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Schleef-Briefwechsel im Thalia Theater

Bevor das Thalia Theater in Halle (Saale) zusammen mit verschiedenen halleschen Chören, Studierenden, Jugendclubs und Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Halle am 12. März 2009 um 20. 00 Uhr die Premiere von Einar Schleefs GERTRUD-EIN TOTENFEST in der Großsiedehalle des Halloren- und Salinemuseums bild- und tongewaltig in Szene setzt, gibt es am 02

Schleef-Briefwechsel im Thalia Theater

Bevor das Thalia Theater in Halle (Saale) zusammen mit verschiedenen halleschen Chören, Studierenden, Jugendclubs und Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Halle am 12.März 2009 um 20.00 Uhr die Premiere von Einar Schleefs GERTRUD-EIN TOTENFEST in der Großsiedehalle des Halloren- und Salinemuseums bild- und tongewaltig in Szene setzt, gibt es am 02. März um 20.00 Uhr als Auftaktveranstaltung eine besondere Lesung im Großen Saal. Martin Wuttke und Heike Irmert lesen aus GERTRUD SCHLEEF/EINAR SCHLEEF – Briefwechsel 1963-1976.

Einar Schleef wurde 1944 in Sangerhausen geboren. Nach Kindheit und Ausbildung in der DDR begann er 1972 an verschiedenen Berliner Theatern als Bühnenbildner zu arbeiten. Nach heftigen Auseinandersetzungen mit dem System blieb er 1975 im Westen. Er studierte Regie, schrieb Stücke, Romane und arbeitete schließlich als Regisseur an namhaften Bühnen der Bundesrepublik Deutschland und erlag 2001 einem Herzleiden.

Diese Veranstaltung wurde Dank der freundlichen Unterstützung von der Deutschen Bank ermöglicht. Der Eintritt beträgt auf allen Plätzen 5,00 Euro. Der Vorverkauf läuft.

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28.02.2009
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Start für Mitteldeutschen Cup

Mit dem 13. Mazdalauf am 1. März 2009 in Eilenburg beginnt die Wettkampfserie des diesjährigen Mitteldeutschen Cups

Start für Mitteldeutschen Cup

Mit dem 13. Mazdalauf am 1. März 2009 in Eilenburg beginnt die Wettkampfserie des diesjährigen Mitteldeutschen Cups. Damit startet die
4. Auflage dieses in Mitteldeutschland Länder übergreifenden Wettbewerbes, der insgesamt 13 Läufe umfasst. Neu hinzugekommen ist in diesem Jahr der TWN City-Lauf in Naumburg.

Gewertet werden beim Mitteldeutschen Cup Läuferinnen und Läufer, die an mindestens drei der angebotenen 13 Veranstaltungen an den Start geben – und das über die Distanzen Marathon, Halbmarathon, 10-km und 5-km.
Dabei geht es um Punkte in den Einzel-, Staffel- und Team-Ranglisten.

Und so sieht der Terminkalender des Mitteldeutschen Cups 2009 aus:
1. März – 13. Mazdalauf in Eilenburg, 3. Mai – Goitzsche-Marathon, 9.Mai – 18. Lausitzer Citylauf, 9.Mai – 4.Köthener Citylauf, 10. Mai – 6. Chemnitzer Morgenpost Citylauf, 24. Mai – 31. Elsterlauf Bad Liebenwerda, 5. Juni – 3. Hallescher Salzlauf, 13. Juni – 19. TWN City-Lauf Naumburg, 6. September – 8. Mitteldeutscher Marathon, 13. September – 11. Dessauer avendi City-Lauf, 3.Oktober – 14. Geiseltalseelauf, 10.Oktober – 32. Harz-Gebirgslauf und 25. Oktober – 24. Glauchauer Herbstlauf.

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28.02.2009
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Pest und DDR – Hallenser wollen Filmstars werden

Robert ist schon ein richtiger Profi. In drei Filmen habe er schon als Komparse mitgespielt, erzählte er am Samstag in der Warteschlange im Com Center. Eine Berliner Agentur hatte hierher eingeladen, um Statisten für drei neue Filmprojekte zu finden

Pest und DDR - Hallenser wollen Filmstars werden

Robert ist schon ein richtiger Profi. In drei Filmen habe er schon als Komparse mitgespielt, erzählte er am Samstag in der Warteschlange im Com Center. Eine Berliner Agentur hatte hierher eingeladen, um Statisten für drei neue Filmprojekte zu finden. Und die Hallenser kamen in Massen, mussten sich aber in Geduld üben. Wartezeiten von bis zu einer Stunde waren keine Seltenheit. Immerhin winkt neben der Chance, sich auf der großen Kino-Leinwand wieder zu finden und vielleicht sogar entdeckt zu werden, auch eine Aufwandsentschädigung von 50 Euro pro Drehtag.

Die Chance, ausgewählt zu werden, hatte so ziemlich jeder. Dicke, dünne, junge, alte Menschen wurden gesucht. Einer der Streifen spielt in der DDR. Dafür wurde beispielsweise eine DDR-Tanzkapelle benötigt sowie Friseurinnen, die schon in der DDR Menschen frisiert haben und die typischen Frisuren der 60er schneiden können. Der Kampf gegen die schwarze Pest im Jahr 1350 ist Thema einer weiteren Films, der rund um Eisleben und Querfurt gedreht wird. Vor allem dünne Menschen waren hier vonnöten.

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28.02.2009
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Gemeinsame Feuerwehrleitstelle: Gutachten ist da

(ens) Die geplante Schaffung einer gemeinsamen Rettungsleitstelle für das südliche Sachsen-Anhalt kommt voran. “Das Gutachten ist erstellt und wird derzeit ausgewertet”, sagte Halles Innendezernent Bernd Wiegand gegenüber HalleForum. de auf Nachfrage

Gemeinsame Feuerwehrleitstelle: Gutachten ist da

(ens) Die geplante Schaffung einer gemeinsamen Rettungsleitstelle für das südliche Sachsen-Anhalt kommt voran. “Das Gutachten ist erstellt und wird derzeit ausgewertet”, sagte Halles Innendezernent Bernd Wiegand gegenüber HalleForum.de auf Nachfrage. Erste Abstimmungen seien bereits gelaufen, im März stünden laut Wiegand weitere Gesprächsrunden an. “Wir kommen gut voran und sind auf einem guten Weg, mit den Landkreisen etwas gemeinsam zu machen.”

Die Stadt Halle (Saale), der Burgenlandkreis und der Saalekreis hatten das Gutachten bei einem externen Beratungsunternehmen in Auftrag gegeben. Zur Bündelung der Kräfte und zur Kostenersparnis wollen die beiden Landkreise und die Saalestadt die Leitstelle gemeinsam am Standort der Feuerwache Neustadt betreiben. Die dortige Leitstelle war erst vor wenigen Jahren umfassend saniert worden. Sie ist derzeit für 320.000 Einwohner in Halle und dem ehemaligen Saalkreis zuständig.

Seit zwei Jahren laufen bereits die Gespräche über die Bündelung – zunächst mit dem Kreis Merseburg-Querfurt, später interessierte sich auch Burgenlandkreis-Landrat Harry Reiche für das Vorhaben, muss aber noch mit Widerstand aus dem Kreistag kämpfen.

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28.02.2009
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Polizeibericht Mansfeld-Südharz vom 27.02.2009

– Einbruch in Kindertagesstätte – Einbrecher gestört – Fahrrad gestohlen – Einbruch misslang – Einbrüche Bungalows – Verkehrsunfälle

Polizeibericht Mansfeld-Südharz vom 27.02.2009

Polizeirevier Mansfeld-Südharz

Einbruch in Kindertagesstätte
Der Einbruch in eine Kindertagesstätte in Sandersleben wurde heute Morgen angezeigt. Es wurden mehrere Räume durchsucht und eine leere Geldkassette geöffnet. Nach ersten Angaben wurde nichts gestohlen.

Einbrecher gestört
Heute Nacht gegen 02.20 Uhr versuchten unbekannte Täter in eine Garage in Eisleben, Berggasse (Privatgrundstück) einzubrechen. Die Eigentümer bemerkten dies und die zwei Täter ergriffen umgehend die Flucht. Entwendet wurde nichts.

Fahrrad gestohlen
Ein 29jähriger war gestern im Zug von Halle nach Sangerhausen unterwegs. Sein Fahrrad hatte er in seiner Nähe abgestellt und war dann eingeschlafen. Plötzlich bemerkte er (gegen 20.00 Uhr), dass ein unbekannter Täter am Bahnhof Röblingen mit seinem Rad ausstieg. Der Geschädigte verfolgte den Dieb noch, verlor ihn dann jedoch aus den Augen.

Einbruch misslang
In eine Begegnungsstätte in Eisleben, Weg zum Hutberg versuchten vergangene Nacht unbekannte Täter einzudringen. Sie beschädigten eine Tür, gelangten jedoch nicht in das Gebäude.

Einbrüche Bungalows
Der Einbruch in mehrere Bungalows in Friesdorf, Ziegenberg wurde heute Vormittag festgestellt. Derzeit dauern die Ermittlungen noch an, Angaben zu Diebesgut liegen noch nicht vor.

Verkehrsunfälle
27.02.2009; 07.40 Uhr; L151/Auffahrt A38 bei Roßla
Zwei PKW die L151 von Roßla kommend mussten im Einmündungsbereich Richtung Bennungen bei roter Ampel warten. Die Fahrerin eines nachfolgenden PKW beachtete dies nicht, fuhr auf das hintere Fahrzeug auf und schob ihn auf den ersten PKW. Der Sachschaden an den drei Fahrzeugen beträgt insgesamt ca. 6.000,- Euro.

