gymnasium: Sieben Jahre Untätigkeit

Am Donnerstagabend hat HalleForum.de über den gesperrten Speisesaal des Herder-Gymnasiums berichtet. Eltern beschwerten sich darüber beim Bürgerforum. Ihre Kinder müssten im Kellergang in zwei Etappen und zum Teil im Stehen essen, beklagten sie. Die Verwaltung verweigere aber eine Sanierung wegen der Haushaltslage.

Gestern konnte noch niemand aus der Stadtverwaltung Auskunft geben. Man höre zum ersten Mal davon, hieß es. Doch HalleForum.de hat am Freitag nachgebohrt und dabei Unglaubliches festgestellt. Bereits seit 2004 ist der Raum, der einstige Schulclub, gesperrt, sagte Bildungsdezernent Tobias Kogge gegenüber HalleForum.de. Er war am Donnerstag auf Dienstreise, hatte Abends im Internet von der Misere gelesen und sofort sein Büro zum Handeln aufgefordert. Am Nachmittag sei ihm das Gutachten zugegangen, so Kogge. Demnach ist im Keller falsch saniert worden. Hinter einer Trockenbauwand hat sich Schimmel gebildet. Gesperrt sind deshalb auch ein Umkleideraum, das Archiv und ein Geräteraum. Warum allerdings sieben Jahre nichts passiert ist, konnte auch Kogge nicht erklären. Eltern und auch Lehrer machten aber gegenüber HalleForum.de deutlich, die Verwaltung – in dem Falle das Wirtschaftsdezernent Wolfram Neumann zugeordnete ZGM – hätten Bescheid gewusst. Offenbar haben ein Rektorwechsel und neue Elternvertreter nun die Sache hochkochen lassen.

Aber erst die öffentliche Konfrontation hat etwas an der Situation geändert, die Verwaltung um Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados wachgerüttelt. Kogge sagte indes zu, die Probleme am Gymnasium so schnell wie möglich beheben zu lassen. 18.000 Euro sollen die Arbeiten kosten. Daneben wolle man das Herder-Gymnasium und auch die benachbarte Friesenschule über das neue Förderprogramm Stark III sanieren lassen. Anfang des Jahres hätte es dazu schon Gutachten gegeben. Beide Schulen haben laut Kogge im Kellerbereich durch hohes Grundwasser mit nassen Wänden zu kämpfen.

[map=Friesenstraße 3]

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30.09.2011
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Die Sorgen in Halles Innenstadt

Müll, Graffiti, leerstehende Gebäude, Trinker, ignorierte Durchfahrtsverbote und ein gesperrter Speisesaal – das waren die großen Themen des Bürgerforums für die Innenstadt, das am Donnerstagabend im Händelhaus in Halle (Saale) stattfand. Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados bedankte sich, dass trotz des Altweibersommerabends viele Gäste gekommen waren. Neben Bürgern, Vereinen und Initiativen waren auch zahlreiche Stadträte gekommen, um sich die Probleme der Hallenser anzuhören

Die Sorgen in Halles Innenstadt

Müll, Graffiti, leerstehende Gebäude, Trinker, ignorierte Durchfahrtsverbote und ein gesperrter Speisesaal – das waren die großen Themen des Bürgerforums für die Innenstadt, das am Donnerstagabend im Händelhaus in Halle (Saale) stattfand. Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados bedankte sich, dass trotz des Altweibersommerabends viele Gäste gekommen waren. Neben Bürgern, Vereinen und Initiativen waren auch zahlreiche Stadträte gekommen, um sich die Probleme der Hallenser anzuhören. Mit dabei waren Martina Wildgrube (FDP), Swen Knöchel, Rene Trömel, Rudenz Schramm (Alle Linke), Dietmar Weihrich (Grüne), Harald Bartl, Michael Sprung, Roland Hildebrandt (Alle CDU), Detlef Wend, Hanna Haupt, Katharina Hintz und Klaus Hopfgarten (beide SPD).