27.02.2009; 07.20 Uhr, Sandersleben, Bahnhofstraße
Die Fahrerin eines PKW Mitsubishi bremste ihr Fahrzeug an einer Einfahrt zu einem Parkplatz ab, um zu parken. Bei dem Bremsvorgang rutschte sie auf einen geparkten PKW Opel, etwa 1.500,- Euro Schaden entstand.

27.02.2009; 08.40 Uhr; K2354
Ein PKW Suzuki kam auf Grund einer Unaufmerksamkeit der Fahrerin (53), welche aus Richtung Breitungen in Richtung Stolberg fuhr, auf gerader Strecke nach links von der Straße ab. Der Wagen stößt gegen die Schutzplanke, die Fahrerin lenkt gegen, fährt über beide Farbahnen und stößt mit dem PKW gegen die rechte Schutzplanke. Die Frau blieb unverletzt, der Sachschaden liegt bei ca. 4.000,- Euro.

27.02.2009; 09.15 Uhr; Mansfeld, Friedrichstraße
Beim Ausparken eines Kleintransporters kam es zum Zusammenstoß mit einem geparkten PKW. Der Sachschaden liegt bei 1.500,- Euro.

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28.02.2009
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Paule kommt auf den Geschmack

Das Korbtheater Alfred Büttner kommt nach Halle (Saale). Zum wiederholten Male sind die Theatermacher zu Gast im Krankenhaus St. Elisabeth und St

Paule kommt auf den Geschmack

Das Korbtheater Alfred Büttner kommt nach Halle (Saale). Zum wiederholten Male sind die Theatermacher zu Gast im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in der Turnhalle Barbarastraße. Am Dienstag, 03.03.2009, 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr wird das Stück „Paule kommt auf den Geschmack“ aufgeführt. Neben Patienten der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und des Sozialpädiatrischen Zentrums haben sich 160 Kinder aus verschiedenen Kindergärten angemeldet.

Ein frecher Hase mit einem faulen Pelz und einem dicken Fell. Ein Schweizer Wurm mit einer verzehrenden Vorliebe für Karotten. Und ein französischer Frosch mit exquisiten Kochkünsten.

Das und noch vieles mehr sind die Zutaten für ein fünfgängiges Theatermenü mit Biss. „Paule kommt auf den Geschmack“ ist eine knackig-frische Geschichte über die Lust am Essen und die Freude an Bewegung. Zubereitet mit einer großen Portion Humor, der richtigen Menge an Informationen und reichlich Charme, ist das Stück ein echter Leckerbissen. Durch seine ausgewogene Mischung aus Lernen und Lebensfreude bietet es ein knackig-frisches Erlebnis für alle Sinne und jeden Geschmack. Serviert wird die Fünf-Sterne-Fabel zum Mitmachen, Mitdenken oder einfach nur zum Genießen in einer einzigartigen Drehkorbbühne mit wechselnden Spielorten. Besondere Schmankerl sind die eigens für das Stück angefertigten Figuren aus Lindenholz, die der Geschichte eine ganz besondere Note verleihen. Das Sahnehäubchen ist die spritzige Musik, die nicht nur junges Gemüse auf Trab bringt. Und nun: Hereinspaziert – es ist angerichtet!

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28.02.2009
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Straßenkriminalität auf dem Vormarsch

Vor einigen Tagen hat HalleForum. de bereits über erste Zahlen aus der Kriminalitätsstatistik für Halle (Saale) berichtet. So wurden 26

Straßenkriminalität auf dem Vormarsch

Vor einigen Tagen hat HalleForum.de bereits über erste Zahlen aus der Kriminalitätsstatistik für Halle (Saale) berichtet. So wurden 26.794 Straftaten registriert, ein Jahr zuvor waren es in der Saalestadt 24.287. Ermittelt wurde gegen 8398 Tatverdächtige, 165 mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Rauschgiftdelikte sank hingegen von 505 auf 493. Die Gesamtaufklärungsquote im Revier Halle rutschte von 58,3 auf 52,1 Prozent. Nun liegen weitere Einzelheiten vor.

Demnach hat die Polizei in der Saalestadt vor allem mit zunehmender Straßenkriminalität zu kämpfen. Wurde 2007 noch 7.565 Fälle von Diebstahl, Körperverletzung, Raub und, Sachbeschädigung gezählt, waren es im letzten Jahr 7.944 Delikte. Rückgänge gab es dabei in den Bereichen Raub und Gewalt. Eingebrochen ist hingegen die Aufklärungsquote. Weniger als ein Viertel (24,3%) aller Straftaten in diesem Segment wird aufgeklärt, im letzten Jahr waren es über 31 Prozent.

Nachdem Anfang 2008 eine deutliche Zunahme der Graffiti-Schmierereien zu verzeichnen war, haben sich die Zahlen im Laufe des Jahres beruhigt. Zwar wurde im Gesamtjahr 2008 noch 2.216 illegale Schmierereien festgestellt, nur unwesentlich weniger als ein Jahr zuvor. Im Quartalsvergleich ist aber ein positiver Trend, nicht zuletzt durch das Anti-Graffiti-Programm in Glaucha, feststellbar. Durch geplante Mitführverbote von Sprühflaschen für wiederholt auffällige gewordene Sprayer hofft die Polizei, in diesem Jahr die Zahl der Sprühereien weiter eindämmen zu können. Als neues Segmentfeld erweist sich für die Beamten allerdings die zunehmende Zahl rechtsextremer Schriftzüge in Halle-Neustadt.
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28.02.2009
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Polizeibericht Anhalt-Bitterfeld vom 27.02.2009

Verkehrsunfälle Am 26. 02. 2009 ereignete sich gegen 09:05 Uhr ein Verkehrsunfall in Bitterfeld- Wolfen

Polizeibericht Anhalt-Bitterfeld vom 27.02.2009

Verkehrsunfälle
Am 26.02.2009 ereignete sich gegen 09:05 Uhr ein Verkehrsunfall in Bitterfeld- Wolfen. Ein 65jähriger Fahrzeugführer eines PKW Daewoo befuhr vom Grundstück aus, die Fahrbahn der Dessauer Allee und beachtete den 44jähriger Fahrzeugführer eines PKW Renault nicht. Dabei kam es zur Kollision beider Fahrzeuge. Der Sachschaden wird polizeilich auf 2.000 Euro geschätzt.

Am 26.02.2009 ereignete sich gegen 20:28 Uhr ein Verkehrsunfall in Köthen. Ein 29jähriger Fahrzeugführer eines PKW Mitsubishi befuhr die Friedrichstraße aus Richtung Kastanienstraße kommend und hatte die Absicht, an der Kreuzung zur Augustenstraße nach links abzubiegen. Ein 20jähriger Fahrzeugführer eines PKW Opel befuhr ebenfalls die Friedrichstraße in gleicher Richtung. An der Kreuzung Augustenstraße kam es zur Kollision beider Fahrzeuge. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der PKW Mitsubishi gegen eine Hauswand und einen Masten geschleudert. Beide Fahrzeugführer sowie eine 16jährige Insassin des PKW Opel wurden leicht verletzt und durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung zum Krankenhaus Köthen verbracht. Der entstanden Sachschaden wird polizeilich auf rund 10.000 Euro geschätzt.

Am 26.02.2009 kam es gegen 15:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall in Osternienburg. Ein 24jähriger Fahrzeugführer eines PKW VW Golf befuhr die Ernst-Thälmann-Straße in Richtung Aken. In Höhe der Einmündung Lindenstraße musste er verkehrsbedingt anhalten. Eine 42jährige Fahrzeugführerin eines PKW Nissan befand sich im Nachfolgeverkehr und fuhr auf den VW auf. Der Sachschaden wird polizeilich auf 5.000 Euro geschätzt.

Am 25.02.2009 ereignete sich gegen 16:10 Uhr ein Verkehrsunfall in Kühren. Ein 30jähriger Fahrzeugführer einer Sattelzugmaschine befuhr die Straße an der Mühle. Beim Rangieren an einer Zufahrt zu einem Firmengelände kollidierte er mit einem PKW Nissan eines 57jähriger Fahrzeugführers, der das Gelände verlassen wollte. Der Schaden wird polizeilich auf 1.500 Euro geschätzt.

Am 26.02.2009 ereignete sich gegen 17:14 Uhr ein Verkehrsunfall in Zerbst. Ein 54jähriger Fahrzeugführer einer Sattelzugmaschine befuhr den Alten Teich aus Richtung Dobritzer Straße. Beim Befahren eines Parkplatzes setzte er sein Fahrzeug zurück und kollidierte mit dem hinter ihm stehenden PKW VW eines 43jährigen Fahrzeugführers. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.

Diebstahl
Im Zeitraum vom 23.02.2009, bis zum 25.09.2009 drangen unbekannte Täter in Bitterfeld- Wolfen, Reudener Straße, gewaltsam in eine Garage ein und entwendeten einen dort abgestellten PKW Anhänger. Die Polizei ermittelt.