Doch bevor sich die Hallenser zu Wort melden konnten, berichtete Gastgeber Clemens Birnbaum über das Händelhaus, das seit 1. Januar 2008 eine Stiftung ist. "Wir wollen hier nicht nur Händels Musik, sondern Barockmusik vermitteln", sagte Birnbaum. Er hob beispielsweise das Seniorenkolleg hervor. Jeden Mittwoch um 15 Uhr gebe es zudem mit den "Schallspielen" Angebote für Kinder und Jugendliche. Und am 9. Oktober sei ein Tag der Musik vorgesehen, an dem jeder der Lust hat ein Instrument zu spielen, kommen kann.

Viel passiert
Nun berichtete Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados über die vielen Dinge, die im Stadtteil in den letzten Jahren geschehen sind. Da sei die Sanierung des Händelhauses mit der neuen Dauerausstellung. Halle mit seinen 600 Hektar Wasserflächen habe zudem an der Saline einen neuen Stadthafen bekommen. So wolle man den Fluss sichtbarer machen, immerhin schlängele sich die Saale 25 Kilometer durch die Stadt. Einen neuen Eingang mit Gastronomie hat das Salinebad bekommen. Eine Hälfte des Saalhorns sei bereits gesichert worden, hier wolle man später einmal ein Technikum mit Experimenten für Kinder und Jugendliche einrichten, um so den Nachwuchs für die Universität und die halleschen Firmen zu gewinnen. Die Großsiedehalle der Saline werde derzeit für die Hanse-Ausstellung genutzt, die man bis zum 30. November verlängern konnte. Die Kotgraben- und die Klausbrücke wurden neu gebaut, die Franz-Schubert-Straße sei in Vorbereitung. Saniert werde die marode Gerbersaale – hier wusste Szabados nicht den aktuellen Stand, sprach davon, dass man plane diesen Kanal zu sanieren. Im nächsten Jahr – anlässlich der 90. Händelfestspiele und des 90. Jahrestags der Gründung kommunaler Wohnungswirtschaft – wollen HWG und Händelhaus zudem das Friedemann-Bach-Haus an der Klausbrücke wiedereröffnen, und zwar mit einer neuen Musikausstellung. Die Moritzburg hat im Westflügel einen Neubau bekommen. Szabados lobte die "wunderbare Architektur". Hier gebe es ein Museum, das seinesgleichen suche. Am Opernhaus wurde eine Skulptur aufgestellt, auch wenn diese umstritten ist. "An Kunst soll man sich auch reiben", kommentierte das Stadtoberhaupt dazu. Einer guten Nutzung sei das Umspannwerk zugeführt worden, hier gibt es jetzt einen Supermarkt und bald auch Frisör und Restaurant. In der Rannischen Straße wurden zwei Baulücken neu bebaut und alte Häuser saniert. Zudem kümmern sich Künstler um die Goldene Rose. Die Saaleklinik mit 40 Fachärzten ist am Steg entstanden. Das Tschernyschewski-Haus werde derzeit für die Leopoldina saniert und könne im Frühjahr kommenden Jahres eröffnet werden. Am Hallmarkt ist das kommunale Bildungszentrum mit Stadtbibliothek, Berufsschule und Volkshochschule entstanden, die Stadtbibliothek bekommt hier auch einen Neubau. Saniert werden und wurden zudem die Latina, die internationale Kita Herweghstraße, der DRK-Hort und der Hort Baumhaus. Außerdem gibt es die neue Kita Luisenträume. Für das Stadtmuseum werde die alte Druckerei im Hof saniert, damit Halle endlich eine Dauerausstellung zur Stadtgeschichte bekomme. In einer Baulücke in der August-Bebel-Straße hat die Oper einen Neubau für ihre Theaterwerkstätten bekommen. Dieser werde derzeit bezogen und könne bald eröffnet werden. Am Neuwerk saniert die Kunststiftung ein Gebäude. Die Bundeskulturstiftung bekommt einen Neubau am Franckeplatz, auch wenn man über die Architektur streiten könne. In der Großen Ulrichstraße 3 entsteht ein Kaufhaus. Das Geistes- und Sozialwissenschaftliche Zentrum der Universität entsteht in der Emil-Abderhalden-Straße. Nun hoffe man darauf, dass das Finanzamt im Bauloch Spitze gebaut wird. Der Volkspark wird instand gesetzt. Und zu guter Letzt hob Szabados auch den Stadionneubau hervor.