Im Zeitraum vom 26.02.2009, 08:00 Uhr bis zum 27.02.2009, 07:30 Uhr, verschafften sich unbekannte Täter in Bitterfeld- Wolfen, Wofatitstraße, Zutritt zu einer Baustelle und entwendeten von einer Arbeitsmaschine mehrere 20 Liter Kanister mit Dieselkraftstoff. Laut Eigentümerangaben entstand ein Schaden von rund 150 Euro. Die Polizei ermittelt.

Im Zeitraum vom 25.02.2009, 17:00 Uhr bis zum 26.02.2009, 07:00 Uhr, beschädigten unbekannte Täter in Köthen, in der Zeppelinstraße, an einer Firmenanlage einen Anschlussschrank für die Stromversorgung einer Anlage und entwendeten mehrere Meter Kabel. Weiterhin wurden aus verschiedenen Baumaschinen auf dem umfriedeten Betriebsgelände, mehrere hundert Liter Diesel entwendet. Laut Eigentümerangeben entstand ein Schaden von rund 2.000 Euro. Die Polizei ermittelt.

Einbruch
In der Zeit vom 25.02.2009, 15:00 Uhr bis zum 26.02.2009, 07:00 Uhr, drangen unbekannte Täter in Bitterfeld- Wolfen, Säurestraße, gewaltsam in einen Heizraum eines Firmengeländes ein und entwendeten aus diesem circa 1.000 Liter Heizöl. Laut Eigentümerangaben entstand ein Stehlschaden von rund 600 Euro. Die Polizei hat ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet.

In der Zeit vom 17.02.2009, 07:00 Uhr bis zum 25.02.2009, 13:00 Uhr drangen unbekannte Täter in Drosa, Freiheitsplatz, gewaltsam in eine Garagen ein und entwendeten aus dieser, zwei Blechschränke mit Unterlagen sowie mehrere elektrische Werkzeuge und elektronische Messgeräte. Laut Eigentümerangaben entstand ein Gesamtschaden von rund 2.700 Euro. Die Polizei ermittelt.

Unbekannte Täter drangen am 27.02.2009, in der Zeit von 02:40 Uhr bis 03:30 Uhr in Zerbst, Kasper Straße, gewaltsam in ein Restaurant ein und verursachten im Gebäude einen Sachschaden von ca. 500 Euro. Laut Eigentümerangaben wurde nichts entwendet. Die Polizei ermittelt.

Geschwindigkeitskontrolle
Eine Geschwindigkeitskontrolle führte die Polizei am 25.02.2009 in Aken, Calber Landstraße, in den Nachmittagstunden durch. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt in diesem Bereich 50 km/h. Insgesamt wurden 743 Fahrzeuge gemessen. Dabei überschritten 15 Fahrzeugführer die zulässige Höchstgeschwindigkeit ( 12x Verwarngeld, 3x Bußgeld ). Ein Fahrzeugführer wurde mit einer Geschwindigkeit von 81 km/h gemessen.

Eine Geschwindigkeitskontrolle führte die Polizei am 26.02.2009 in Zerbst, Dobritzer Straße, in den Vormittagstunden durch. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt in diesem Bereich 50 km/h. Insgesamt wurden 1765 Fahrzeuge gemessen. Dabei überschritten 26 Fahrzeugführer die zulässige Höchstgeschwindigkeit ( 23 x Verwarngeld, 3x Bußgeld ). Ein Fahrzeugführer wurde mit einer Geschwindigkeit von 86 km/h gemessen.

Sonstige Kontrollen
Am 25.02.2009 führten Beamte des Polizeireviers Anhalt- Bitterfeld in der Zeit von 07:00 Uhr bis 12:00 Uhr, im Zuständigkeitsbereich, mehrere Geschwindigkeitskontrollen, verbunden mit Kontrollen auf Fahrtüchtigkeit durch.

Kontrollstellen / Orte:
B 100 Höhe Brehna- Ost
B 100 Ortslage Pouch
B 184 Höhe Heidekrug
B 183 Höhe Kreuzungsbereich Thura- Mark
Ortslage Bitterfeld, Mühlenweg
Ortslage Bitterfeld, Antoinettenstraße
Ortslage Schora
Insgesamt wurden 6371 Fahrzeuge gemessen.
Dabei überschritten 146 Fahrzeugführer die jeweils zulässige Höchstgeschwindigkeit, davon 8 LKW Fahrer ( 39 Ordnungswidrigkeitsanzeigen, 108 Verwarngelder ).
Die schnellsten Fahrzeugführer:
B 100 Brehna, bei zulässigen 70 km/h mit 120 km/h gemessen
B 184 Ortslage Schora, bei zulässigen 50 km/h mit 91 km/h gemessen
B 183 Höhe Zörbig, bei zulässigen 70 km/h mit 109 km/h gemessen.

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28.02.2009
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Frauentag in Halle

Rund um den Frauentag finden in Halle (Saale) zahlreiche Veranstaltungen statt. Bereits am Montag, dem 2. März 2009, beginnen um 10 Uhr mit der Festveranstaltung „Das Potenzial der Frauen nutzen – Fachkräftemangel muss nicht sein“ im Stadthaus, Marktplatz 2, die Aktivitäten zum Internationalen Frauentag 2009

Frauentag in Halle

Rund um den Frauentag finden in Halle (Saale) zahlreiche Veranstaltungen statt. Bereits am Montag, dem 2. März 2009, beginnen um 10 Uhr mit der Festveranstaltung „Das Potenzial der Frauen nutzen – Fachkräftemangel muss nicht sein“ im Stadthaus, Marktplatz 2, die Aktivitäten zum Internationalen Frauentag 2009.

Am 8. und 9. März 2009 laden der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Stadt Halle (Saale), der Kinder- und Jugendhaus e. V und der Frauenpolitische Runde Tisch der Stadt Halle mit Programmen und Aktionen zum Internationalen Frauentag ein. Der Frauentag 2009 steht unter dem Motto: „Frauen bestimmt“.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Halle (Saale), Susanne Wildner, wird am Sonntag, dem 8. März 2009, um 17 Uhr, im Ratshof die Ausstellung „Mädchen und Frauen vom Okzident und Orient“ eröffnen.

Im Anschluss daran laden Gewerkschaften, Vereine und Parteien zur Festveranstaltung ins Stadthaus ein. Um 19 beginnt ein buntes Programm mit dem musikalisch satirischen Kabarett „Spätlese“. „Tommy A“ präsentiert internationale Hits und Evergreens und die Gruppe „Schwarze Schwerstern“ halten ein musikalisches Überraschungsprogramm bereit. Einlass ist 18 Uhr. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Zum Frauen-Aktionstag, am Montag, dem 9. März, von 11 bis 14 Uhr auf dem Marktplatz präsentieren sich Frauen aus Gewerkschaften, Vereinen, Verbänden und Parteien mit Informationsständen. Die Stadt ist ebenfalls mit einem Stand vertreten. Die Gleichstellungsbeauftragte Susanne Wildner, Dr. Gerlinde Kuppe, Ministerin für Gesundheit und Soziales, und der Deutsche Gewerkschaftsbund eröffnen die Veranstaltung.
Das Rahmenprogramm gestalten „The Rosarien Threes“.

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28.02.2009
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Polizeibericht Saalekreis vom 26.02.2009

Einbruch in Baucontainer Unbekannte Täter drangen in einen Büro- sowie ein Baucontainer einer Baustelle im Windpark Nauendorf ein und entwendeten ein Kanister mit Dieselkraftstoff und ein Werkzeugkasten mit Kleinwerkzeugen. Weiterhin wurde ein ca. 150 Kg schweres Notstromaggregat entwendet und ein auf der Baustelle befindlicher Radlader mit der Schaufel gegen den Bürocontainer gefahren, welcher dadurch stark beschädigt wurde

Polizeibericht Saalekreis vom 26.02.2009

Einbruch in Baucontainer
Unbekannte Täter drangen in einen Büro- sowie ein Baucontainer einer Baustelle im Windpark Nauendorf ein und entwendeten ein Kanister mit Dieselkraftstoff und ein Werkzeugkasten mit Kleinwerkzeugen. Weiterhin wurde ein ca. 150 Kg schweres Notstromaggregat entwendet und ein auf der Baustelle befindlicher Radlader mit der Schaufel gegen den Bürocontainer gefahren, welcher dadurch stark beschädigt wurde. Die genaue Schadenshöhe liegt noch nicht vor. Der Einbruch wurde heute Morgen 07:15 Uhr angezeigt.

Einbruch in Werkstatt
In der vergangenen Nacht drangen unbekannte Täter in eine Kfz-Werkstatt in Querfurt ein und entwendeten ein Diagnosegerät. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf ca. 7000,-€.

Brand in Gartenanlage
In Merseburg, Klobikauer Straße kam es heute Morgen gegen 05:10 Uhr aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Brand in einer Gartenlaube. Die Feuerwehr war mit mehreren Löschzügen und 13 Kameraden im Einsatz. Die Gartenlaube brannte vollständig aus und eine angrenzende Gartenlaube wurde durch das Feuer stark beschädigt. Angaben zur Schadenshöhe liegen bisher nicht vor. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Einbruch in Garagenkomplex
In der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag, drangen unbekannte Täter gewaltsam in elf Garagen eines Garagenkomplexes in Braunsbedra, Am Bauernteich ein und entwendeten u. a. Kanister mit Benzin und ein Kleinkraftrad. Die Schadenshöhe wird noch ermittelt.

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27.02.2009
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Polizeibericht Saalekreis vom 27.02.2009

Verkehrsunfall mit verletzter Person 27. 02. 2009 / 07:50 Uhr Eine 21jährige Fahrerin befuhr mit ihrem PKW Hyundai die Landstraße 164 aus Richtung Stedten kommend in Fahrtrichtung Etzdorf / Teutschenthal

Polizeibericht Saalekreis vom 27.02.2009

Verkehrsunfall mit verletzter Person 27.02.2009 / 07:50 Uhr
Eine 21jährige Fahrerin befuhr mit ihrem PKW Hyundai die Landstraße 164 aus Richtung Stedten kommend in Fahrtrichtung Etzdorf / Teutschenthal. In einer Linkskurve auf Höhe des Abzweiges Steuden geriet sie auf Grund ihrer den örtlichen Straßenverhältnissen nicht angepassten Geschwindigkeit ins Rutschen. Hierbei brach ihr Heck aus, wodurch sie sich mehrfach auf der Straße drehte und anschließend nach links von der Fahrbahn abkam. In weiterer Folge überschlug sie sich und kam auf dem Dach im Graben zum liegen. Die Fahrerin verletzte sich durch den Unfall leicht und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Am Fahrzeug entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Kontrolliert
Einer Verkehrskontrolle unterzogen Polizeibeamte Donnerstagabend um 18:15 Uhr einen Audi in Osmünde Gemeinde Kabelsketal. Hierbei stellten sie fest, dass der Fahrzeugführer unter Alkohol stand. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,28 Promille. Der Führerschein des 40jährigen Fahrers wurde beschlagnahmt.

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27.02.2009
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Dreharbeiten im Riebeck-Viertel

Am Montag gehen in Halle (Saale) die Dreharbeiten für den Film „Liebe Mauer“ weiter. Ab Sonntagmittag werden deshalb sämtliche Freiflächen der Rudolf-Breitscheid-Strasse 22, 23 und 24 bis kurz vor der Einmündung Philipp-Müller-Strasse vollgesperrt. Ausweichparkflächen für die Bewohner der Rudolf-Breitscheid-Strasse 22, 23 und 24 sind ab Sonntag, 01

Dreharbeiten im Riebeck-Viertel

Am Montag gehen in Halle (Saale) die Dreharbeiten für den Film „Liebe Mauer“ weiter. Ab Sonntagmittag werden deshalb sämtliche Freiflächen der Rudolf-Breitscheid-Strasse 22, 23 und 24 bis kurz vor der Einmündung Philipp-Müller-Strasse vollgesperrt. Ausweichparkflächen für die Bewohner der Rudolf-Breitscheid-Strasse 22, 23 und 24 sind ab Sonntag, 01.03.2009, ab 09:00 Uhr in der Niemeyerstrasse geschaffen worden. Falsch geparkte Autos werden abgeschleppt, teil die Filmgesellschaft mit.

Für die Drehzeit wird ab Montag, 02.03.2009 die Rudolf-Breitscheid-Strasse ab der Franckestrasse zeitweise voll gesperrt. Ebenfalls wird die Ernst-Toller-Strasse zwischen der Friedrich-List-Strasse und der Niemeyerstrasse zeitweise voll gesperrt. Die Ernst-Toller-Strasse zur Friedrich-List-Strasse ist nur noch für Rettungsfahrzeuge, Bewohner und Lieferverkehr nach Absprache frei. Die Einbahnstrasse Kurt-Eisner-Strasse bleibt aufgehoben, sodass die Einfahrt in die Rudolf-Breitscheid-Strasse aus Richtung Riebeckplatz nur über die Kurt-Eisner-Strasse möglich ist. Auch hier kann kurzzeitig die Kurt-Eisner-Strasse gesperrt sein.

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27.02.2009
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Von Moskau, Margarita und Büchern die dümmer machen

(tof) Gewalt und Globalisierung – zwei Schlagwörter die spätestens seit Beginn der europäischen Kolonialgeschichte und den damit einhergehenden Großmannsträumen europäischer Staaten, Hand in Hand gehen und bis zum heutigen Tage, im Zeichen des anherrschenden „Kriegs gegen den Terror“, nicht an Aktualität verloren haben. Kein Wunder also, dass sich das "Historische Quartett", am Mittwochabend diesem Themenkomplex widmete. Vor rund 30 Zuschauern diskutierte die Runde um Prof

Von Moskau, Margarita und Büchern die dümmer machen

(tof) Gewalt und Globalisierung – zwei Schlagwörter die spätestens seit Beginn der europäischen Kolonialgeschichte und den damit einhergehenden Großmannsträumen europäischer Staaten, Hand in Hand gehen und bis zum heutigen Tage, im Zeichen des anherrschenden „Kriegs gegen den Terror“, nicht an Aktualität verloren haben.

Kein Wunder also, dass sich das "Historische Quartett", am Mittwochabend diesem Themenkomplex widmete. Vor rund 30 Zuschauern diskutierte die Runde um Prof. Dr. Manfred Hettling von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, vier neu erschienene Bücher, die sich mit den Themen Globalisierung und Terror auseinandersetzen. Dabei fiel die Bewertung der Bücher in der Gesprächsrunde, komplettiert durch den Historiker Prof. Dr. Hans Ulrich-Wehler sowie die Journalisten Dr. Katja Wildermuth und Dr. Jens Bisky, durchaus unterschiedlich aus, sodass den Besuchern ein spannender, intellektuell anspruchsvoller und unterhaltsamer Abend geboten wurde.

Dies lag unter anderem auch an der sehr unterschiedlichen Thematik und Machart der ausgewählten Lektüre. Unter dem Themenbereich „Gewalt“ wurden das Buch "Terror und Traum. Moskau 1937" von Karl Schlögel sowie die Biographie Heinrich Himmlers von Peter Longerich besprochen. Während sich das Buch Schlögels den Verhältnissen in Moskau im Jahre 1937 auf eine höchst „anregende, erlebnisreiche und nachfühlbare Weise“ (O-Ton Bisky) nähert, verfolgt Longerichs Biographie über SS-Führer Heinrich Himmler eine strukturgeschichtliche und am Positivismus orientierte Aufarbeitung einer der bedeutendsten Persönlichkeiten des Dritten Reiches. Dabei steht im Mittelpunkt der Biographie, die Frage wie aus dem blassen Pedanten Himmler der mächtige Organisator von Terror, Tod und Umsiedlung im Dritten Reich werden konnte. Die Biographie zeige sehr eindrücklich die unheilvolle Rolle Heinrich Himmlers und seine organisatorischen Exzesse bezüglich Osteuropa und der Judenvernichtung, so Historiker Wehler. Was jedoch zu bemängeln sei, dass Schlögel nicht über eine berichtende Erzählweise hinauskommt und kaum tiefere Darstellung zu Gründen und Motivationen des Verhalten Himmlers sowie den Beziehungen zu seinem Umfeld liefert. Dennoch handele es ich im Gesamtpaket um eine lesenswerte Biographie über die „Schaltzentrale des Nazi-Terrors“, wie Katja Wildermuth abschließend konstatiert.

Von fehlender historisch adäquate Narrativität und wenig ausgeprägtem Gefühl für eindrucksvolle Bilder kann in „Terror und Traum. Moskau 1937“ nach Bekunden Biskys nicht die Rede sein. Eingekleidet in die Vorstellung, dass die Figur Magarita aus Bulgakows Roman „Der Meister und Magarita“ nicht mit dem Besen Moskau für immer verlässt, sondern kehrt macht und sich die Stadt der „Selbstgetriebenen“ etwas näher anschaut, versucht Schlögel episodenhaft den Absturz der sowjetischen Revolution in die Realität des Terrors, greifbar zu machen. Mit einem Mosaik von Stimmen entwirft er ein Bild der 1930er Jahre und versucht die Einheit von Utopie und Brutalität, von imaginierter Weltverbesserung und Selbstzerstörung zu vermitteln. In Sprachbildern, die an die literarischen Vorbilder der Epoche selber anknüpfen, konzentriert auf Moskau als Ort, verbindet er Analyse und dichte Beschreibung. Diese besonderen historischen Darstellung, die sich im Sinne der alten Geschichtsschreibung, als narrative Form der Darstellung historischer Prozesse versteht, sei viel abzugewinnen, auch wenn Systematik und analytische Schärfe der Faktoren für die wahnwitzigen Verhältnisse in Moskau, dabei auf der Strecke bleiben.

Im zweiten Teil des Abends widmeten sich die Diskutanten einer global orientierten Perspektive. Sebastian Conrads "Deutsche Kolonialgeschichte" und Klaus Naumann "Einsatz ohne Ziel? Die Politikbedürftigkeit des Militärischen" befassen sich dabei mit Deutschlands unterschiedlichen Versuchen, sich in einer globalen Welt zu verorten und politisch zu handeln. Gut gemeint, aber dennoch ein Buch zum wegglegen sei dabei, Conrads „Deutsche Kolonialgeschichte“. „Dieses Buch macht einen dümmer“, so der bitterböse Kommentar Jens Biskys. Anstatt die Gründe für das Aufrechterhalten der deutschen Kolonien, die weder ökonomisch noch politisch wertvollen Nutzen für das deutsche Kaisserreich hatten zu erklären, beschränkt sich der Autor auf intensionale Verweise des globalen Kontextes von Kolonialisierung. Dabei versandet das Buch in Querverweisen und selbstreferentiellen Darstellungen über das eigene Vorgehen. Weder inhaltlich noch strukturell sei das Buch überzeugend, wie Katja Wildemuth meint. Diesem Urteil hatte auch der Rest der Runde dann nicht mehr viel hinzuzufügen.