Wo's klemmt
Nach all den positiven Dingen hatten nun die Hallenser das Wort, um vielleicht auch Negatives anzusprechen. Damit begann Ilona Eichner von der Bürgerinitiative Mühlwegviertel. Sie beklagte, dass die Erhaltungssatzung für Vorgärten nicht mehr gelte. Ihre Befürchtung ist nun, dass die Grünflächen verschwinden und zugebaut werden. Laut OB Szabados und Baudezernent Uwe Stäglin lasse die Landesgesetzgebung solche Satzungen nicht mehr zu. Die Stadt sucht nun nach Alternativen. Hier lesen Sie mehr zum Thema.

Christine Günther regte an, dass die Stadt wieder mehr Wert auf das Mühlwegviertel legen sollte. Adam Halle hingegen erkundigte sich nach dem Schülershof. Denn auch die Plattenbauriegel sollten saniert werden, es habe dafür schöne Planungen gegeben. Szabados verwies auf die Kosten und durch die aufwändige Sanierung steigenden Mieten. Das sei immer eine Abwägungsfrage. In nächster Zeit zumindest sei an eine Sanierung nicht zu denken.

Trinker als Problem
Als Problem erachtet Tim Kloppe die Trinker am Oberen Boulevard. Der Student der Ernährungswissenschaften wohnt an der oberen Leipziger Straße und beklagte sich über Lärm und freilaufende Hunde. Den ganzen Tag würde hier Alkohol getrunken. Das sei ein schlechter Anblick von Halle, den Gäste auf dem Weg vom Hauptbahnhof in die Innenstadt von Halle als ersten Eindruck bekommen. Doch die Stadt hat schon reagiert und die Bank abgebaut (
HalleForum.de berichtete
). Innendezernent Bernd Wiegand sagte, auch die Stadt störe das aggressive Betteln. Deshalb suche man die Gruppe seit zwei Wochen gezielt mit Streetworkern auf. Problem sei, dass Trinken nicht verboten sei. Erst wenn andere Dinge wie Urinieren in öffentliche Flächen dazu komme, könne man etwas unternehmen. Deshalb ermunterte er dazu, Anzeigen zu erstatten. Wie Wiegand sagte, habe es auch bereits mehrere Platzverweise gegeben (HalleForum.de berichtete). Auf dem Markt habe es vor drei Jahren ein ähnliches Problem gegeben. Doch Wiegand sagte auch, dass durch diese Maßnahmen die Trinker nur an andere Stellen verdrängt werden. Deshalb hoffe er darauf, Fördermittel für eine Streetworkerstelle zu erhalten, die sich ausschließlich um die Trinker kümmert.

Fahrverbote in der Innenstadt
Dass sich viele Autofahrer nicht an die Durchfahrtsverbote in der Innenstadt halten, beklagte Anwohner Wolfram Ries. Er forderte mehr Kontrollen durch die Polizei. Im großen Rahmen kann es die zwar wegen fehlender Einsatzkräfte nicht geben. Doch künftig will die Polizei zwei Mal pro Woche je anderthalb Stunden die Verbote kontrollieren, sagte Tobias Teschner, Leiter des Revierkommissariats Nord, zu. Mehr über die Problematik lesen Sie hier.

Altes Rathaus
Ulrich Schröder von der Bürgerinitiative Rathausseite machte den Vorschlag, doch unter einer Glasplatte einen Quadratmeter des Fundaments vom alten Rathaus zu zeigen. Diese Diskussion habe es zur Marktumgestaltung gegeben, sagte Oberbürgermeisterin Szabados. Damals habe man sich dagegen entschieden. Heute könne sie sich kaum vorstellen, den Markt an bestimmten Stellen wieder aufzureißen. Sie erkenne im Moment auch keinen politischen Willen dies zu tun und verwies zudem auf die finanzielle Situation der Stadt. "Im Moment ist da nicht die richtige Zeit dazu." Wenn das geändert werde solle, brauche es einen deutlichen Wunsch in der Bürgerschaft. In diesem Zusammenhang verwies Szabados auch darauf, dass es ebenso Überlegungen gab, die Marktplatzverwerfung sichtbar zu machen.