Für weitaus mehr Gesprächsstoff sorgte Klaus Naumanns "Einsatz ohne Ziel? Die Politikbedürftigkeit des Militärischen". In diesem Buch zeigt Naumann auf, dass weder die deutsche Politik, noch die Gesellschaft oder das Militär im sicherheitspolitischen Denken des 21. Jahrhunderts angekommen seien und welche Folgen für Außen- und Innenpolitik der BRD dies hat.
Deutschland lähme sich sicherheitspolitisch selber, da die aktuelle Debatte um die Bundeswehr und deutsche Auslandeinsätze nur populistisch und ohne jegliche strategische Konzeption geführt wird. Die großen Fragen des Buches lauten daher „Was wollen wir?“, „Wieso wollen wir?“ und „Wie kommen wir dorthin?“. Im Angesicht der Auslandseinsätze in Afghanistan und dem Kongo, den Schwierigkeiten militärischer Bündnisse (NATO) und dem Bestreben Deutschlands sich als Mittelmacht zu etablieren, stehen politische Elite, militärische Führung und zivile Gesellschaft Deutschlands gleichermaßen vor Herausforderungen denen sie sich stellen müssen, wenn deutsche Soldaten im globalen Rahmen im Einsatz sind. „Ein Buch, dass schon Gewusstes gut aufarbeitet und leicht nachvollziehbar skizziert und darüber hinaus den Finger in eine klaffende Wunde deutscher Nachkriegsdebatten legt“, wie Historiker Wehler resümiert.

Im Anschluss an die rege geführte Podiumsdiskussion hatte das Publikum die Möglichkeit weitere Fragen an die Experten zu stellen. In kleinerer Runde konnte dann bei einem Bier die ein oder andere Meinungsverschiedenheit ausgetauscht werden. Schade, dass eine solch renommierte Veranstaltung nicht auf mehr bürgerliche Resonanz stößt. Dabei hat die Geschichte doch schon so oft gezeigt, wozu Desinteresse führen kann.

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27.02.2009
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Polizeibericht Burgenlandkreis vom 26.02.2009

Diebstahl Donnerstag, den 26. 02. 2009 06618 Naumburg, OT Löbitz, Landesstraße 200 In der Nacht zum Donnerstag lösten Unbekannte die Hydraulikschläuche von einem Radlader, um die Ladeschaufel anheben zu können

Polizeibericht Burgenlandkreis vom 26.02.2009

Diebstahl
Donnerstag, den 26.02.2009 06618 Naumburg, OT Löbitz, Landesstraße 200
In der Nacht zum Donnerstag lösten Unbekannte die Hydraulikschläuche von einem Radlader, um die Ladeschaufel anheben zu können. Die mit dem Gewicht dieser Ladeschaufel gesicherte 200-Liter-Sauerstoffflasche wurde entwendet. Der Radlader war auf einem Feldweg an der Landesstraße 200 zwischen Löbitz und Beuditz abgestellt.

Donnerstag, den 26.02.2009 06667 Weißenfels, Nicolaus- Otto- Straße
Vermutlich in der Nacht zum Donnerstag wurden vier Staubsaugerautomaten einer Autowaschanlage beschädigt. Das gewaltsame Aufhebeln der Klappen sollte den Zugriff zu den Geldkassetten ermöglichen. Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere tausend Euro.

Mittwoch, den 25.02.2009 12:20 Uhr 06712 Zeitz, Friedensstraße
Der Detektiv eines Supermarktes stellte am Mittwoch einen 53-jährigen Ladendieb und übergab ihn der Polizei. Er hatte Lebens- und Genussmittel gestohlen. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Naumburg wurde ein besonders beschleunigtes Verfahren angestrebt. Am Donnerstag fand nun die Verhandlung im Amtsgericht Naumburg statt. Der aus Portugal stammende Mann wurde zu einer Freiheitsstrafe von fünf Monaten ohne Bewährung verurteilt.

Verkehrsunfälle
Donnerstag, den 26.02.2009 06:30 Uhr 06618 Naumburg,
OT Kleinjena, Bundestraße 180
Die Fahrerin (47) eines Opel Astra fuhr an den vor einem Bahnübergang haltenden Fahrzeugen vorbei, um anschließend noch vor dem Bahnübergang nach rechts in Richtung Großjena abzubiegen. In diesem Augenblick stieß sie mit dem gerade anfahrenden PKW VW zusammen. An den Fahrzeugen entstanden Sachschäden.

Donnerstag, den 26.02.2009 11:30 Uhr 06712 Zeitz, Bergisdorfer Weg
Im Bergisdorfer Weg musste der 20-jährige Fahrer eines VW Caddy an der Kreuzung zur Friedensstraße verkehrsbedingt halten. Da er sich bereits zu weit im Kreuzungsbereich befand, fuhr er etwas zurück und stieß mit dem dahinterstehenden PKW Smart zusammen. Der Smart wurde beschädigt.

Einbruch
Donnerstag, den 26.02.2009 06667 Goseck OT Markröhlitz, Lindenstraße
Ziel eines Einbruchs war in der Nacht zum Donnerstag das Objekt der Freiwillige Feuerwehr Markröhlitz. Mit Steinen wurden zwei Fenster eingeworfen und anschließend aufgeriegelt. Die Täter hatten es auf das Werkzeug abgesehen. Der entstandene Schaden beträgt weit über 1.000,- Euro. Hoffentlich benötigen die Täter nicht einmal selbst die Hilfe der Feuerwehr.

Täter flüchtete ohne Beute
Ein unbekannter maskierter Täter betrat am Mittwoch gegen 18.20 Uhr einen Getränkemarkt in Lützen, Karl-Marx-Straße. Er teile mit, dass es sich um einen Überfall handelt und wollte Geld. Die Verkäuferin begann laut zu schreien und der Täter flüchtete ohne Beute. Eine umgehend eingeleitete Suche nach ihm verlief negativ, die Ermittlungen dauern an.

Rettungshubschrauber gelandet
Mittwoch, den 25.02.2009 17:45 Uhr 06667 Weißenfels, Tagewerbener Straße
In den späten Nachmittagsstunden sperrte die Polizei zeitweilig die Merseburger und die Tagewerbener Straße. Grund dieser Maßnahme war ein Hilfeersuchen der Kreisleitstelle, um Landung und Start eines Rettungshubschraubers für eine medizinische Notfallversorgung zu gewährleisten.

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27.02.2009
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Polizeibericht Burgenlandkreis vom 27.02.2009

Verkehrsunfälle Freitag, den 27. 02. 2009 06:30 Uhr 06667 Reichardtswerben, Kreisstraße 2169 Zwischen Rossbach und Reichardtswerben stieß ein 51-jähriger Mopedfahrer mit einem von zwei die Straße überquerenden Wildschwein zusammen und stürzte

Polizeibericht Burgenlandkreis vom 27.02.2009

Verkehrsunfälle
Freitag, den 27.02.2009 06:30 Uhr 06667 Reichardtswerben, Kreisstraße 2169
Zwischen Rossbach und Reichardtswerben stieß ein 51-jähriger Mopedfahrer mit einem von zwei die Straße überquerenden Wildschwein zusammen und stürzte. Dabei wurde er leicht verletzt. Sein Fahrzeug wurde erheblich beschädigt. Die beiden Schwarzkittel verschwanden sofort.

Donnerstag, den 26.02.2009 19:35 Uhr 06642 Altenroda, OT Wippach, Bundesstraße 250
Zwischen Nebra und Wippach stieß der 41-jährige Fahrer eines PKW Mazda mit einem Wildschwein zusammen. Das Tier wurde frontal vom Fahrzeug erfasst und noch mehrere Meter mitgeschleift. Der Fahrer musste mit schweren Verletzungen in das Klinikum Querfurt eingeliefert werden. Der PKW wurde erheblich beschädigt. Das Tier verendete an der Unfallstelle.

Freitag, den 27.02.2009 07:10 Uhr 06712 Zeitz, Weißenfelser Straße
Im Bereich Weißenfelser Straße, Abzweig Johann-Traugott- Weise- Straße fuhr der 18-jährige Fahrer eines Opel Corsa auf den verkehrsbedingt haltenden PKW BMW auf. An beiden Fahrzeugen entstanden Sachschäden.

Diebstahl
Freitag, den 27.02.2009 06712 Zeitz, Weißenfelser Straße
Insgesamt ca. 350 Liter Dieselkraftstoff wurden in der Nacht zum Freitag aus einem Bagger und einer Planierraupe im Bereich einer Kiesgrube entwendet.

Freitag, den 27.02.2009 06721 Osterfeld, Am Sportplatz
Eine Motorsense, ein Rasentraktor und 40 Liter Benzin wurde in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag aus einem Schuppen des Osterfelder Sportplatzes entwendet. Die Kriminalpolizei sicherte vor Ort Spuren. Zum Abtransport ihrer Beute verwendeten die Täter vermutlich ein größeres Fahrzeug. Zeugen, die in diesem Zusammenhang Beobachtungen machten, werden gebeten, sich im Revierkommissariat Zeitz unter der Telefonnummer 03441/6240 zu melden.

Donnerstag, den 26.02.2009 09:05 Uhr 06712 Zeitz, Geraer Straße
Bereits am Donnerstag überprüfte die Polizei das Gelände der ehemaligen Brauerei in Zeitz. Dabei wurden zwei junge Männer (beide 21 Jahre alt) aus Zeitz festgestellt, die Kupferbleche und Blitzableiter entwendeten. Gegen sie wurden Anzeigen erstattet. Den Hinweis auf Unregelmäßigkeiten erhielt die Polizei von einem aufmerksamen Bürger.

Brand
Donnerstag, den 26.02.2009 19:30 Uhr 06667 Weißenfels, Südring
Donnerstagabend gegen 19:30 Uhr brannte es im Keller eines Wohngebäudes im Weißenfelser Südring 128. Die Feuerwehr war mit fünf Löschfahrzeugen und 19 Kameraden im Einsatz. Auch Kräfte der Schutz- und Kriminalpolizei waren vor Ort. Auffallend ist, dass es in diesem Haus schon das dritte Mal brannte. Bisher blieb es bei relativ geringen Sachschäden. In diesem Fall aber geht der Sachschaden in den Bereich mehrerer zehntausend Euro. Die Kriminalpolizei des Polizeireviers Burgenlandkreis ermittelt wegen schwerer vorsätzlicher Brandstiftung.

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27.02.2009
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Taka-Tuka-Land im Thalia Theater Halle

Am Sonntag um 11 Uhr lädt das THALIA THEATER wieder Familien zu seiner beliebten Reihe MEIN LIEBLINGSBUCH ein. Diesmal steht ein ganz besonderer Jugendklassiker auf dem Programm. Schauspielerin Mille Maria Dalsgard enführt die Besucher ins Taka-Tuka-Land in Astrid Lindgrens "Pippi Langstrumpf"

Taka-Tuka-Land im Thalia Theater Halle

Am Sonntag um 11 Uhr lädt das THALIA THEATER wieder Familien zu seiner beliebten Reihe MEIN LIEBLINGSBUCH ein. Diesmal steht ein ganz besonderer Jugendklassiker auf dem Programm. Schauspielerin Mille Maria Dalsgard enführt die Besucher ins Taka-Tuka-Land in Astrid Lindgrens "Pippi Langstrumpf".

In der Reihe MEIN LIEBLINGSBUCH stellen jeden Sonntag Schauspieler, Regisseure, Mitarbeiter des Theaters und auch namhafte Gäste ihr persönliches Lieblingsbuch aus den Kindertagen vor und bieten so für Kinder und Eltern eine spannende Reise in vergangene und fremde Kindheiten. Der Eintritt kostet 3,00 Euro, Erwachsene zahlen die Hälfte.

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27.02.2009
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Händel im Gottesdienst

Im 250. Todesjahr Georg Friedrich Händels (1685-1759) laden Kirchenmusiker des Kirchenkreises Halle-Saalkreis ein, an jedem Sonntag des Jahres und an jedem kirchlichen Feiertag Musik von Georg Friedrich Händel im Gottesdienst zu hören. So erklingt im „Händeljahr“ in 65 Gottesdiensten Musik von Georg Friedrich Händel in 30 verschiedenen Kirchen des Kirchenkreises Halle-Saalkreis

Händel im Gottesdienst

Im 250. Todesjahr Georg Friedrich Händels (1685-1759) laden Kirchenmusiker des Kirchenkreises Halle-Saalkreis ein, an jedem Sonntag des Jahres und an jedem kirchlichen Feiertag Musik von Georg Friedrich Händel im Gottesdienst zu hören. So erklingt im „Händeljahr“ in 65 Gottesdiensten Musik von Georg Friedrich Händel in 30 verschiedenen Kirchen des Kirchenkreises Halle-Saalkreis.

Am Sonntag, 1. März 2009, wird die Reihe mit einem Abendmahlsgottesdienst in der Luthergemeinde in Halle (Saale) fortgesetzt. Es erklingt Händels Konzert für Oboe und Orchester g-Moll HWV 287. Unter der Leitung von Uta Fröhlich, die auch den Orgelpart übernimmt, musizieren ein Orchester und Luis Cáceres-Moncada – Oboe. Die Predigt hält Pfarrerin Mechthild Lattorff.

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27.02.2009
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Polizeibericht Anhalt-Bitterfeld vom 26.02.2009

Verkehrsgeschehen Am 25. 02. 2009 gegen 12:30 Uhr ereignete sich auf der B 184 ein Verkehrsunfall

Polizeibericht Anhalt-Bitterfeld vom 26.02.2009

Verkehrsgeschehen
Am 25.02.2009 gegen 12:30 Uhr ereignete sich auf der B 184 ein Verkehrsunfall. Eine 46-jährige Fahrerin des PKW Nissan kam aus Richtung Dessau und fuhr in Richtung Marke, als plötzlich ein Reh die Fahrbahn überquerte. Die Fahrzeugführerin kolliedierte mit dem Reh, welches in der Folge noch an der Unfallstelle verendete. Der polizeilich geschätzte Schaden beträgt ca. 1500 Euro

25.02.09 gegen 12:45 Uhr kam es in Köthen Neustädter Str. auf einem Parkplatz zu einem Verkehrsunfall zwischen 55-jährigen Fahrzeugführer mit PKW Seat und einem 58-jährigen Fahrzeugführer mit PKW Audi. Beide Fahrzeuge fuhren beim Ein- bzw. Ausparken rückwärts und es kam zur Kollision. Der polizeilich geschätzte Schaden beträgt ca. 2100 Euro.

Am 25.02.09 gegen 10:05 kam es in Zerbst Zur Nuthe auf einem Parkplatz zu einem Verkehrsunfall zwischen einer 19-jährigen Fahrzeugführerin mit PKW Peugeot und einem 66-jährigen Fahrzeugführer mit PKW Opel. Beim Ausparkvorgang kam es zur Kollision beider Fahrzeuge. Der polizeilich geschätzte Schaden beträgt ca. 2500 Euro.

Diebstahl
Unbekannte Täter entwendeten am 25.02.2009 in der Zeit von 07:00 Uhr bis 13:15 Uhr Warnbarken auf der K 2074 in Köthen. Diese Materialien wurden für eine bevorstehende Straßensperrung bereit gelegt. Angaben zur Schadenshöhe liegen derzeit noch nicht vor.

In der Zeit vom 20.02.09 bis 23.02.09, 10:00 Uhr haben unbekannte Täter in Zerbst, Fischmarkt aus einem Keller eine Gartenpumpe entwendet. Der Schaden wird auf ca. 100 Euro geschätzt.

Am 25.02.09 haben unbekannte Täter in einem Geschäft in Zerbst, Alte Brücke ein Karton mit Zigaretten entwendet. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt.

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27.02.2009
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Telekom-Mitarbeiter in Halle streiken

Am Freitag legen die Mitarbeiter der Deutschen Telekom in Halle (Saale) ihre Arbeit nieder. Sie folgen damit einem Aufruf der Gewerkschaft ver. di, die damit den Druck auf die Telekom bei den bevorstehenden Tarifverhandlungen erhöhen will

Telekom-Mitarbeiter in Halle streiken

Am Freitag legen die Mitarbeiter der Deutschen Telekom in Halle (Saale) ihre Arbeit nieder. Sie folgen damit einem Aufruf der Gewerkschaft ver.di, die damit den Druck auf die Telekom bei den bevorstehenden Tarifverhandlungen erhöhen will.

„Störungen im Netz werden nicht behoben, Anschlüsse nicht eingerichtet, Rechnungen nicht verschickt. Mit langen Warteschleifen in der Hotline muss gerechnet werden“, beschreibt Achim Fischer, ver.di-Fachbereichsleiter Telekommunikation, die Folgen der Warnstreiks. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschaften den Gewinn des Unternehmens. Sie verlangen ihren Anteil daran und haben es satt, dass ihre Arbeitsbedingungen dem Vorstand offenbar weniger wert sind, als die Dividenden der Anleger.“

ver.di fordert eine Gehaltserhöhung von 8,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Um die unteren Einkommensgruppen stärker anzuheben, sollen die Gehälter dabei um monatlich mindestens 220 Euro steigen.

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27.02.2009
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Mauereinsturz: Untersuchungen laufen

(ens) Nach dem Einsturz einer rund 90 Jahre alten Kaimauer am Mitteldeutschen Multimediazentrum MMZ in Halle (Saale) laufen die Untersuchungen weiter. Wie Stadtsprecher Klaus Pankow gegenüber HalleForum. de auf Nachfrage sagte, gehe derzeit keine akute Gefährdung für den Schiffsverkehr und die Gaststätte „Saalekahn“ aus

Mauereinsturz: Untersuchungen laufen

(ens) Nach dem Einsturz einer rund 90 Jahre alten Kaimauer am Mitteldeutschen Multimediazentrum MMZ in Halle (Saale) laufen die Untersuchungen weiter. Wie Stadtsprecher Klaus Pankow gegenüber HalleForum.de auf Nachfrage sagte, gehe derzeit keine akute Gefährdung für den Schiffsverkehr und die Gaststätte „Saalekahn“ aus.

In der nächsten Woche solle nach Angaben Pankows der Baugrund untersucht werden. Daneben sei auch vorgesehen, die Fundamentstiefe der Gaststätte festzustellen. Als Notmaßnahme bleibe die Sonnenterrasse des Lokals gesperrt. Teile der Terrasse waren mit der rund 200 Tonnen schweren Stützwand in die Saale gestürzt.