Herder-Gymnasium
Über den gesperrten Speisesaal des Herder-Gymnasiums beklagte sich Elternvertreterin Beatrice Büsching. Nun müssten die Kinder in zwei Etappen im Kellergang essen. Die Stadt wolle wegen der Haushaltssituation nicht sanieren. Für OB Szabados kein Grund. Man könne sich nicht hinter der Haushaltssperre verstecken. Die Instandsetzung sei eine Pflichtaufgabe. Allerdings herrschte auch große Verwirrung in der Verwaltung, weil offenbar niemand dort von der Sperrung wusste. Hier lesen Sie mehr zum Thema.

Hans Joachim Kenneder erkundigte sich nach der Kaimauer am MMZ. Seit diese vor zwei Jahren einstürzte, ist nicht viel passiert. Die Stadt hoffe weiter auf Fördermittel, sagte Baudezernent Uwe Stäglin. Die alte Poliklinik neben dem Kühlen Brunnen sollte abgerissen werden, regte Herr Kenneder an. Dazu sieht die Stadt derzeit keinen Grund. Neues vom Wareneingang Kaufhof gibt es auch nicht, dort ragen seit Jahren die Stahlstreben heraus. Die geplante Bebauung kam nicht, trotz Zusage, erklärte Wirtschaftsdezernent Wolfram Neumann. Das Gelände gehört der Frankonia, mit der sich die Stadt in einer rechtlichen Auseinandersetzung befindet.

Ein Lob an die Stadtverwaltung richtete Christine Günther wegen der Aufstellung von Bänken. Sie regte aber noch an, Mülleimer in der Nähe direkt zu den Bänken zu rücken, damit der Müll nicht einfach fallen gelassen wird. Daneben regte sie an, im Bereich Blumenstraße und Bernburger Straße öfter zu reinigen, hier sammele sich viel Laub an. Zudem solle mit der Taxi-Genossenschaft geredet werden, dass die Taxifahrer ihre Zigarettenkippen nicht immer auf die Wege und in die Grünflächen schmeißen. Um all die Vorschläge werde man sich kümmern, sagte OB Szabados zu.

Aus Nordrhein-Westfalen ist Michael Bautenberg als alter Hallenser vor zwei Jahren zurückgekommen. Was ihn ärgert sind etliche leerstehende und verdreckte Häuser wie der Kühle Brunnen und die Neumühle. Letztere will die Stadt jetzt bei der Expo Real in München an den Mann bringen. Ein großes Problem seien auch tatsächlich die von Bautenberg kritisierten Graffiti. Doch die Täter zu erwischen, sei unwahrscheinlich schwierig, sagte das Stadtoberhaupt. Innendezernent Bernd Wiegand konnte jedoch schon über einige Erfolge sprechen. 30 Prozent aller Häuser in Glaucha und 20 Prozent der Häuser in der Altstadt seien im Rahmen des Inselkonzepts gereinigt worden. In diesem Jahr sei die Zahl der Schmierereien um 20 Prozent zurückgegangen.

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29.09.2011
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Polizeibericht Saalekreis vom 29.09.2011

Geschwindigkeitskontrolle In den Nachmittagsstunden des 28. 09. 2011 führten die Beamten in Bad Dürrenberg, Leipziger Straße eine Geschwindigkeitskontrolle durch

Polizeibericht Saalekreis vom 29.09.2011

Geschwindigkeitskontrolle
In den Nachmittagsstunden des 28.09.2011 führten die Beamten in Bad Dürrenberg, Leipziger Straße eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Gemessen wurden ca. 1.100 Fahrzeuge, davon waren 45 zu schnell. Spitzenreiter ein Pkw Ford mit gemessenen 79 km/h (erlaubt 50 km/h). Der Fahrer muss mit drei Punkten und 100 Euro Bußgeld rechnen.

Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln
Am 28.09.2011 gegen 22 Uhr kontrollierten die Beamten in Schafstädt, L 172 einen 18-jährigen VW-Fahrer. Dieser führte sein Fahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Die Weiterfahrt wurde untersagt.