Für die Kosten der Reparatur, deren Höhe noch nicht feststeht, müssen Stadtverwaltung und Hotelbesitzer gemeinsam aufkommen. So gehöre ein Teil des Geländes der Stadt. Weitere Teile waren erst vor wenigen Wochen an den Ankerhof verkauft worden.

Die Mauer war am frühen Mittwochmorgen eingestürzt.

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27.02.2009
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Polizeibericht Mansfeld-Südharz vom 26.02.2009

– Einbruch in Schule – Spiele entwendet – Gescheitert – geringe Beute, hoher Schaden – Einbruch in PKW – Brand – Verkehrsunfälle

Polizeibericht Mansfeld-Südharz vom 26.02.2009

Einbruch in Schule
Heute Morgen wurde der Einbruch in eine Grundschule in Klostermansfeld, Schulstraße angezeigt. In der Schule wurden von unbekannten Tätern mehrere Türen gewaltsam geöffnet und Räume durchsucht. Nach einem ersten Überblick wurde nichts entwendet, der Sachschaden liegt bei 3.500,- Euro.

Spiele entwendet
Ebenfalls in Klostermansfeld drangen unbekannte Täter letzte Nacht in das Haus der Begegnungen am Schulplatz ein. Hier wurden ein Decoder, zwei Playstation und ca. 15 dazugehörende Spiele sowie andere Spielutensilien entwendet.

Gescheitert
Unbekannte Täter versuchten in einen Getränkemarkt in Wimmelburg einzubrechen, wie gestern Nachmittag festgestellt wurde. Eine Tür wurde beschädigt.

geringe Beute, hoher Schaden
In Mansfeld, Teichstraße gelang es unbekannten Tätern vergangene Nacht nicht, in einen Friseursalon einzudringen. In Büroräume des Nachbargebäudes gelangten die Einbrecher jedoch. Hier wurde nach ersten Angaben etwas Münzgeld gestohlen, der Sachschaden liegt jedoch bei ca. 4.000,- Euro.

Einbruch in PKW
Kurz nach 23.00 Uhr am gestrigen Abend wurde der Einbruch in einen PKW gemeldet. Unbekannte Täter schlugen eine Seitenscheibe des Fahrzeuges ein, welches in Sangerhausen (Thomas-Müntzer-Straße) geparkt war. Entwendet wurde ein DVD-Autoradio.

Brand
Im Mansfelder Ortsteil Großörner kam es gestern gegen 20.35 Uhr zu einem Brand in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Nach Angaben der Mieterin (78) war eine brennende Kerze umgefallen und hatte das Feuer ausgelöst. Die Bewohner des Hauses wurden evakuiert und anderweitig untergebracht. Die 78jährige kam wegen Verdachtes auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. An dem Gebäude entstand ein Schaden von ca. 100.000,- Euro. Die Ermittlungen dauern an.

Verkehrsunfälle
26.02.2009; 09.40 Uhr; Sangerhausen, L221
Der Fahrer eines PKW Opel nutzte die Abfahrt Sangerhausen-West von der A38 kommend und wollte auf die L221 nach Sangerhausen auffahren. Am Ende der Autobahnabfahrt musste er verkehrsbedingt warten, ein nachfolgender LKW hielt ebenfalls. Nach Angaben des Lasterfahrers rutschte er dann jedoch vom Kupplungspedal ab und fuhr dadurch auf den Opel. Es entstand Sachschaden.

26.02.2009; 10.00 Uhr; Hettstedt, Robert-Koch-Straße
Ein geparkter aber nicht ordnungsgemäß gesicherter PKW Opel machte sich auf dem Parkplatz des Klinikums selbständig. Der Wagen rollte los und stieß gegen einen geparkten PKW Ford. Etwa 600,- Euro Schaden entstanden.

26.02.2009; 10.20 Uhr; Walbeck, Kämmeritzer Weg (Parkplatz REAL)
Mehrere Hundert Euro Schaden entstanden, als beim rückwärtigen Ausparken aus einer Parklücke ein PKW Honda gegen einen PKW Ford stieß.

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27.02.2009
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Herbst 89 in Halle

(ens) Es war Chris Gueffroy, 20 Jahre jung, der das Fass zum überlaufen brachte. In der Nacht auf den 6. Februar 1989 wurde er bei seinem Fluchtversuch von DDR-Grenzern erschossen

Herbst 89 in Halle

(ens) Es war Chris Gueffroy, 20 Jahre jung, der das Fass zum überlaufen brachte. In der Nacht auf den 6. Februar 1989 wurde er bei seinem Fluchtversuch von DDR-Grenzern erschossen. In Gedenken an Chris, das letzte durch Waffeneinsatz an der Berliner Mauer ums Leben gekommen Maueropfer, zogen am Mittag des 26. Februar 1989 rund 30 engagierte Hallenser in einem Schweigemarsch durch Halle (Saale). “Es war ein Sonntag”, erinnert sich Frank Eigenfeld, einer der damaligen Teilnehmer, ganz genau. Ein Sonntag, weil da die Straßen leer sind. Und ein Sonntag, weil man auffallen wollte. Der Treffpunkt damals war die Marktkirche. Das Ziel: die Christusgemeinde in der Freiimfelder Straße. Über die Klement-Gottwald-Straße (Heute Leipziger Straße), Thälmannplatz (Riebeckplatz) und die Straße der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft (Delitzscher Straße) zog die Gruppe. Nicht ganz ohne Bedenken. “Im Hinterkopf war immer der Gedanke: ‘wie lange lassen sie uns laufen?’” Doch Eigenfeld und seine Gruppe durften an diesem Wintertag ohne Übergriffe marschieren, trotz Begleitung durch die Stasi. “Sie waren allgegenwärtig und haben fotografiert.” Nach einer Stunde habe man das Ziel erreicht. “Erleichtert”, so Eigenfeld. Der Anfang vom Ende der DDR.

Es folgten Montagsdemonstrationen. Zum Beispiel am 9. Oktober. Als zur gleichen Zeit in Leipzig Tausende friedlich und ohne Übergriffe für Veränderungen in der DDR auf die Straße gingen, wurde in Halle noch geknüppelt. Erst am 16. Oktober ließen auch die halleschen Staatsdiener die Demonstranten gewähren. Die Demonstration am 23. Oktober brachte dann den Wendepunkt. Matthias Waschitschka war dabei. Er ging unter dem Schutz der Menschenmasse in den Ratshof, um den damaligen Oberbürgermeister Eckhard Pratsch zum Dialog mit der Bevölkerung aufzufordern. Pratsch sagte zu. Und so trafen sich die Hallenser am 26. Oktober zur ersten freien Bürgerversammlung im Volkspark. 1.300 Menschen im und 6.000 vor dem Volkspark wollten dabei sein.

Und heute, 20 Jahre später? Sind viele der damaligen Ereignisse in Vergessenheit geraten. “Es wird nur noch an die angenehmen Dinge erinnert”, so Eigenfeld. “Die dunklen Seiten bleiben auf der Straße. Überwachung. Unterdrückung.” Doch das soll sich nun ändern. Akteure der damaligen Zeit haben sich zusammengetan. Matthias Waschitschka, Frank Eigenfeld, Ingrid Häußler, Rüdiger Fikentscher – um nur einige zu nennen – haben deshalb das Projekt “Schritte zur Freiheit – Herbst 89 in Halle” ins Leben gerufen. Ziel: “ein freudiges erinnern”, so Waschitschka. “Wir wollen zeigen, wie großartig die damaligen Ereignisse waren.” Um ein “Heldengedenken” soll es seinen Worten zufolge aber nicht gehen.

20 Jahre nach seiner so wichtigen Funktion wird der Volkspark deshalb auch im Herbst 2009 im Mittelpunkt stehen. Ein umfangreiches Programm hat die Projektgruppe mit Hilfe vieler Institutionen wie Universität, Stasi-Unterlagenbehörde, Werkleitz, Zeitgeschichtenverein und vielen anderen zusammengestellt. Allein sechs Ausstellungen werden zwischen dem 26. Oktober und 7. November zu sehen sein, darunter Bilder der von der Stasi kritisch beäugten Maler Moritz und Wasja Götze, eine Fotoausstellung zur legendären Petersberg-Rallye oder eine Fotoschau zu im Jahr 1989 Geborenen und ihren Einstellungen zur Wende. Die Mitteldeutsche Zeitung wird die damalige Freiheit aufarbeiten, den Sinneswandel der Redakteure darstellen. Ebenso vorgesehen ist ein Stadtrundgang auf den Spuren der Wende.

Auch drei Theaterstücke stehen auf dem Programm. So wird “Ratzel hat ein Ziel vor Augen” von Erich Loest seine Premiere in Halle feiern. Vorgesehen sind zudem szenische Lesungen zur Bürgerversammlung vor 20 Jahren. Dokumente dazu gibt es reichlich, die Stasi war fleißig. Die Schauspielschule Berlin wird in der DDR verfasste Manuskripte via Schriftstellern und Drehbuchautoren präsentieren, die vor der Wende nicht veröffentlich werden durften. In der Multimedia-Installation “Transitland Europa” wird sich die Werkleitz Gesellschaft mit der Rolle der DDR in Europa befassen. Und mit benachteiligen Jugendlichen wird ein Runder Tisch nachgestellt – heute wie damals zu aktuellen Themen, die den Menschen unter den Nägeln brennen. Zusammen mit dem Lux-Kino wird bereits im Mai eine Filmreihe starten. Und zusammen mit dem Objekt 5 soll die Wende auch musikalisch auf die Bühne kommen. Wird sie aber auch im Volkspark: am 5. November steht hier ein Konzert mit Wolf Biermann auf dem Programm. Seinen Abschluss finden die zwei Festwochen am 7. November mit einem Revolutionsball.

Doch die Hallenser sollen nicht nur gucken und sich erinnern. Sie sollen auch aktiv mit einbezogen werden. So werden für eine Fotowand noch private Fotos aus den Wendemonaten gesucht. Hallesche Schüler sollen sich mit einem Schülerwettbewerb engagieren. Ende des Jahres wird dann auch eine Dokumentation der Ereignisse in Buchform erscheinen, in der auf 400 Seiten die Zeit von Mai 1989 – den gefälschten Wahlen in der DDR – bis zum Mai 1990 – den ersten freien Wahlen – beleuchtet wird. Begleitet wird das Buchprojekt von einer umfangreichen Multimedia-CD.

Und auch über den Tellerrand hinaus schauen wollen die halleschen Initiatoren. Am 9. Oktober wird in der Marktkirche ein Gottesdienst stattfinden, bevor die Teilnehmer anschließend ermuntert werden, nach Leipzig zu fahren. Die Messestadt erinnert den ganzen Tag mit vielen Projekten, Theateraufführungen, Konzerten und Gottesdiensten an die Ereignisse vom Herbst 89.

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27.02.2009
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Interdisziplinäres Symposium zu “Stolz und Scham”

(jul) Mittlerweile zum 7. Mal findet am 27. Und 28

Interdisziplinäres Symposium zu

(jul) Mittlerweile zum 7. Mal findet am 27. Und 28.02.2009 das „Hallenser Gespräch zu Psychotherapie, Religion und Naturwissenschaften“ der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im Krankenhaus St. Elisabeth und Barbara statt. Nachdem 2008 der Komplex „Vertrauen und Zweifel“ thematisiert wurde, steht in diesem Jahr „Stolz und Scham“ im Mittelpunkt der fächerübergreifenden Veranstaltung. Dabei kommen, neben der hauseigenen medizinischen und psychotherapeutischen Sichtweise, auch Experten der Religions-, Erziehungs- und Rechtswissenschaft zu Wort. In dieser Hinsicht wurde bereits bei der Eröffnung am Freitag Nachmittag hervorgehoben, dass man mit den „Hallenser Gesprächen“ den medizinischen Elfenbeinturm verlassen wolle.

Nach der Begrüßung der zahlreich erschienenen Symposiumsteilnehmer durch die Chefärztin der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Dr. Claudia Bahn, richtete ihr Vorgänger und Mitorganisator der Veranstaltung, Dr. Johannes Piskorz, einige einleitende Gedanken zum Thema „Stolz und Scham“ an die Zuhörerschaft. In diesen erwähnte er unter anderem eine Studie von kanadischen Wissenschaftlern, die paralympische Judoka beobachteten und anhand ihrer Gestik feststellten, dass kultur- und nationenübergreifend Stolz auf die gleiche Weise präsentiert wird, Scham jedoch nicht. Besonders Sehende aus westlichen Ländern Gesten der Niederlage unterdrückten, woraus die Wissenschaftler schlossen, dass besonders solche Verhaltensweisen in bestimmten Kulturen negativ behaftet sind.

Das weite Feld von „Stolz und Scham“ rollte nachfolgend im ersten Vortrag der Bonner Professor Volker Ladenthin von pädagogischer Seite her auf. Für ihn bedeutet Stolz vor allem ein gehobenes Selbstwertgefühl, das sich auf erbrachte Leistungen gründet. Dementsprechend kann man auf einen sportlichen Erfolg stolz sein, nicht jedoch darauf das man blond oder ein Mann ist. Als Scham erkennt Ladenthin eine innere Nötigung, sich an bestimmte Werte und Normen zu halten. Da diese jedoch veränderlich und individuell unterschiedlich sind, sieht er zusätzlich ein anthropologisches Grundschamgefühl, an das sich kulturübergreifend gehalten wird und beispielsweise gegenüber den Eltern oder Toten empfunden wird.

Zweiter Redner des Symposiums war der baden-württembergische Generalstaatsanwalt Klaus Pflieger, der Haftrichter in Stammheim war und den Bader-Meinhof-Prozess im Gerichtssaal miterlebte. Er erzählte aus juristischer und teilweise auch sehr persönlicher Sicht, wie Stolz und Scham im deutschen Rechtssystem gehandhabt werden, dass man auch den Stolz von Beschuldigten nicht verletzen dürfe und ihre Würde immerzu schützen sollte. Am Ende seines Vortrages bewies Pflieger dann noch anhand seiner eigenen Person, dass auch die Justiz dazu fähig sein muss den eigenen Stolz zu überwinden. Er entschuldigte sich vor den Zuhörern bei Stefan Aust, gegen den er wegen seines Austs Buch „Der Bader-Meinhof-Komplex“ geklagt hatte.

Den Abschluss des ersten Veranstaltungstages bildete dann ein Vortrag der Religionswissenschaftlerin Professor Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz aus Dresden, die Stolz und Scham als Gegensätze darstellte, die alle Religionen und Kulturen auf unterschiedlichen Wegen in ein Gleichgewicht bringen wollen.

Am Samstag dem 28.02. geht das „Hallenser Gespräch zu Psychotherapie, Religion und Naturwissenschaften“ um 9 Uhr weiter. Neben einer Podiumsdiskussion spricht dann Dr. med. C. Münch aus Bremen zum Thema "Stolz und Scham aus psychoanalytischer Sicht" und Prof. M. Gabel aus Erfurt zu "Kraft der Transzendenz. Scham zwischen Demut und Stolz“.

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27.02.2009
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Telekom-Proteste am Riebeckplatz

(ens) Rund 100 Mitarbeiter der Deutschen Telekom haben am Freitag in Halle (Saale) ihre Arbeit niedergelegt und sind in einen Warnstreik getreten. Sie folgten damit einem Aufruf der Gewerkschaft ver. di

Telekom-Proteste am Riebeckplatz

(ens) Rund 100 Mitarbeiter der Deutschen Telekom haben am Freitag in Halle (Saale) ihre Arbeit niedergelegt und sind in einen Warnstreik getreten. Sie folgten damit einem Aufruf der Gewerkschaft ver.di. Mit Sprüchen wie „Ausbeu T ung ist geil“ fordern die Beschäftigten 8,5 Prozent mehr Lohn, mindestens 220 Euro mehr im Monat. Störungen wurden während des Streiks nicht oder nur zögernd behoben, an der Hotline kam es zu längeren Warteschleifen.

Die Telekom schlägt drei Prozent vom 1. Januar 2009 an vor. Später solle eine weitere Erhöhung von 2,5 Prozent hinzukommen. Bei einem positiven Geschäftsverlauf solle auch eine Erfolgsbeteiligung möglich sein. „Wir fordern ein faires Angebot“, reagierten die Mitarbeiter am Freitag auf Spruchbändern. Der Telekom-Vorstand zerstöre mit seiner Politik die Zukunft von Mitarbeitern.

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27.02.2009
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HAVAG-Preise steigen weiter an

Ab 1. August müssen vor allem Vielfahrer deutlich mehr zahlen, weil Monats- und Jahreskarten teurer werden. Einzelfahrscheine bleiben stabil. Eingeführt wird eine neue Monatskarte für Fahrräder.

HAVAG-Preise steigen weiter an

(ens) Am Freitag um 17.40 Uhr war die Entscheidung hinter verschlossenen Türen gefallen: Ab 1. August müssen Fahrgäste in Bus und Straßenbahn in Halle (Saale) deutlich tiefer in die Tasche greifen. Der Mitteldeutsche Verkehrsverbund MDV erhöht zum 1. August seine Preise auch für das Tarifgebiet 210 der HAVAG. Nach dem der MDV-Aufsichtsrat, in dem von HAVAG-Seite die beiden Vorstände René Pietsch und Francois Girard einen Sitz haben, bereits am Donnerstagabend zustimmte, gab es von Seiten der Leipziger Verkehrsbetriebe am Freitagnachmittag ebenfalls das OK, wie MDV-Sprecher Mathias Neumann gegenüber HalleForum.de auf Nachfrage sagte. Von Seiten der HAVAG ist keine Zustimmung nötig. Der Aufsichtsrat der Halleschen Verkehrsbetriebe wird die höheren Tarife im März lediglich zur Kenntnis nehmen.

Wegen einer „Anpassung an das Nutzerverhalten“, so der MDV, werden vor allem Monats- und Jahreskarten deutlich teurer. Für Jahreskarten sind 443 (bisher 432 Euro) fällig, Monatskarten steigen von 44.50 auf 45.70 Euro, im Abo von 37.10 auf 38.80 Euro.Azubi-Monatskarten klettern von 36 auf 36.60 Euro. Billiger werden Tageskarten in Halle. Sie kosten künftig 4 statt 4.50 Euro. Einzelfahrkarten bleiben gleich.

Neu eingeführt wird als Pilotprojekt eine Fahrradmonatskarte zum Preis von 12 Euro. Erst im vergangenen Jahr hatte die HAVAG die bis dahin geltende kostenlose Mitnahme von Fahrrädern in der Straßenbahn abgeschafft. Trotz Monatskarte haben Besitzer eines Drahtesels auch weiterhin kein Recht auf Mitnahme, sollte kein Platz in der Straßenbahn sein.

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27.02.2009
hallelife.de - Redaktion