Verkehrsunfall
Am 28.09.2011 gegen 23:50 Uhr ereignete sich auf der L 163 ein Verkehrsunfall. Ein 32-jähriger Mazda-Fahrer befuhr die Landstraße aus Richtung Delitz am Berge in Richtung Bad Lauchstädt. Plötzlich überquerte ein Reh die Fahrbahn. Es kam zum Zusammenstoß. Entstandener Schaden ca. 1.000 Euro.

Am 28.09.2011 gegen 17:30 Uhr ereignete sich in Querfurt ein Verkehrsunfall. Ein 60-jähriger Mercedes-Fahrer beabsichtigte rückwärts aus einer Parklücke auszufahren. Dabei beachtete er nicht den hinter ihm stehenden Pkw Audi. Es kam zum Zusammenstoß. Entstandener Schaden ca. 2.000 Euro.

Am 28.09.2011 gegen 16 Uhr ereignete sich in Obhausen ein Verkehrsunfall. Ein 50-jähriger Skoda-Fahrer befuhr die Pestalozzistraße. An der Kreuzung zur Pfarrgasse beachtete er nicht die vorfahrtsberechtigte 58-jährige Opel-Fahrerin. Es kam zum Zusammenstoß. Durch den Aufprall wurde die Opel-Fahrerin verletzt. Entstandener Schaden ca. 9.000 Euro.

Am 28.09.2011 gegen 15 Uhr ereignete sich auf der L 183 ein Verkehrsunfall. Ein 19-jähriger Mitsubishi-Fahrer befuhr die Landstraße aus Richtung B 181 in Richtung Burgliebenau. In einer Linkskurve kam er aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, streifte einen Leitpfosten und prallte gegen einen Baum. Durch den Aufprall drehte sich der Pkw auf der Fahrbahn, rutschte danach in den Straßengraben und blieb auf dem angrenzenden Feld stehen. Die 18-jährige Beifahrerin wurde verletzt und in einem Krankenhaus in Halle behandelt. Entstandener Schaden ca. 5.000 Euro.

Am 28.09.2011 gegen 13 Uhr ereignete sich in der Ortschaft Petersberg ein Verkehrsunfall. Ein 50-jähriger Lkw-Fahrer befuhr einen Verbindungsweg zwischen der Alten Halleschen Straße und den Grundstücken der Alten Halleschen Straße. An der Kreuzung zur Alten Hauptstraße beachtete er nicht die vorfahrtsberechtigte 48-jährige Renault-Fahrerin. Es kam zum Zusammenstoß. Entstandener Schaden ca. 2.500 Euro.

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29.09.2011
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Herder-Gymnasium: Speisesaal gesperrt

Für Ärger bei Eltern, Lehrern und Schülern sorgt derzeit ein gesperrter Speisesaal im Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium in Halle (Saale). Darüber beklagte sich Elternvertreterin Beatrice Büsching beim Bürgerforum am Donnerstagabend im Händelhaus. Ihre Tochter besucht die Schule

Herder-Gymnasium: Speisesaal gesperrt

Für Ärger bei Eltern, Lehrern und Schülern sorgt derzeit ein gesperrter Speisesaal im Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium in Halle (Saale). Darüber beklagte sich Elternvertreterin Beatrice Büsching beim Bürgerforum am Donnerstagabend im Händelhaus. Ihre Tochter besucht die Schule.

Derzeit müssten die Kinder wegen der Raumsperrung in den Kellergang ausweichen. Dort jedoch gebe es zu wenig Plätze. Gerade einmal 44 Sitzplätze stünden für die 180 Essensteilnehmer zur Verfügung. Die Mittagspause wurde deshalb bereits von 45 Minuten auf je zwei Mal 25 Minuten aufgeteilt. Zu wenig, findet Beatrice Büsching. "Die Kinder essen teilweise im Stehen und Hocken, schlingen die Mahlzeiten herunter", beklagte sie. Die Stadt habe jedoch eine Sanierung mit Blick auf die Haushaltssituation abgelehnt.

Unverständnis darüber bei Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados. "Das ist nicht hinnehmbar. Ich wusste davon nichts", zeigte sich das Stadtoberhaupt erbost über ihre eigene Verwaltung. Man könne sich nicht immer nur hinter den Haushaltssperren verschanzen, sagte sie. "Das ist ungehörig." Sie sagte zu, sich um das Problem zu kümmern. "Das ist eine Pflichtaufgabe der Stadt."

Verwunderung herrscht auch bei Wirtschaftsdezernent Wolfram Neumann, dessen Sohn das Gymnasium besucht. Er habe sich nur gewundert, warum sein Kind nicht mehr in der Schule mit isst. "Jetzt weiß ich den Grund und bin dankbar dafür."

Unklar blieb aber ab Abend noch, warum der Raum gesperrt ist. Andreas Weiske vom Bildungsdezernat sagte gegenüber HalleForum.de, auch dort sei das Problem bislang nicht bekannt gewesen. Gerüchten zufolge soll Schimmel für die Sperrung gesorgt haben. Und auch der fürs Zentrale Gebäudemanagement (ZGM) zuständige Finanzdezernent Egbert Geier hörte erstmals von der Sperrung, wie er HalleForum.de sagte.

Am Freitag will sich die Stadtverwaltung nun intensiv um die Schule kümmern. Auf das Herder-Gymnasium ging einst auch Ex-Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher.

[map=Friesenstraße 3]

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29.09.2011
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Kleine Ulrichstraße: Mehr Kontrollen

Die Polizei will künftig stärker die Einhaltung von Durchfahrtsverboten in der Innenstadt kontrollieren, insbesondere in der Kleinen Ulrichstraße. Das wurde während des Bürgerforums am Donnerstagabend im Händelhaus deutlich. Eigentlich dürfen nur Anwohner fahren, doch es herrscht ein reger Verkehr, beklagte Anlieger Wolfram Ries

Kleine Ulrichstraße: Mehr Kontrollen

Die Polizei will künftig stärker die Einhaltung von Durchfahrtsverboten in der Innenstadt kontrollieren, insbesondere in der Kleinen Ulrichstraße. Das wurde während des Bürgerforums am Donnerstagabend im Händelhaus deutlich. Eigentlich dürfen nur Anwohner fahren, doch es herrscht ein reger Verkehr, beklagte Anlieger Wolfram Ries. "Es hält sich keiner dran, weil nicht kontrolliert wird." Mehrfach habe er auch die Polizei angesprochen, jedoch die Antwort bekommen, es gehe vom Durchgangsverkehr ja keine Gefahr aus.

"Die Beobachtungen sind richtig", sagte Innendezernent Bernd Wiegand. Teilweise gebe es bereits Kontrollen durch die Polizei. Doch für eine konsequente Durchsetzung bräuchte man ständig Personal dort. Das sei nicht leistbar. Darauf ging auch Tobias Teschner, Leiter des Revierkommissariats Nord, ein. Er selbst kenne als Gast der Kleinen Ulrichstraße das Problem. "Ich habe mir früher einmal vorgenommen, das zu ändern." Doch es fehle einfach an genügend Einsatzkräften. "Wir beobachten eine ziemliche Ignoranz der Autofahrer", sagte Teschner. Es sei schwer Verbote zu kontrollieren, die komplett ignoriert werden. Doch wolle die Polizei die Kontrollen intensivieren. In dieser Woche hab man mehrfach Autofahrer überprüft. Künftig soll es zweimal pro Woche je anderthalb Stunden abends Kontrollen geben. Schwerpunkt sollen Freitage und Samstage sein. Besonders ärgern ihn Schaufahrten mit tiefergelegten Autos und großen Auspuffrohren. "Die fahren dann mehrfach durch, um gesehen zu werden", so Teschner.

Planungsdezernent Uwe Stäglin verwies auf das neue Verkehrskonzept der Stadt, bei dem auch die Verkehrssituation der Altstadt eine Rolle spiele. Und Grünen-Stadtrat Dietmar Weihrich verwies auf Anträge seiner Fraktion. Man habe im Stadtrat die Verwaltung auffordern wollen, die bestehenden Verbote stärker durchzusetzen. Doch dafür habe es im Stadtrat keine Mehrheit gegeben. Eine Frau aus dem Publikum regte an, den Verkehr durch Schikanen auf der Fahrbahn zu verlangsamen.

[map=Kleine Ulrichstraße]

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29.09.2011
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